Spielberichte
28. und letzter Spieltag 13. 06. 2013 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II vs. Germania Olvenstedt III 3:3 (1:2)
Versöhnlicher Saisonabschluss
Aufstellung: Bohne- Ebers, Schannor, Kerwin, Schmidt- Aulenbach, Neuendorf-D. Nieber (71. Truhe), Witt, Sass (55. Mendes)- P. Nieber (85. Förster)
Tore: 0:1 (2.); 0:2 (8.); 1:2 Witt (36.); 2:2 Aulenbach (73.); 2:3 (84.); 3:3 Ebers (FE./ 90.)
Zum Abschluss der Saison sollte noch ein Kracher zum Platz der Freundschaft kommen: Germania Olvenstedt III: Diese Mannschaft war in der Rückrunde so unkonstant, dass sie sich erst zum Ende hin wieder aufgerappelt haben und dann auch eindeutige Siege feiern konnten. Das liegt möglicherweise an die ein oder andere Verstärkung. Diese Möglichkeit bestand für den FSV auch. Die Olvenstedter waren von der ersten Sekunde an hellwach und im Mittelfeld sehr präsent. So fischte ein Defensivspieler den Ball an sich und konnte mit einem langen Ball die Abwehr aushebeln. Die Entscheidung, ob Abseits oder nicht, war für den Schiedsrichter schwierig zu beurteilen. Fakt ist, der Stürmer stand im Abseits und das Tor zählte. So gingen zwar die Fermersleber sehr früh im Rückstand, aber spielten immer wieder auf den gegnerischen Torhüter zu, der sehr stark parierte. Unter anderem lenkte er einen Seitfallszieher von Witt noch an den Pfosten. Wenn man vorne die Dinger nicht macht, rächt sich das irgendwann. Nach nur 8 Minuten konnte der Kapitän der Olvenstedter einen Stellungsfehler ausnutzen und zum 0:2 erhöhen. Damit hatte wohl keiner gerechnet, aber trotzdem bestand kein Zweifel, dass dieses Spiel verloren geht, denn dafür hatte man zu viele Chancen, die nicht genutzt wurden. Das lag einerseits an dem guten Torhüter und andererseits an einer Portion Pech. Die Schüsse von Sass, Witt oder P. Nieber verfehlten das Tor immer wieder sehr knapp. Oder D. Nieber, der den Ball von seinem Bruder wunderbar vorgelegt bekommt... Um ein Haar hätte er den Ball berührt und so in die richtige Richtung gelenkt. In der Defensive standen die Fermersleber immer sicherer und entschärften die Angriffe frühzeitig. Die Olvenstedter hatten vielleicht noch ein oder zwei Chancen in der ersten Halbzeit um die Führung auszubauen. Kurz vor der Pause erzielte Witt im zweiten Versuch den Anschlusstreffer. Nach der Halbzeit spielten die Gastgeber wie in der Ersten Halbzeit weiter: immer munter nach vorn. Die Offensive kombinierte immer wieder stark miteinander, nur wurde manchmal vergessen auch defensiv zu arbeiten. In der 73. Minute erlöste Aulenbach endlich die Durststrecke vor dem Tor und konnte nach einem Eckball- im völligen Chaos der Olvenstedter- den Ausgleich erzielen. Damit waren eigentlich beide Mannschaften auch ziemlich zufrieden, allerdings kam es dann doch wieder zum Rückstand für den FSV. Germania Olvenstedt konnte einmal den Konter zu Ende spielen und der freie Stürmer ließ Bohne mal wieder keine Chance. Simon Witt konnte sich in der 90. Minute- wie so oft- durchtanken und wurde wieder im Strafraum gefoult. Zuvor gab es bereits zwei Entscheidungen vom Schiedsrichter den Elfmeter nicht zu geben. Die Mannschaft "schenkte" diesen Elfmeter Ebers, der in der letzten Minute in dieser Saison sein erstes Tor für den FSV erzielen konnte und damit auch zum 3:3 traf. Nach dem Spiel übergab der Staffelleiter uns den Pokal. Damit sind wir offiziell auch Staffelsieger und Aufsteiger.
Fazit: Die Konzentration war vielleicht nicht ganz so hoch wie sonst, denn das machte sich in der Chancenverwertung bemerkbar. In diesem Spiel sind wir immer wieder im Rückstand gekommen und fanden immer wieder den Anschluss. Das war ungewohnt, aber auch das haben wir geschafft. Damit konnten wir wenigstens einen Punkt noch retten. Die lange Saison ist damit auch vorbei und wir sind auch verdient Staffelsieger. Post SV leistete sich- trotz ihrer Qualitäten- im Laufe der Saison kleine Patzer zum Vorteil für den FSV.
In diesem Sinne… Wir sind Meister!
27.Spieltag 08. 06. 2013 Platz der Freundschaft
FSV 1895 II - SSV Germania 4:1(3:1)
An Tagen wie diesen...
Aufstellung: Göttel- Ebers, Schäfer, Kerwin, Förster- Pickut (c), Neuendorf- Schmidt, Sass (83. Schannor), D. Nieber (58. Mendes)- P. Nieber (75. Komm)
Tore: 1:0 D. Nieber (15.); 1:1 (22.) 2:1 Schmidt (25.) (30.); 3:1 Pickut(39.); 4:1 Schannor (86.)
Letzte Woche fiel das Spiel gegen Germania Olvenstedt III aus, weil der Schiedsrichter nicht anwesend war. Etwas verärgert mussten wir dann die Entscheidung hinnehmen, dass am Mittwoch dieses Nachholspiel ist. Dennoch ließen wir uns davon nicht ablenken und spielten aufgrund der aktuellen Hochwasserkatastrophe nicht bei SSV Germania, sondern hier- Platz der Freundschaft. Das Spiel begann mit einem souveränen Auftritt der Gastgeber, die offiziell ein Auswärtsspiel hatten. Fermersleben hielt den Ball so lange wie möglich in den eigenen Reihen um Kräfte zu schonen. Langsam tasteten sich die Fermersleber nach vorne um dann vor dem gegnerischen Tor erfolgreich zu sein. Die Germanen selber hielten sich nicht lange in der gegnerischen Hälfte auf. Ihnen fehlte es an einer Schaltzentrale im Mittelfeld, die das Spiel dirigiert. Nach vorne agierten die Germanen also ziemlich unorganisiert und versuchten mit langen Bällen nach vorne das Spiel schnell zu machen. Die heimische Vierer Kette funktionierte über das gesamte Spiel- bis auf wenige Ausnahmen, die an der Hand abgezählt werden können- sehr gut. Über links hinweg konnten die Fermersleber dann den Angriff starten und nach rechts verschieben. Dort stand D. Nieber alleinstehend und konnte mit einer Direktabnahme den Ball hinter die Linie bringen. Nach dem Führungstreffer war man dann etwas unkonzentrierter und erlaubte sich einige Fehlpässe im Mittelfeld. Die Stimmung trübte etwas, als der Schiedsrichter einen Moment lang nicht aufgepasst hat: Nachdem der Ball unnötig in der Offensive abgegeben wurde, schalteten die Germanen blitzschnell um und spielten den langen Ball. Der großgewachsene Stürmer hatte keine Mühe und musste nur seinen Kopf hinhalten. Allerdings- und hier war eben der Fehler des Unparteiischen- stand der Stürmer glasklar im Abseits. 1:1. P. Nieber antwortete hin darauf mit einem Solo bis zum gegnerischen Strafraum. Dort standen ihm aber doch einige Beine im Wege und der Ball landete auf Schmidts Fuß. Er reagierte humorlos und schob die Kugel überlegt ins lange Eck. Mit dem Führungstreffer spielten die Fermersleber auch lockerer. Dies zeichnete sich im Laufe der Zweiten Halbzeit heraus, wenn man die eigene Disziplin für einen winzigen Moment vergisst… Denn da spielten die Fermersleber einen ruhigen Ball. Die Außenverteidiger schalteten sich umso mehr in der Offensive mit ein und drückten so zusätzlich auf das Germanen- Gehäuse. Hin und wieder wurde ein schöner Kombinationsfußball gespielt. In der Defensive passte auch soweit alles: SSV hatten keine weitere Torchance und deren Ballbesitz wurde frühzeitig gestört. Leider verloren wieder einige Spieler zu gewissen Spielsituationen die Nerven und benahmen sich- sei es zum Gegner oder sogar zu den eigenen Mitspielern- nicht sportlich. Dieses Bad Boy Image sollte der FSV endlich wieder unterlassen, denn ausschlaggebend waren diesmal unsere Aktionen und SSV Germania ließ sich darauf gern ein…
Fazit: Ein verdienter Sieg ohne spektakulären Offensivfußball. Wir steigerten uns im Laufe des Spiels und bewiesen unsere spielerischen Fähigkeiten. Kurz nach dem Spiel bekamen wir die Nachricht über das ausstehende Sporturteil… Wir bekommen die drei Punkte gegen den SV Inter Spiel aus der dritten Runde, weil diese Mannschaft mit unangemeldeten Spielern gespielt hat. Da haben sich Falks und meine Bemühungen darum gelohnt! Während der Meisterfeier gab es eine weitere Nachricht: HSV Medizin II konnte 4:2 gegen Post SV gewinnen. Am Mittwoch spielen wir gegen Germania Olvenstedt III unser letztes Spiel in der Saison und dann wird unsere Saison gekrönt. Lasst uns diese sportliche Situation genießen und vor allem: Lasst uns am Mittwoch noch einmal gemeinsam Spaß am Fußball haben. In diesem Sinne…
26.Spieltag 25. 05. 2013 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II vs. Post SV; 2:4 (1:0)
Matchball verloren…
Aufstellung: Göttel- Schäfer, Schannor, Kerwin- Komm, Pickut (c), Schmidt- Förster (83. Ebers), Sass, D. Nieber (63. Mendes)- P. Nieber
Tore: 1:0 P. Nieber (27.); 2:0 Sass (53.); 2:1 (65.); 2:2 (74.); 2:3 (85.); 2:4 (88.)
Nach so einem Spiel findet man selten die richtigen Worte und jeder hat sich darüber bereits ein Urteil gebildet. Nach dem Spiel saßen die Fermersleber noch ziemlich lange in der Kabine… Es war eine bedrückende, enttäuschende Stimmung. Zu Recht! Denn so wie das Spiel begann, ahnte wohl keiner wie das endete. In diesem Spiel stand die Taktik wohl im Mittelpunkt wie nie zuvor in dieser Saison. Betrachtet man die spielerische Qualität beider Mannschaften muss Fermersleben den Hut ziehen. Post SV ist in dieser Liga die spielstärkste Mannschaft. Deswegen musste eine taktische Antwort her! Komm und Schmidt agierten über das gesamte Spiel hinweg als klassische Manndecker für die Gebrüder Münch. Das funktionierte besonders in der Ersten Halbzeit. Damit hatte Post im Offensivspiel weniger Durchschlagkraft und die tiefstehende Abwehr um Schannor herum hatten alles unter Kontrolle. Im Mittelfeld wollte man die zweikampfstarken Mittelfeldspieler mit Tempo- und oft durch lange Bälle- überbrücken. Dies gelang in der 27. Minute vorbildlich. Sass schickte P. Nieber in den Raum und spielte ihn mustergültig zu. P. Nieber behielt die Nerven und traf. Jedem fiel ein Stein vom Herzen. Post SV wachte dann aber auch auf. Zuvor wirkten die Kicker etwas gelangweilt oder lustlos. Jedenfalls hatten die Postler bis zum Rückstand nicht die gewohnte Mentalität in der Mannschaft. Post SV waren dann aktiver und drängten zum Ausgleich. Fast hätte dies auch nach einem unnötigen Freistoß geklappt. Der Spieler im Rückraum traf den Ball perfekt, aber Schannor konnte den Ball kurz der Linie noch wegköpfen. Glück gehabt! Und dabei blieb es auch nicht, denn hin und wieder konnten sich die Zwillinge befreien und sich mit dem Ball austoben. Dadurch bekam der gegnerische Stürmer mehr Raum und wurde bedient. Sein Schuss verzog sich aus kurzer Distanz nach rechts und er traf nur noch das Außennetz. Insgesamt war der FSV in Halbzeit I die aktivere Mannschaft. Kurz nach der Pause hat Sass eigentlich den Sack zu gemacht und hat die Führung ausgebaut. Vielleicht kam der Treffer zum falschen Zeitpunkt oder die Zeit war einfach reif dafür. Aber jedenfalls gab Post SV danach den Ton an. Ungewöhnlich war es nur, dass Post diesmal weniger über außen kam, sondern immer wieder gern durch die Mitte kombinierte. Post SV nutzte unsere Konzentrationsschwächen aus und erzielten den Anschlusstreffer. Viel schlimmer war deren 2:2. Nach Ecke für die Fermersleber landet der Ball im Rückraum- perfekt für den Abschluss, wie es trainiert wurde. Aber es befand sich kein FSV Spieler in unmittelbarer Nähe und so konnte Post SV unbedrängt- da kaum Gegenwehr geleistet wurde- die Hintermannschaft auskontern. Die Gegentore drei und vier erinnerten an die 0:6 Klatsche. Die Zwillinge konnten sich über außen durchdribbeln und so die Mitte bedienen. Das enttäuschende daran ist nur, dass man in den Situationen überhaupt nicht präsent war. Dafür rückten einige Spieler ins schlechte Licht. Oft hörte man in der Vergangenheit, dass Post SV eine Rüpelmannschaft ist. Das mag vielleicht sein, aber diesmal vertraten Fermersleber den eigenen Verein nicht gut. Von der Fermersleber Bank aus stachelte man die Stimmung noch ein bisschen an und die Rudelbildung auf dem Feld war die Krönung…
Fazit: Wir haben das Spiel verloren und sind noch nicht Meister geworden. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch alles in unserer Hand haben. Wir haben 1 Punkt Vorsprung und zwei Endspiele vor uns. Wir müssen die Ruhe bewahren und das Ding jetzt durchziehen. In diesem Sinne…
24.Spieltag 11.05.13 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - MSC Preussen 1:1(1:1)
Motivation?
Aufstellung: Göttel- Benecke, Komm (79. Bertram), Kerwin (50. Sommer), Schmidt- Ebers (60. D. Nieber), Pickut (c)- Förster, Sass, Doil- P. Nieber
Tore: 1:0 P. Nieber (17.); 1:1 (30.)
Mit einigen personellen Umstellungen wollten die Fermersleber dieses Spiel gegen MSC Preußen gewinnen und so gestärkt in den Endspurt einsteigen. Sicherlich verkaufte sich MSC Preußen im Laufe der Saison unter ihrem eigentlichen Wert, aber das sollte uns egal sein. Wir brauchten die drei Punkte- egal wie. Durch die Umstellungen bekamen einige Spieler wieder die Chance sich in die Mannschaft zu etablieren oder sich auf andere Positionen neu auszuprobieren. Demnach hatte Coach Thomas Becker wieder eine starke Truppe zusammen bekommen, wenn bei manchen die Motivation da gewesen wäre…
Das Spiel begann geschlossen und kompakt. Die Heimmannschaft stand demnach sicher und ließ nichts zu. Das zwang die Gegner zu langen Bällen nach vorne. Die Passwege konnten im Mittelfeld frühzeitig dicht gemacht werden. Der FSV verteidigte sehr aufmerksam die eigene Hälfte. Der Ball wurde in aller Ruhe verschoben und die Sechser versuchten das Spiel immer wieder zu verlagern. Das gelang, aber dann war Schluss, denn Preußen stoppten die weiteren Offensivbemühungen grobmotorisch. Diese Maßnahmen führten immer wieder zu Spielverzögerungen durch Einwürfe, Abstöße oder Freistöße. Fermersleben kam deswegen auch nie so richtig in den gewollten Spielmodus. Und das war wohl der erste ausschlaggebende Punkt in diesem Spiel. Einige Spieler seitens vom FSV motzten herum, blieben stur und wollten mit dem Kopf durch die Wand. Ein Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte von Kerwin konnte P. Nieber sich dann doch noch erlaufen und den Torhüter überlupfen. Führungstreffer. Die Welt schien wieder in Ordnung zu sein. Aber nach der Führung verflachte das Spiel immer mehr. Und da witterte MSC Preußen die Chance auf den Ausgleich, der dann auch gelang. Im Mittelfeld verschenkte man den Ball zu einfach, indem unnötig kompliziert gespielt wurde. Dazu kam das der gespielte Pass aus kurzer Nähe unnötig scharf gespielt wurde, sodass der Abpraller im Rücken der Abwehr landete. Der Stürmer bewies sich im Zweikampf erfolgreich und konnte so frei vor Göttel schießen. Mit diesem Ausgleichstreffer wurden die Gäste dominanter auf dem Feld. Im Gegensatz zum FSV kommunizierten sie weitgehend positiv und pushten sich. FSV II hatte noch einmal eine große Möglichkeit durch Förster. Der gegnerische Keeper verschätzte sich bei einem hohen Ball und konnte ihn nicht unter Kontrolle bringen. Förster war so überrascht und konnte leider den Ball nicht mehr verarbeiten. In der zweiten Halbzeit musste die Mannschaft aus taktischen und gesundheitlichen Gründen erneut umstellen. Eigentlich lässt sich zu der zweiten Halbzeit wenig schreiben. Der FSV wurde im Laufe des Spiels immer statischer vorne und erspielte sich immer weniger. Sass hatte noch zwei gute Möglichkeiten. Sein Freistoß wurde immer länger und verfehlte das Tor nur knapp. Außerdem traf er mit dem Fuß nach guter Flanke von Doil leider nur die Latte. Dazu muss fairerweise auch gesagt werden, dass die Gäste sehr diszipliniert verteidigten. Offensiv hatte MSC Preußen auch noch einige Chancen, aber sie scheiterten eher am eigenen Unvermögen. Von daher konnte sich Fermersleben eigentlich schon glücklich schätzen den Punkt gewonnen zu haben, weil MSC Preußen einfach die aktivere Mannschaft war.
Fazit: Wenn wir nur auf die Tabelle blicken, fühlt sich dieses Spiel wie eine Niederlage an. Betrachten wir aber das Spiel können wir uns eigentlich schon über diesen Punkt freuen. Einige sollten sich hinterfragen, ob sie wirklich alles für die Mannschaft getan haben. Ich denke und hoffe, dass das noch einmal ein Wachrüttler im Hinblick auf die verbliebenen Spiele war. Und hoffe, dass sich jeder den Arsch aufreißt, damit wir Meister werden. In diesem Sinne…
23.Spieltag 04.05.13 Sterne Arena
SV Inter - Fermersleber SV 1895 II 0:4(0:4)
Big Points
Aufstellung: Göttel- Schäfer, Schannor, Kerwin, Schmidt- Komm (75. Benecke), Pickut (c)- Doil (46. Ebers), Sass (66. Truhe), Förster- P. Nieber
Tore: 0:1 P. Nieber (14.); 0:2 Pickut (22./ FE); 0:3 P. Nieber (30.); 0:4 Pickut (40.)
Im vorletzten Auswärtsspiel gegen SV Inter MD stellten sich die Fermersleber auf einen unangenehmen und kompakten Gegner ein. SV Inter MD ist eine kleine Wundertüte in dieser Liga und nicht zu unterschätzen. Zu Beginn stellten alle fest, dass sich die Aufstellung der Heimmannschaft von allein löste. SV Inter MD hatte arge Personalprobleme. Das konnte eigentlich nur zum Vorteil für den FSV werden. Die Interisti stellten sich zu Beginn des Spiels hinten rein und agierten sehr defensiv um möglicherweise auch Kräfte für das Spiel zu sparen. Dadurch hatten die Fermersleber im Mittelfeld meist die Zeit um einen gepflegten Pass zu spielen. Die Kugel rollte in den eigenen Reihen. Die Gäste hatten demnach auch etwas mehr Ballbesitz, aber beide Mannschaften blieben zur Anfangsphase ungefährlich vor dem Tor. Schannor wurde im gegnerischen Strafraum gefoult und es gab berechtigterweise auch den Elfmeter. Pickut verwandelte diesen souverän. Danach wurden die Gastgeber etwas offensiver und trauten sich mehr zu. Meistens scheiterten sie an ihrem überhasteten Passspiel oder- und das besonders- an der Defensive vom FSV. Nachdem sich Förster über links durchtanken konnte und in die Mitte passte, konnte P. Nieber auch jubeln. Mit diesem 0:2 ließen die Interisti den Kopf nicht hängen und drängten auf den Anschlusstreffer. Fast hätte es geklappt, wenn Göttel nicht wachsam gewesen wäre. Über rechts konnte sich ein Gegenspieler durchdribbeln, einen Schuss antäuschen und dann aus spitzem Winkel in die kurze Ecke schießen. Göttel kratzte den Ball noch zur Ecke. In der ersten Halbzeit erlaubten sich die Fermersleber wenig Fehler, aber trotzdem gab es welche, die auch angesprochen werden müssen. Man gab teilweise den Ball zu leicht her, indem man den Ball zu lange am Fuß behielt oder halbhohe- schwer anzunehmende Bälle- spielte. Trotzdem waren die Fermersleber überlegender und abgezockter. P. Nieber und Sass kombinierten einmal öfter, sodass Nieber den Sack auch zu machen konnte. Pickut bekam den Ball kurz vor der Halbzeit auch nochmal aufgelegt und traf zum 0:4. Damit war der Drops gelutscht. In der zweiten Halbzeit wollte man natürlich weitere Tore erzielen. Und die hätten auch fallen müssen! Es wollte auch jeder ein Tor schießen. Allerdings behielt man weiterhin die Verteidigung im Auge. Es wurde vor dem eigenen Strafraum kaum gefährlich. Lediglich über links konnte sich ein Interisti einmal den Ball erlaufen und wurde doch nochmal gefährlich. Statt den Ball in den Rückraum zu spielen, schoss er wieder in die kurze Ecke. Der Ball wurde auf der Linie von Göttel gestoppt. Lobenswert ist die Herangehensweise: der FSV konnte das Spiel 90 Minuten hinweg breit machen. Über Außen und in der Mitte wurde ganz gut kombiniert. Das lag auch an der Kompaktheit der Mannschaft und den Abstand zwischen den einzelnen Spielern.
Fazit: Vor dem Spiel sagte unser Coach Thomas Becker bereits, dass dieses Spiel extrem wichtig ist in Hinblick auf die Tabellenkonstellation. Nach diesem Sieg sind wir offiziell auch aufgestiegen, aber das stillt nicht unseren Hunger. Wir wollen Meister werden und dafür war dieser Sieg immens wichtig gewesen. Jetzt dürfen wir nur nicht nachlassen. In diesem Sinne…
22.Spieltag 27.04.13 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - HSV Medizin II 2:1 (1:1)
Glück gehabt!
Aufstellung: Göttel- Schaaf, Schannor (62. Ebers), Kerwin- Komm, Pickut- Schmidt, Sass, Doil– P. Nieber (83. Benecke), D. Nieber ( 73. Förster)
Tore: 1:0 P. Nieber (12.); 2:0 P. Nieber (61.); 2:1 (66.)
1:1...7:3...2:1... Das sind die Ergebnisse gegen Medizin. Irgendwie liegt uns dieser Gegner nicht so richtig. Die Mediziner waren bisher immer unangenehme Gegner für uns. Auch in diesem Spiel waren die Gäste kein leichter Gegner für uns. Zwar begannen die Gastgeber sehr stark und spielten einen ordentlichen Ball, der in der 12. Minute durch Niebers Tor belohnt wurde, aber hinterher schwammen die Fermersleber gegen den Strom. Das heißt, es war sehr anstrengend sich gegen Medizin frei zu spielen. Nachdem das 1:0 fiel, waren die Mediziner die spielbestimmendere Mannschaft. Sie drängten den FSV hinten hinein, vergaßen aber teilweise ihre Defensivarbeit. Die Fermersleber verpassten leider den Zeitpunkt das Spiel klar zu machen. Durch die Torchancen stärkte man möglicherweise den Gegner. Diese lernten aus den Fehlern und ließen immer weniger zu. Kurz vor der Halbzeit ließ man einen Mediziner unbedrängt flanken und der Kopfball verfehlte Göttels Tor nur knapp. Unbedrängt konnte ein Stürmer in einer anderen Situation den Ball noch mit dem Kopf verlängern. Zum Glück landete der Ball nur gegen den Pfosten. Dieses 1:0 war zur Halbzeit ein gefährliches Ergebnis. Medizin II hätte mit etwas Glück das 1:1 machen können, wenn die ihre wenigen Chancen konsequent genutzt hätten. Nach der Pause hatte Pickut eine Chance zum Führungsausbau. Sein Schuss berührte nur das Aluminium. Dann gab es doch noch den ersehnsten zweiten Treffer, der eigentlich für Ruhe sorgen sollte: Ein Befreiungsschlag von Schäfer konnte sich P. Nieber erlaufen und blieb vor dem Tor cool genug um das 2:0 zu schießen. Damit war man schon eher auf der sicheren Seite. Aber das motivierte Medizin II etwas mehr und stellten offensiver um. Damit ermöglichten sie ein klares Übergewicht im Mittelfeld. Die ganze Mannschaft von Fermersleben war nun gefordert zu verteidigen. Der Schiedsrichter pfiff sehr kleinlich, sodass die meisten Zweikämpfe abgepfiffen wurden. Somit gab es sehr viele Freistöße für die Mediziner und der FSV fand kaum noch ins Spiel. Leider landete ein erneuter Befreiungsschlag in den Füßen des Gegners. Der schaltete direkt um und passte in die Schnittstelle der Abwehr. Medizin II traf zum Anschlusstreffer. Damit mobilisierten sie mal wieder- wie in allen Spielen bisher gegen uns- ihre Kräfte und drängten auf den Ausgleich. Ihre absolute Offensivkraft gipfelte sich, als der gegnerische Torhüter vier Minuten vor Schluss zum Eckball nach vorn rannte. Er verlängerte den Ball und der gegnerische Spieler drosch den Ball gegen das Lattenkreuz und kam- ganz klar und offensichtlich- vor der Linie auf. Der Schiedsrichter erkannte dies richtig und ließ weiterspielen. Es war ein glücklicher Dreckssieg, der auch in Hinblick auf das kommende Inter- Spiel wichtig ist.
Fazit: "The Trend is your friend"... Zuletzt konnten wir durch unsere Kompaktheit glänzen und so Spiele gewinnen. Gegen Medizin II hingen wir etwas in der Luft. Das lag nicht an irgendwelchen Umstellungen innerhalb der Mannschaft, sondern an den dominierenden- und sehr offensiven Gegner- und an unsere Konzentration, die schnell nach ließ. Aber solche Spiele gibt es eben. Wir können nicht in allen Spielen immer glänzen und haushoch gewinnen.
In diesem Sinne…
21.Spieltag 20.04.13 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - SSV Germania 4:1(2:1)
FSV behält die Nerven.
Aufstellung: Göttel- Schäfer, Schannor, Kerwin- Komm, Pickut (c) (85. Benecke)- Förster, Doil (46. Ebers), Schmidt- P. Nieber, Sass (75. Mendes)
Tore: 1:0 Sass (10.); 2:0 Pickut (FE.) (30.); 2:1 (35.); 3:1 Sass (54.); 4:1 Mendes (77.)
Nachdem wir uns gegen Germania Olvenstedt III uns spielerisch endlich wieder gefangen hatten, waren die nächsten Germanen unser Gegner: SSV. Diese haben zu Hause gegen Post SV gewonnen und durften nicht unterschätzt werden. Das Spiel hätte nicht besser für den Fermersleber SV beginnen können. In den ersten 10 Minuten zeigten wir sehr guten Fußball mit ordentlichen Kombinationen. Sobald SSV Germania am Ball war, wurde erfolgreich gestört. Das hatte zur Folge, dass SSV überhaupt nicht ins Spiel kam. P. Nieber konnte sich einige Mal erfolgreich mit dem Ball durchtanken, aber leider war er vor dem Tor nicht erfolgreich. Stattdessen nutzte Sass einen abgeprallten Schuss von P. Nieber aus und schoss in dem ganzen Wirrwarr im 5 Meter Raum die Fermersleber in Führung. Nach dem Führungstreffer schalteten einige einen Gang herunter und so war der anfängliche Offensivfußball verpufft. Die Gäste waren trotzdem nicht in der Lage sich taktisch zu organisieren. Stattdessen blieb SSV Germania ihren Ruf treu und stifteten (verbal) Unruhe im Spiel an. Diese Unruhe steckte leider etwas an. Folglich war die hohe Konzentration der Fermersleber gestört. Es breiteten sich Lücken in der Defensive aus, die allerdings frühzeitig entschärft wurden und so war SSV Germania vor dem Tor von Göttel überhaupt nicht gefährlich. Der Schiedsrichter pfiff einen Elfmeter für die Gastgeber. Zugegeben, dieser war auch nicht berechtigt. Die Chance zum Führungsausbau nutzte Pickut und traf. Dann bekamen die Gäste einen Freistoß aus ca. 25 Metern, der unnötig verursacht wurde. Der getretene Freistoß war gut- keine Frage- denn er Ball wurde in der Luft immer länger und länger und war dann nicht mehr einzuschätzen bis er den Weg ins Tor fand. Dieser Anschlusstreffer war Gift für das Fermersleber Spiel. Hinterher spielten beide Mannschaften keinen schönen Fußball und man war froh, dass auch Halbzeit war. Wie zu Beginn der Ersten Halbzeit spielten die Gastgeber nach der Halbzeitpause einen schönen Kombinationsfußball. Sobald der Gegner am Ball war, wurde frühzeitig gestört. Steht eine Mannschaft in der Defensive, müssen alle verteidigen. Und das zeichnete den FSV heute wieder aus: die Stürmer attackierten frühzeitig, damit SSV gar nicht ins Spiel kommen konnte. Belohnt wurde dies mit einem gefährlichen Rückpass. Sass setzt den Torhütern so sehr unter Druck, dass er die Pille nicht mehr wegschlagen konnte und Sass doch noch die Fußspitze hinhalten konnte. 3:1. Die Germanen gaben nicht auf und versuchten doch nochmal ein Tor zu erzielen. Das Spiel verflachte schnell und FSV kam immer mehr über den Kampf ins Spiel, sodass SSV immer wieder den kürzeren ziehen musste. Durch ihre Offensivbemühungen entstanden auch große Löcher in der Defensive, die die Fermersleber wieder nicht ausnutzen konnten. Die Chancenverwertung war auch in diesem Spiel nicht gut. So scheiterten Pickut, Ebers, Sass und vor allem P. Nieber vor dem Tor. Durch einen Eckball der Germanen konnte der Ball herausgeschlagen werden und Mendes beginnt sein Solo. Auf Höhe des Strafraumes schoss er mit Vollspann unhaltbar auf das Tor. Und damit pfiff der Schiedsrichter auch das Spiel ab.
Fazit: Ein verdienter Sieg, der- wenn man das spielerische betrachtet- auch in der Höhe in Ordnung geht. Ärgerlich ist eben nur dieser eine Gegentreffer. Wenn der Gegner unruhig wird und sich verbale Ausrutscher erlaubt, sollten wir uns nicht anstecken lassen. Das Kapitel der dritten Runde haben wir damit versöhnlich angeschlossen. Nun müssen wir in der letzten Runde die Nerven behalten und unseren Tabellenplatz erfolgreich verteidigen. Wir haben noch 6 Spiele vor uns und wir haben alles in der Hand. In diesem Sinne…
20.Spieltag 13.04.13 Sportplatz Olvenstedt
Germania Olvenstedt III - FSV 1895 II 0:3(0:2)
FSV gewinnt souverän!
Aufstellung: Göttel- Schäfer , Kerwin (75. Ebers), Schannor, Förster- Komm, Pickut (c)- D. Nieber (80. Doil), Sass, Schmidt (65. Mendes) - P. Nieber
Tore: 0:1 Sass (FE/ 21.); 0:2 Förster (36.); 0:3 Sass (50.)
Beide Mannschaften erlitten am vergangenen Wochenende schmerzende Pleiten. Solche Spiele kann man nur verarbeiten, wenn wieder gewonnen wird. Von daher hatten beide Teams nur den Sieg vor Augen und stimmten sich vor dem Anpfiff konzentriert ein. Dabei lief der Fermersleber SV nun unter dem neuen Trainer Thomas Becker auf. An dieser Stelle noch einmal: Herzlich Willkommen! Beide Teams waren von Beginn an wach und konzentriert. Das Geschehen spielte sich im Mittelfeld ab ohne das eine Mannschaft sich besonders hervorheben konnte. Die Fermersleber eröffneten den Ball aus dem Zentrum heraus nach außen. Von dort versuchten die Gäste ihre Offensive zu füttern. Dies gelang zum ersten Mal vollendet in der 10. Minute als P. Nieber den Ball auf Höhe des 16m Raumes bekam. Statt den tödlichen Pass zu versuchen, wäre ein Schuss besser gewesen. Olvenstedt versuchten die 4er Kette der Gäste aufzulösen und so vor Göttel zu erscheinen. Dies gelang kaum, denn dann war wieder ein weiterer Fermersleber beim Gegner oder die Gastgeber entschärften die Situation selber. Soll heißen: Germania Olvenstedt war in der gegnerischen Hälfte einfach zu harmlos. Umso besser für die Fermersleber, die den Ball immer wieder für sich gewinnen konnten. In der 21. Minute bekam Sass im Strafraum ein Bein gestellt, er nimmt es dankend an und es gibt Elfmeter. Dieser verwandelt er souverän zum 0:1. Hinterher sah man Olvenstedt an, dass sie verängstigt waren und wurden immer schwächer. Der FSV wurde demnach auch immer besser und spielte wieder den gewohnten Fußball aus der Hinrunde. Nach einer getretenen Ecke konnte Schmidt am kurzen Pfosten den Torhüter irritieren und kein Olvenstedter konnte den Ball aus dem eigenen Strafraum herausschießen, sodass Förster hellwach war und den Ball ins Netz schoss. Es folgten noch einige Chancen für den FSV, die aber nicht genutzt werden konnten. Sinnbildlich dafür ist eine Hereingabe von Schmidt. D. Nieber verfehlte das Tor am langen Pfosten. Der Ball springt aber noch zu P. Nieber, der unbedrängt und frei leider doch nur die Latte traf. Kurz nach der Halbzeitpause konnte Sass den Sack schon zu machen. Nun stand es 0:3, aber anscheinend war dies ein kleiner Weckruf für die Olvenstedter. Fortan spielten sie einen besseren Ball und FSV schaltete einen Gang herunter. Im Laufe der zweiten Halbzeit hatten die Gäste etwas mehr Ballbesitz. Das lag zum einen daran, weil der FSV etwas weniger nach hinten arbeitete und zum anderen, weil das Loch im Mittelfeld immer größer wurde. Trotzdem blieben die Gastgeber vor dem Tor ungefährlich, aber ihren Frust zeigten sie mit kleinen versteckten Fouls. Durch die Vorwärtsbewegung der Olvenstedter ergaben sich dafür Lücken in ihrer Abwehr. Nur leider konnte Beckers Truppe diese nicht nutzen. Es mangelte leider am Abschluss. Dennoch: dieser souveräne Sieg- ohne Gegentor- tat richtig gut und sollte uns neuen Mut geben für die weiteren Spiele.
Fazit: Germania Olvenstedt III steckt zur Zeit in einem Formtief. Von daher war uns dieser Gegner nach der Pleite ganz recht. Heute war es eine geschlossene Mannschaftsleistung wie man es sich immer wünscht. Damit konnten wir wieder Selbstvertrauen tanken. Wir haben nächste Woche endlich wieder ein Heimspiel. SSV Germania kommt zu Besuch, die an diesem Wochenende Post SV 3:1 besiegten. Wir sollten gewarnt sein: in dieser Liga ist alles möglich und wir müssen weiterhin konzentriert zu Werke gehen um die Spitzenposition zu verteidigen. In diesem Sinne…
19.Spieltag 06.04.13, Post Sportplatz
Post SV - FSV 1895 II 6:0(2:0)
Eine derbe Klatsche!
Aufstellung: Göttel- Ebers (46. Benecke), Schäfer, Kerwin, Förster (46. Doil)- Fieber (78. Schmidt), Pickut (c)- Sass, Mendes, D. Nieber - P. Nieber
Tore: 1:0 (17.); 2:0 (35.); 3:0 (50.); 4:0 (55.); 5:0 (70.); 6:0 (76.)
Heute waren die Fermersleber zu Gast bei dem Tabellenzweiten: Post SV, die eine beeindruckende Serie hinlegten. Im Laufe der Saison stellte sich heraus, dass die Gastgeber die größte Konkurrenz um die pole position ist. Von daher war das ein Prestigeduell. Beide Mannschaften wussten, was auf dem Spiel steht und es war sichtlich erkennbar, dass viele angespannt waren. Im Vorfeld stimmte Falk Komm die Mannschaft darauf ein, wie unsere Spieltaktik ist. Nur leider vergaßen die Fermersleber recht schnell die Vorgaben auf dem Platz. Die ersten 10 Minuten des Spiels waren noch ausgeglichen. Beide Mannschaften tasteten sich langsam heran und riskierten nichts. Der FSV war vielleicht zu Beginn die agilere Mannschaft. Aber während eines Angriffes über die linke Seite vom FSV konnte ein Post- Spieler den Ball für sich behaupten, passen und der angespielte Spieler hatte den Freiraum und die Zeit für einen schönen Diagonalpass über die hochstehende Abwehr zu spielen. Der schnelle Gegenspieler stand eindeutig hinter der vierer Kette im Abseits. Der unerfahrene, junge Schiedsrichter erkannte die Abseitsposition nicht. Demnach hatte der schnelle Spieler einen gehörigen Vorsprung und eilte mit Tempo alleine auf das Tor von Göttel zu. Es stand 1:0, aber das sollte es nicht gewesen sein... Kurz danach antwortete der FSV. Sowohl P. Nieber als auch D. Nieber hatten eine kleine Chance im gegnerischen 16m Raum zum Ausgleich. Leider erwischten beide den Ball nicht richtig. Post SV war clever genug um die Fermersleber Defizite zu erkennen. Mit konsequentem Zweikampfverhalten eroberte die Abwehr nahezu jeden Ball der Gäste und setzten immer wieder die Zwillinge, die links und rechts spielten, in Szene. Die beiden hatten die nötige Technik und die Geschwindigkeit um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Leider wurde vergessen, dass eine Mannschaft gemeinsam verteidigt und gemeinsam angreift. Es wurde eben nicht ausgeholfen, wenn es Probleme mit einem Gegenspieler gab und die zahlreichen Solo- Aktionen in der Offensive sind leider auch nicht immer das Mittel. So konnte Post in der 35. Minute wieder einen langen Ball über rechts schlagen und wieder ist der Außenstürmer (über rechts) Ebers entwischt und netzte ein. Fermersleben versuchte noch vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen, aber es gelang vor dem Tor zu wenig. Zwar kombinierte man im Mittelfeld recht gut zusammen, aber Post SV entschärfte jede Aktion rechtzeitig. Zur Halbzeit stand es 2:0. Ein Ergebnis mit dem der FSV natürlich nicht zufrieden war. So baute Falk Komm die Mannschaft wesentlich offensiver um, damit die Aufholjagd beginnen konnte. Leider scheiterte diesmal der Versuch das Spiel zu drehen. Ganz im Gegenteil: in der Zweiten Halbzeit wurde Fermersleben an die Wand gespielt. In allen Belangen war die Heimmannschaft besser. Beim dritten Gegentor übten die Angreifer während des Aufbauspiels Druck aus, eroberten so den Ball und trafen. Nach dem dritten Gegentor ließ sich Post SV nichts mehr nehmen und gestaltete nun komplett das Spiel. Die Fermersleber Offensive konnten keine Gefahr ausstrahlen, weil die Gastgeber clever verteidigten und jede Anspielsituation dicht machten. Die gewonnenen Bälle waren Futter für die Stürmer. Wie bei den ersten beiden Gegentoren fiel auch das vierte Gegentor nach einem Konter. Über die gesamte Partie hinweg hatte man die Stürmer von Post SV nicht unter Kontrolle. Trotzdem sollte man die Fermersleber Offensivbemühungen nicht verschweigen. Mendes traf nach einem Sololauf leider nur das Außennetz. Ein weitere starke Situation resultierte aus einem ordentlichen Kombinationsspiel im Mittelfeld: über rechts kam die Flanke. Hauchdünn haben Sass und Mendes den Ball verfehlt. Nur leider schaltete Post keinen Gang herunter und schossen das fünfte Gegentor mittels einem Gewaltschuss aus kurzer Distanz. Und das letzte Gegentor war ein Missverständnis zwischen Göttel und Pickut. Göttel sollte herauslaufen und Pickut blockte den Spieler ab. Allerdings verließ sich Göttel darauf, dass Pickut den Ball wegschlägt. Schmidt hatte zum Ende des Spiels zwei gute Chancen: Bei einer Ecke konnte er sich hochschrauben und hatte ausreichend Druck hinter dem Ball, nur leider landete der Ball nur am Außennetz. Eine weitere Chance ergab sich aus schöner Kombination von Doil und P. Nieber. Nieber legte dann für Schmidt auf. Der gegnerische Torhüter eilte heraus und verschätzte sich. Leider blockte ein Abwehrspieler den Schuss noch ab. Das Spiel endete (endlich) mit 6:0...
Fazit: Mit dieser Form hatten wir keine Möglichkeit gegen diesen starken Gegner zu punkten. Wir haben uns für dieses Match so viel vorgenommen, aber jeder blieb unter seinen Erwartungen und jeder sollte bescheiden den Ball flach halten. Die Liste der individuellen Fehler ist sehr lang. Fehler sollten nicht verschwiegen werden! Aber sie müssen in einem vernünftigen Ton angesprochen werden und vor allem auch angenommen werden!!! Aus diesem Spiel haben wir hoffentlich alle etwas gelernt. Also Mund abwischen, weiter gehts! Wir haben alles selbst in der Hand. In diesem Sinne…
17.Spieltag 10.03.13, Sportplatz Bodestr.
MSC Preussen - FSV 1895 II 0:3(0:1)
Ein kleiner Sonntagskick...
Aufstellung: Göttel- Schäfer, Schannor, Kerwin- Ebers, Pickut (c)- Förster (68. Benecke), Naukocks (78. Truhe), D. Nieber– P. Nieber, Werner (50. Thoebes)
Tore: 0:1 P. Nieber (14.); 0:2 Schannor (60.); 0:3 Truhe (86.)
Nach dem bitteren Ausrutscher gegen SV Inter MD in der vergangenen Woche wollten die Fermersleber unbedingt drei Punkte einfahren. Gestern haben die Olvenstedter überraschenderweise gegen Medizin II verloren. Damit konnte der FSV II mit einem Sieg alles wieder zurecht biegen. Das Spiel konnte allerdings auch nicht angepfiffen werden, weil der Schiedsrichter einfach nicht erschien. So übernahm einer der Gastgeber spontan diesen Job und es kann gesagt werden: er machte seine Rolle im Großen und Ganzen ordentlich. Zum Spiel lässt sich in der ersten Halbzeit eigentlich nicht viel sagen. Auf dem frostigen Boden hatten beide Mannschaften Probleme Fußball zu spielen. Wie auch gegen SV Inter MD dribbelten sich einige leider an den Gegner fest. Es wurde wenig kombiniert. Die Gastgeber konnten aus unseren Ballverlusten auch nichts verwerten. Preußen wollte das Spiel mit langen Bällen auch immer schnell machen, aber die Fermersleber Defensive verhinderte jegliche Torschüsse. Hin und wieder wurde der FSV gefährlich vor dem gegnerischen Strafraum. P. Nieber schoss die Führung nachdem er die rechte Seite der Preußen schwindlig dribbelte. Leider schaltete Fermersleben dann auch einen Gang zurück und leistete sich kleine Fehler. Die erste Halbzeit war unspektakulär und nicht schön anzusehen. Das ist Fakt. Die zweite Halbzeit begann mit etwas mehr Biss und mit ein bisschen mehr Dynamik. Sowohl Fermersleben als auch Preußen steigerten sich im Vergleich zur ersten Halbzeit. Torschüsse waren auf beiden Seiten Mangelware. Die schönste Szene im Spiel gehörte Robin Schannor. P. Nieber wurde zu Fall gebracht. Die Distanz zum Tor betrug ca. 18m. Ein kurzer Anlauf und die Kugel wurde mit viel Gefühl um die Mauer herum geschossen. Mit der 2:0 Führung war die Partie auch entschieden. MSC Preußen war einfach zu harmlos und ideenlos. Lediglich in der 72. Minute wurde es gefährlich. Die Abseitsfalle vom FSV ging in diesem Moment nicht auf und der Stürmer lief alleine auf Kevin Göttel zu. Das war eine grandiose Parade, die auch goldwert war. Falk Komm hatte auch wieder den richtigen Riecher und brachte Nico Truhe. Der lange Abschlag von Göttel konnte sich Truhe erlaufen und lief auch alleine auf den Keeper zu, weil die Preußen Abwehr in dem Moment einfach pennte und lupft den Ball über den Torhüter. Damit gewann der FSV dieses Spiel souverän und unspektakulär.
Fazit: Gut, dass wir dieses Spiel ( zu Null) gewonnen haben. Unser nächstes Punktspiel findet erst am 06.04.13 statt. Die folgenden Trainingswochen sollten wir als eine Vorbereitungszeit betrachten. Wir müssen uns konditionell und spielerisch verbessern. Es folgen knallharte Spiele, die für den Saisonverlauf entscheidend sind. In diesem Sinne…
16.Spieltag 02.03.13, Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - SV Inter 2:3(2:2)
Der FSV besiegt sich selber!
Aufstellung: Göttel- Benecke (40. Komm), Kerwin, Schäfer (62. Doil), Thoebes- Ebers, Schannor (c)- Förster, Hass (60. Mendes), D. Nieber– P. Nieber
Tore: 1:0 Förster (10.); 2:0 P. Nieber (18.); 2:1 (25.); 2:2 (34.); 2:3 (75.)
Hochmut kommt vor dem Fall. SV Inter MD ist, wie angekündigt, ein schwer einzuschätzender Gegner. Beide Mannschaften gingen konsequent in die Partie und schenkten sich nichts. Es war eigentlich von Beginn an eine sehr ausgeglichene Partie. Sowohl die Gäste als auch die Heimmannschaft hatten Chancen. Nach 10 Minuten passte D. Nieber uneigennützig im gegnerischen 5 Meter Raum zu Förster, der einfach nur noch einschieben musste. Damit ging der FSV in Führung und das tat der Heimmannschaft ganz gut. SV Inter MD ließ sich etwas hängen und fand dazu keine passende Lösung. Fermersleben spielte etwas befreiter auf und hatte mehr Ballbesitz. Wenige Minuten später konnte P. Nieber nach einem Chaos im Inter Strafraum einnetzen. Zuvor schoss man in kurzer Distanz den gegnerischen Strafraum zwei Mal an. Nach der 2:0 Führung fühlte man sich zu sicher und vor allem in der Viererkette passte es nicht mehr wie gewollt. Unnötige Lücken wurden für die Inter Spieler aufgemacht. Das baute den Gegner auf und so konnten sie nach einer Flanke den Anschluss erzielen. Hinterher drückte der SV Inter immer stärker und der FSV war ungewöhnlicher Weise nicht in der Lage aus dieser Situation heraus zu kommen. So gelang ein langer Ball, der eigentlich geklärt werden konnte, an den gegnerischen Stürmer. 2:2 und das Spiel wurde hitziger. Es gab viele Zweikämpfe und vor allem viele strittige Szenen. Es nützt aber nichts den Schiedsrichter für diese Niederlage verantwortlich zu machen. Dies zeigte sich besonders im Laufe der zweiten Halbzeit. SV Inter Magdeburg bekam zu Recht eine gelbrote Karte und war somit in Unterzahl. Fermersleben war die aktive Mannschaft und drängte auf das dritte Tor. Jedoch scheiterte man meistens an sich selber... Dann konnte SV Inter Magdeburg einen Konter ausführen. Dieser wurde gestoppt und der anschließende Freistoß sorgte für das dritte Tor für die Gäste. Der große Gegenspieler hatte kaum Mühe in das Tor zu köpfen. Damit war der FSV trotz Überzahl im Rückstand und die Nerven lagen blank. Nun stellte man sich erneut offensiver ein und versuchte auszugleichen. Dabei ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten. Anscheinend hatte man zum ersten Mal in dieser Saison das Pech an den Schuhen. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Dazu kam, dass der Schiedsrichter ein Handspiel von einem Inter- Spieler im Strafraum nicht anerkannte und des Öfteren die Fermersleber benachteiligte. Aber wie gesagt, die Schuld sollte nicht an den Schiedsrichter geschoben werden! Eher scheiterten die Fermersleber an das eigene Unvermögen in der Offensive oder an die Fahrlässigkeit in der Abwehr. Damit hat der FSV zum ersten Mal in dieser Saison verloren.
Fazit: Vergangene Woche hatten wir eine Menge Glück gehabt drei Punkte zu bekommen. Heute klebte eben das Pech an unseren Schuhen. Wir erlitten eine bittere Niederlage aus der wir mit erhobenem Kopf lernen sollten. Ein Aufstieg ist kein Spaziergang! Jeder muss an seine Grenzen gehen und auch mal die Zähne zusammen beißen. Das sah man lediglich von vier, fünf Spielern. Nichtsdestotrotz sollte man nun nicht alles in Frage stellen und alles kritisieren. Auch bei einer Niederlage muss Größe bewiesen werden! Nächste Woche spielen wir gegen MSC Preußen. Wir spielen um den Aufstieg, Männer. WIR müssen dafür alles geben. In diesem Sinne…
15.Spieltag 23. 02. 2013, Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - HSV Medizin II 2:1 (1:1)
Schneeschlacht mit gutem Ende!
Aufstellung: Göttel- Schäfer, Kerwin, Schannor, Förster- Ebers (46. Truhe), Pickut- Neuendorf, Naujocks, D. Nieber (46. Mendes)– P. Nieber (70. Doil)
Tore: 1:0 Förster (13.); 1:1 (30.); 2:1 Truhe (48.)
Rückrundenstart auf dem Platz der Freundschaft. Eigentlich hätte dieses Match bei Medizin stattfinden sollen, aber aufgrund der Witterungsbedingungen wich man nach Fermersleben aus. Dort erwarteten uns allerdings auch eine Schneeschicht und vor allem Rutschgefahr. MIt dieser Glätte hatten bekanntlich beide Mannschaften mit zu kämpfen. Von daher entwickelte sich kein schönes Spiel. Allerdins mit einem guten Beginn für die Fermersleber. Die getretende Ecke von Neuendorf fand erst keinen Abnehmer. Erst bei der zweiten Flanke konnte Förster diese verwandeln und traf zum 1:0. Ein Selbstläufer wurde dieses Spiel aber nicht. Medizin II stemmte sich ordentlich dagegen und spielte den etwas besseren Fußball. Zu allem Überfluss kassierte Neuendorf eine rote Karte und der FSV musste in Unterzahl spielen. Hinterher hatten die Mediziner die Oberhand und dominierten das Mittelfeld. Mit einem Pass aus der Mitte in die Schnittstelle der Abwehr kassierte die Heimmannschaft den bitteren Ausgleich. Der Schuss prallte von Göttel ab und trullerte ins Tor. Beide Mannschaften bauten arg ab. Lediglich P. Nieber konnte, nach einem Ballgewinn im Zentrum, freistehend vor dem Tor schießen, aber ihm gelang leider nur das Außennetz. Beide Mannschaften schleppten sich mit einem 1:1 in die warmen Kabinen. Coach Komm spielte auf Sieg und so begann die zweite Hälfte mit einem 3- 4-2 System. Die Einwechslung von Truhe für den gelbbelasteten Ebers war goldwert. Seine erste Ballberührung war die Ballannahme, er drehte sich und schoss aus dem Stand aus ca. 25 Meter. Genial! Hinterher veränderte man wieder auf ein 4-4-1 um das Ergebnis auch zu halten. Sowohl Medizin, als auch FSV hatten noch Chancen zu einem Tor. Göttel konnte seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und Naujocks, Förster oder Doil scheiterten leider an dem mitspielenden Torhüter. Beide Mannschaften hatten allerdings auch Probleme mit den Bodenverhältnissen und so entstanden viele Fehler- meist- im Mittelfeld, aber ohne Konsequenzen. Aus dem Spiel heraus erreichten beide Mannschaften nicht viel. Es sah nach Krampf und Kampf aus mit einem glücklichen Gewinner.
Fazit: Auch solche Spiele muss man erst einmal gewinnen und die Siegesserie hält weiter an. Glückwunsch! Aber man sah, dass uns trotzdem jeder Gegner gefährlich werden kann und von daher müssen wir hart an uns arbeiten. Nächste Woche spielen wir gegen SV Inter Magdeburg. Da werden die Karten wieder neu gemischt, also Vorsicht! In diesem Sinne…
Testspiel 02.02.2013
FSV 1895 II - Germania Wulferstedt II 1:1(1:1)
Aufstellung: Göttel (46. Sergio)- Komm, Kerwin, Schannor (70. Truhe), Fieber (60. Göttel)- Pickut (c), Ebers (70. Münzel)- Doil, Mendes, Rasche ( (60. Bastos)- Förster
Tore: 1:0 Förster (20.); 1:1 (40.)
Per Kopf erfolgreich: Julius Förster, hier bei den Hallenmeisterschaften!
Erstes Testspiel im neuen Jahr. Und kurz vor der Partie wurde doch glücklicherweise gesagt, dass nicht die Landesklassemannschaft zu uns kommt, sondern deren Reserve. Mit der Unterstützung von den Alten Herren, sowie zwei Debütanten konnte man in der zweiten Halbzeit munter durchwechseln. Die erste Halbzeit war noch nett anzusehen. Die meisten hatten einfach Spaß am Spiel und dies zeigte sich auch im Offensivspiel. Man konnte sich einige Chancen zum Führungstreffer erspielen, nur waren die Fermersleber nicht kaltschnäuzig genug. Positiv ist auch zu erwähnen, dass im Mittelfeld frühzeitig der Gegner gestoppt wurde. Gefährlich wurde es für den FSV nur, wenn die Gäste konterten. Aber selbst dann gelangen sie nicht weiter als zum heimischen Strafraum. Die schönste Kombination führte auch zum ersehnten 1:0. Fermersleben gewinnt den Ball, Ebers verlagert das Spiel nach rechts, spielt zu Komm und dieser setzt Doil in Szene. Seine anschließende Flanke landete maßgeschneidert auf Försters Kopf. Und Tor! Flanken wurden im Training geübt, da war es leider meistens ohne nennenswerten Erfolg, aber endlich hat es im Spiel geklappt. Nach dem Treffer war die Heimmannschaft am Zuge und bedrängte Wulferstedt frühzeitig. Allerdings war man in der Defensive auch manchmal zu lässig und verspielt. Unnötigerweise wollte man den Ball immer elegant wieder aus der Gefahrenzone bringen. So etwas kann nicht immer gut gehen! Kurz vor der Pause nutzte der Stürmer einen solchen Moment aus und schoss den- zu diesem Zeitpunkt- unverdienten Ausgleich. Zur zweiten Halbzeit war einfach die Luft weg. Ob es konditionell bedingt war, ist fraglich. Es schien eher so, als wenn keiner mehr Lust hatte die Launen des Wetters zu ertragen. Jedenfalls stellte man das Pressing, die Kombinationen oder Offensivbemühungen ein. Wulferstedt kam zwar stärker aus der Kabine- und war nun auch die aktivere Mannschaft-, aber gefährlich wurden sie auch nicht. So spielte sich nahezu alles im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften hatten kaum noch Torchancen und blieben ungefährlich. Damit war das 1:1 auch gerechtfertigt.
Fazit: Es war das erste Testspiel. Das dann nicht alles glatt laufen kann, ist klar. Es zeigt uns aber, dass wir im Training mehr Engagement zeigen müssen. In diesem Sinne…
Spielbericht der Hallenstadtmeisterschaften 2012/ 2013
FSV 1895 II war in der Gruppe I klarer Außenseiter. Zukunft I, Tus Neustadt II, VFB Ottersleben II und MSV Börde III spielten alle mindestens eine Liga höher als die Fermersleber. Mit Thomas Neuendorf, Pascal Nieber, Denis Nieber, Julius Förster, Carsten Pickut, Kevin Göttel und Martin Ebers wurde Falks Hallentruppe besetzt. FSV sollte erst in der dritten Partie starten und staunte nicht schlecht, als FC Zukunft I im ersten Spiel 4:0 eindrucksvoll gewann. Zu dem Zeitpunkt war man schon etwas eingeschüchtert, aber die Angst vor einer Blamage verflog beim Anpfiff. Besonders in den ersten Minuten machten die Fermersleber den Favoriten das Leben schwer. Erst als es zur ersten Zeitstrafe von Pickut kam, und FSV in Unterzahl spielte, brach man ein. FC Zukunft I konnte in kürzester Zeit 4 Tore erzielen. Die zweite Partie für den FSV war gegen Börde III. Diese Mannschaft spielt nur eine Liga höher. Und da wollte man auch punkten. Durch einen Konter, eingeleitet von Denis Nieber, konnte Thomas Neuendorf den Ball ins kleine Tor schießen. 1:0 für den FSV II. Leider stellte man sich nicht clever genug an und griff zu früh den Gegner an. Der hatte Platz im Mittelfeld und kam frei zum Abschluss. Wäre Kevin Göttel nicht gewesen, wären so einige Gegentore noch gefallen. Und nach einem unnötigen Dribbling in der eigenen Hälfte verliert FSV den Ball und die Abwehr wurde vom schnellen 10er überrumpelt. Damit stand es 1:1 und es wurde ein intensives Spiel. Julius Förster und Denis Nieber, sowie Carsten Pickut waren dem Führungstor so nahe. Im Gegenzug dessen versuchte man Bördes Offensive frühzeitig zu stören. Letztendlich war es nach dem Gegentreffer ein offenes Spiel mit einem gerechten Unentschieden. Gegen die Ottersleber begann man hervorragend. Die Bälle wurden erobert, man schoss auf das gegnerische Tor und die Ottersleber kamen nicht ernsthaft zum Schuss. Allerdings, wie es sich im Laufe des Turniers zeigte, schlug man sich zuerst immer selber. Ein unnötiges Dribbling während des Spielaufbaus führte zum Ottersleber Konter. Der Spieler bewies seine Qualitäten und nutzte die Chance. Danach wollte man unbedingt offensiv mitspielen und vergaß das Verteidigen. Die Gegentore zwei und drei waren nur eine Frage der Zeit, denn irgendwann war auch der starke Göttel geschlagen. Im letzten Spiel, gegen Tus Neustadt II, ging es um den vorletzten Platz. Beide Mannschaften wollten wenigstens einmal in diesem Turnier gewinnen und beide Parteien riskierten nichts. Die Zuschauer sahen ein langsames Spiel mit dem besseren Ende für den FSV. Carsten Pickut traf, nach Vorarbeit von Pascal Nieber, zum 1:0. Pascal Nieber und Martin Ebers hätten mit ihrer Chance zum 2:0 erhöhen müssen, aber das war sinnbildlich für das Turnier: vor dem Tor war man zu harmlos und die Gegner nutzten eben jede Chance. Für den 4. Platz muss sich keiner schämen. Klar, da war mehr möglich, aber wir haben gezeigt, dass in unserer blutjungen Mannschaft Potential vorhanden ist.
14.Spieltag, 24.11.12, Friedensweiler
SSV Germania -Fermersleber SV 1895 II 1:6(1:1)
Klarer Sieg für den FSV
Aufstellung: Göttel- Thoebes (46. Doil), Kerwin, Förster, Thoebes- Ebers (60. Naujocks), Pickut (c)- Neuendorf, Sass, Werner– P. Nieber (73. Mendes)
Tore: 0:1 Sass (23.), 1:1 (45.); 1:2 Neuendorf (55.); 1:3 Nieber, P. (70.); 1:4 Mendes (74.); 1:5 Pickut (80.); 1:6 Mendes (82.)
Auswärtsspiel auf dem Friedensweiler. SSV Germania ist eine sehr heimstarke Mannschaft und ist in dieser Liga ein harter Brocken. Man stellte sich darauf ein, dass der Rasenplatz schlecht zu bespielen sei. Im Nachhinein kann man sagen, dass es in Ordnung war, was geboten wurde. Die Wetterverhältnisse haben den Platz nicht allzu sehr hingerichtet, wie es zu vermuten war. Aber zum Spiel: Von Beginn an wollte die Gästemannschaft Herr im fremden Hause sein. Diesen Anspruch hatte man sich in der hervorragenden Hinrunde einfach erarbeitet. SSV Germania, als Heimmannschaft, provozierte und foulte von Anfang an. Davon ließ sich der FSV nicht beeindrucken und erspielte sich gute Möglichkeiten aus dem Mittelfeld heraus, nur felhte bis dato das Glück ein Tor zu erzielen. Der Gegner gelang gar nicht im Fermersleber Strafraum, denn Fermersleben eroberte sich frühzeitig den Ball zurück oder zwang die Gegner zu Fehler. Der eigene Abwehrspieler, sowie Werner trafen jeweils das Aluminium. Erst in der 23. Minute traf Sass nach einem Chaos im gegnerischen Strafraum zum umjubelten 0:1. Hinterher änderte sich vom Spielverlauf nichts weiter. FSV blieb die dominante Mannschaft und die Heimmannschaft holte sich die Antipathie aller Gäste. Leider ließ sich Sass in der 40. Minute zu einem - von dem guten Schiedsrichter genannten - "Revanchefoul" hinreißen. Er kassierte damit die rote Karte und Fermersleben spielte in Unterzahl. In der 45. Minute nutzte SSV Germania die Chance und traf zum Ausgleich: nach einem Konter konnte der Mittelfeldspieler den Ball über die Abwehr schippen. Man lässt den Stürmer laufen, dieser überlupft Göttel, der in diesem Moment leider auch ausrutschte. Damit stand es 1:1 und 11 gegen 10. In der zweiten Halbzeit stellte man das Mittelfeld und die Abwehr um, um weiterhin auf Sieg zu spielen. Dies gelang auch sehr gut. FSV II war weiterhin die spielstärkere Mannschaft und konnten durch Neuendorf- nach Vorlage von Nieber- das 1:2 erzielen. Was hinterher geschah, erlebt man selten: in kürzester Zeit gab es zwei weitere (berechtigte) Platzverweise. SSV Germania stand nun mit 9 Leuten auf den Platz und wehrten sich praktisch nicht mehr. Pickuts Schuss aus ca. 20 Meter war eigentlich harmlos. Der Torhüter patzte und so konnte es keiner glauben, dass dieser Ball im Tor war. Nieber konnte in der 70. Minute den Torhüter überlupfen und traf zum 1:4. Kurz danach netzte der eingewechselte Mendes, nachdem Werner uneigennützig auflegte. Danach traf noch einmal Mendes- wieder nach einer Hereingabe von Werner. Es folgten noch einige Torchancen für den FSV, die leider nicht genutzt wurden, weil man nicht kaltschnäuzig genug vor dem Tor war. Alles in allem entwickelte sich diese Partie zu Gunsten der Gäste. Und natürlich lässt man sich diese Chance, in solch einem Auswärtsspiel, nicht nehmen und gewinnt auch verdient.
Fazit: Die Hinrunde ist geschafft und wir sind weiterhin ungeschlagen. Respekt und Glückwunsch! Zu diesem Spiel muss man trotzdem die Chancenverwertung kritisieren und in manchen Situationen agierte man vor dem Tor zu egoistisch. Da müssen wir uns verbessern. Ansonsten stimmte- auch nach dem Platzverweis gegen uns- die Moral und wir konnten durch unsere Qualität dies kompensieren. Am 23.02.13 beginnt die Rückrunde für uns wieder. Arbeiten wir intensiv an uns selber! Gemeinsam wollen wir unser Ziel erreichen: AUFSTIEG. In diesem Sinne…
13.Spieltag 24.11.12 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - Germania Olvenstedt III 2:0(0:0)
Aufstellung: Göttel- Schäfer, Schannor, Kerwin (46. Fessel), Thoebes- Ebers, Pickut (c)- Ruppel (65. Doil), Sass, D. Nieber (75. Truhe)– Förster
Tore: 1:0 Doil (68.), 2:0 Truhe (82.)
Fermersleben empfing im letzten Heimspiel des Jahres den Verfolger Germania Olvenstedt III. Beide Mannschaften waren sich der Bedeutung des Spiels bewusst. Ein Sieg war eigentlich für beide Mannschaften Pflicht. Die Olvenstedter traten mit Verstärkung aus der II Mannschaft an und FSV musste auf P. Nieber, den Torjäger, verzichten. Von Beginn an war dieses Match sehr intensiv in den Zweikämpfen. Hauptsächlich spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab, denn beide Abwehrverbunde hatten die gegnerischen Stürmer unter Kontrolle. Beide Mannschaften ähnelten sich der Spielweise. Kombinationen waren auf beiden Seiten zu sehen. Nur fehlte die Durchschlagskraft nach vorne. Hin und wieder konnten sich gegnerische Stürmer nach vorne beißen, allerdings wurden Chancen frühzeitig gestört. Göttel hatte im Spiel wenig zu tun, blieb aber immer wachsam und konzentriert, sodass er jederzeit auch eine Anspielsituation darstelle. Durch die fehlende Durchschlagskraft nach vorne hieß die Lösung für den FSV: Distanzschüsse. Ebers, Schannor, Förster oder Sass schossen aus der zweiten Reihe, leider vergebens… stattdessen hatten die Olvenstedter eine große Chance zum Führungstreffer: nachdem Göttel den Ball nur nach vorne klären konnte, versuchte sich der Stürmer bei einem Nachschuss. Schannor köpfte den Ball zum Glück noch vor der Linie weg. Ansonsten stand die erste Halbzeit in dem Sinne, dass beide Mannschaften nicht allzu viel riskierten und, wie schon erwähnt, spielte sich das meiste im Mittelfeld ab. Die zweite Halbzeit war spielerisch schon etwas gewagter, denn beide Mannschaften spielten wesentlich offensiver. Zählbares kam leider wenig heraus, aber immerhin entstanden im Defensivverbund der Olvenstedter Räume zum Spielen. Fermersleben konnte eine zeitlang Olvenstedt in der eigenen Hälfte einsperren und das Spiel gestalten. In der 65. Minute verlängerte ein Gegenspieler den Befreiungsschlag. Doil lässt sich diesen Moment nicht mehr nehmen und schippt den Ball clever ins Tor. 1:0! Der Jubel war groß, jedem fiel einen Stein vom Herzen. Es war wahrscheinlich klar, derjenige, der das erste Tor schießt, geht wohl auch als Sieger vom Platz. Trotzdem drängten die Gäste auf den Ausgleich, aber die Defensive blieb weiterhin konzentriert bei der Sache und konnten sogar aus einer Ecke der Gäste einen Treffer erzielen: Pickut spielt seinen Gegenspieler aus und schickt den eingewechselten Truhe. Nico Truhe lässt den Torhüter alt aussehen und schiebt in das leere Tor hinein. Mit diesem Treffer stand der Sieger des Duells fest: Fermersleber SV.
Fazit: Mit diesem Sieg können wir die „Herbstmeisterschaft“ feiern. Nächste Woche spielen wir auswärts gegen SSV Germania. Auf ihrer Heimstätte ist diese Mannschaft ein sehr harter Brocken. Aber mit den Platzverhältnissen haben bekanntlich beide Mannschaften immer zu kämpfen. Also, Spannung weiter aufrechterhalten. Wir brauchen auch diesen Sieg. Noch ist nichts erreicht! In diesem Sinne…
12.Spieltag 17.11.12 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - Post SV 3:2 (0:0)
Ein Zittersieg!
Aufstellung: Göttel- Thoebes, Schannor, Pickut (c), Förster- Ebers (64. Kerwin), Doil- Sass, Seyfert (46. Mendes), D. Nieber (75. Braune)– P. Nieber
Tore: 1:0 P. Nieber (54.); 2:0 Sass (62.); 2:1 (68.); 3:1 P. Nieber (74.); 3:2 (80.)
Schwere Spiele stehen nun im Hinblick zur Winterpause für den FSV an. Die Fermersleber empfingen Post SV. Eine Mannschaft, die sich im Vergleich zur ersten Runde verändert hat. Man stellte sich darauf ein, dass die Postler eine harte Zweikämpfe führten und ihr Spiel über außen führten. Überraschenderweise spielte Post SV von Beginn an ein Kurzpassspiel über das Zentrum in die Spitzen. Dabei versuchten die Außenspieler immer wieder in die Mitte hineinzuziehen und das Team rückte auch immer nach, sodass FSV in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten hatte das gewohnte Spiel zu spielen, denn Fermersleben war die passivere Mannschaft und Post versuchte das Spiel zu machen. Deswegen versuchte die Fermersleber Innenverteidigung und die defensiven Mittelfeldspieler das Spiel zu beruhigen, indem sie sich den Ball in den eigenen Reihen zuspielten. Über Außen brachte man mit langen Bällen nach vorne den Ball unnötig wieder ab. Post SV ließ das auch größten Teils zu. Leider war die Offensive der Gastgeber ungewöhnlich statisch. Die Bewegung nach vorne blieb oftmals aus. Das lag auch daran, weil Post konzentriert verteidigte. Eine gut geschlagene Flanke von Seyfert findet den Fuß von D. Nieber. Er nimmt den Ball und schießt auch ins Tor. Leider sah der Schiedsrichter abseits. Einige Entscheidungen seitens des Schiedsrichters waren im Laufe des Spiels sehr strittig. Aber damit hatten beide Mannschaften zu kämpfen. Post SV wurde nach einem geschlagenen Eckball gefährlich. Zwei Distanzschüsse aus der zweiten Reihe wurden abgeblockt beziehungsweise hielt Göttel diese auch fest. Über links konnte Seyfert erneut flanken und diesmal stand D. Nieber wieder richtig. Sein Kopfball flog leider über das Tor. Post SV konnte nach einem Eckball für Fermersleben über rechts kontern. Die Flanke segelte nur knapp am gegnerischen Stürmer vorbei. Die zweite Halbzeit begann zu Gunsten für die Heimmannschaft. Man packte im Mittelfeld frühzeitig zu und entschärfte jegliche Angriffsaktionen. Nachdem Schannor den Ball an der Mittellinie gewinnen konnte, behielt er den Überblick und schickte P. Nieber. Das war seine typische Situation, die er sich nicht nehmen lässt. 1:0. FSV führte. Wenige Minuten später konnte Sass nach einem Konter das 2:0 erzielen. Damit sollte man eigentlich auf eine sichere Seite sein, aber Post SV ließ nicht locker und wurde stärker. Der Schiedsrichter pfiff in der 68. Minute für die Gegner einen fragwürdigen Foulelfmeter. Der Schütze traf souverän zum 2:1. Damit wurde das Spiel unruhig. P. Nieber zeigte wenige Minuten später die richtige Antwort und überlupfte den Torhüter zum 3:1. Post SV gab zu Recht nicht auf, denn die Mannschaft merkte, dass da trotzdem noch was zu holen ist und so holten sie die Brechstange heraus und trafen sogar nach einem Durcheinander in Göttels Strafraum zum 3:2. Die restlichen Minuten zitterte man, obwohl Mendes noch eine gute Chance hatte und Sass den Pfosten traf. Letztendlich war es ein zittriger Sieg für Fermersleben.
Fazit: Wir können viel, viel mehr, Jungs! Wir haben gewonnen. Glückwunsch! Aber trotzdem müssen wir auch kritisieren, dass wir manchmal beim Spielaufbau zu ungeduldig waren. In der Offensive kombinierten wir diesmal etwas selten und besonders in den letzten 20 Minuten zeigten wir auch Lücken in der Defensive. Nächste Woche spielen wir gegen Germania Olvenstedt III. Da müssen wir eine Schippe drauflegen. Aber das schaffen wir! Dann halten wir auch diese Mannschaft auf Abstand. In diesem Sinne…
10.Spieltag 03. 11. 2012 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - MSC Preußen 1899 4:0 (3:0)
Pflichtaufgabe mit Bravour gelöst
Aufstellung: Pahlke- Schäfer, Schannor, Kerwin, Förster- Ebers (71. Münzel), Doil- Braune (56. Benecke), Mendes (65. Thoebes), D. Nieber (c )– P. Nieber
Tore: 1:0 Doil (11.); 2:0 P. Nieber (32.); 3:0 D. Nieber; 4:0 D. Nieber (87.)
Heute empfing die FSV Reserve MSC Preußen 1899. Gegen diese Mannschaft hat man in der ersten Runde sich sehr schwer getan und nur 3:3 gespielt. Umso motivierter war jeder Spieler die drei Punkte einzufahren um weiterhin Germania Olvenstedt III Paroli zu bieten. Die Partie begann auch sehr zu Gunsten der Gastgeber, denn die gegnerische Abwehr verhielt sich sehr unsicher und bereits früh konnte sich P. Nieber zwei gute Chancen herauskämpfen. Preußen verlor sehr früh die Kontrolle über das Geschehen. Bereits im Mittelfeld eroberte Fermersleben sich die Bälle und versuchten in Führung zu gehen. So war es, dass Doil den Ball erobert und zu Mendes spielt. Dieser passt in die Abwehrlücke und Doil behielt die Nerven im Duell gegen den Torhüter. Hinterher ließ man seitens von Fermersleben wenig anbrennen. Preußen wurde einmal brandgefährlich, nachdem sie einen Konter gut ausgespielt haben. Es folgten einige Chancen für den FSV, z.B: vergaben Förster, Mendes, Schäfer oder Nieber nur knapp das Tor. Erst in der 32. Minute schoss P. Nieber das 2:0 nach Vorarbeit von Mendes. Wenige Minuten später trat D. Nieber zur Ecke an. Der Torhüter verschätzt sich und der Ball landet direkt im Tor. Zur Halbzeit waren Coach und alle Beteiligten sehr zufrieden mit der gegebenen Leistung. Daher wollte man so weiterspielen und etwas für das Torverhältnis tun. Leider war man-in der zweiten Halbzeit- besonders in der Offensive etwas fahrlässig. Untereinander wurde gut kombiniert, manchmal allerdings zu lässig. Dies baute sogar den Gegner mal auf und die Gäste drückten. Plötzlich hatte auch die Verteidigung einiges zu tun, ließen aber die Hoffnung auf ein Tor für MSC im Keim ersticken. Doil, Förster und weitere hatten noch gute Gelegenheiten zu einem weiteren Tor, aber man hatte etwas Pech vor dem Tor. Zum Ende des Spiels hin konnte P. Nieber für seinen Bruder D. Nieber auflegen. Er schob den Ball gewaltvoll über die Linie und Endstand war ein 4:0.
Fazit: Dies war heute eine sehr konzentrierte und ordentliche Mannschaftsleistung. Defensiv ließen wir nichts anbrennen und Offensiv zeigten wir guten Fußball, auch wenn das ein oder andere Tor noch hätte fallen müssen. Die drei Punkte gehen erneut auf unser Konto. Klasse! Nächste Woche haben wir spielfrei. Da können wir uns auf die folgenden drei Spiele ausruhen und vorbereiten, denn die werden knallhart. Auf unserem Programm zur Winterpause stehen Post SV, Germania Olvenstedt III und SSV Germania an. Aber wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken! In diesem Sinne…
9.Spieltag 27.10.12 Sterne Arena
SV Inter Magdeburg- FSV 1895 II 0:3 (0:0)
Auswärtssieg!
Aufstellung: Göttel- Benecke (65. Mendes), Pickut (c), Schäfer, Förster- Ebers, Doil- D. Nieber, Sass, Ruppel- P. Nieber
Tore: 0:1 P. Nieber (49.), 0:2 P. Nieber (59.), P. Nieber (88.)
Auswärtsspiel bei SV Inter Magdeburg und niemand in der Mannschaft wollte diese unterschätzen. Ganz im Gegenteil: FSV ging aufgrund der Leistung von SV Inter in den vergangen Spielen mit viel Respekt an dieses Spiel. Vordergründig wollte man die Leistungsträger- die das Spiel der Mannschaft bestimmen und dirigieren- der Gastgeber von Anfang an aus dem Spiel nehmen. Die erste Halbzeit begann auch so. Frühzeitig war man körperlich präsent, um das Spiel der Gastgeber zu stören. Und aus dem Spiel heraus ergaben sich für SV Inter auch keine richtigen Chancen. Jedoch für die Gäste: bereits in der 3. Minute verpasst Sass das Tor nur knapp. Und nur weitere 2 Minuten später tankte sich P. Nieber auf der linken Seite durch und legte auf Sass ab. Leider vergab er freistehend vor dem Tor. Man kann also sagen, dass der FSV besser ins Spiel kam. Inters beste Chance war in der 16. Minute. Ein Freistoß aus knapp 18m hielt Göttel hervorragend, denn der Schuss war in der langen Torwartecke positioniert und kräftig geschossen. Über das gesamte Spiel hinaus machte Göttel einen sicheren Eindruck. Im Laufe der ersten Halbzeit verflachten beide Spielweisen. Überwiegend hatte der FSV den größeren Spielanteil, aber wie Fußball sah es selten aus. Pickut köpfte, nach einer getretenen Ecke, am langen Pfosten nur knapp über das Tor vorbei. A propos Ecke: Die weitere Chance für Inter war kurz vor Ende der Halbzeit: ein gut geschossener Eckball köpfte der Stürmer gegen die Latte. Nun kann man streiten, ob der Ball hinter oder vor der Linie aufkam. Letztendlich entschied der Schiedsrichter gegen ein Tor und das war eine glückliche Entscheidung für den FSV. In der Halbzeitpause war man mit dem Ergebnis bis dato ganz zufrieden. Viel riskieren wollte man auch nicht, aber mit einem Sieg würde man besser dastehen. So spielte man in der zweiten Halbzeit sicher und ruhig. Irgendwann würde schon eine Chance kommen. Diese kam auch: in der 49. Minute war D. Nieber aufmerksam und nutzte einen Fehler der Hintermannschaft von Inter aus und passt uneigennützig auf P. Nieber. Er ergreift die Initiative und schoss das erste Tor des Spiels. Es fiel in dem Moment schon einen Stein vom Herzen. Das Spiel war nun auch attraktiver, härter und schneller, denn die Gastgeber drängten auf den Ausgleich. Es folgten auf beiden Parteien einige Fouls, die natürliche das allgemeine Geschehen hektischer machten. In der 59. Minute folgte ein weiterer Treffer für Fermersleben. Doil überlistete die Abwehr und spielte im Strafraum aus spitzem Winkel zu P. Nieber, der den Ball ins Tor schoss. SV Inter Magdeburg lag 0:2 zurück, gaben sich aber noch lange nicht auf. Die Phase ihres Offensivdranges kam ziemlich schnell, unter anderem wurde dies auch durch den Offensivdrang von FSV begünstigt. Nichtsdestotrotz gab es in dieser Phase kaum nennenswerte Chancen. P. Nieber schoss sein drittes Tor in diesem Spiel, in dem er Mendes Flanke gefühlsvoll annahm, über den Gegner lupfte und lässig den Ball hineinschoss. Ein schönes Tor zum Ende des Spiels.
Fazit: Glückwunsch! Wir haben auch gegen dieser schwierigen Mannschaft auswärts gewinnen können. Auch wenn wir in der ersten Halbzeit spielerisch etwas blass aussahen, stimmte das Zweikampfverhalten und die Moral der Mannschaft. Wir sind als eine Einheit aufgetreten und zeigten in der zweiten Halbzeit auch guten Fußball. Nun dürfen wir uns trotzdem nicht zufriedenstellen. Der nächste Gegner wartet schon vor unserer Tür: MSC Preußen. Dort haben wir in der ersten Runde unnötige Punkte liegen gelassen. Die holen wir uns aber schon am Samstag wieder! In diesem Sinne…
8.Spieltag 20.10.12 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV 1895 II - HSV Medizin II 7:3(3:1)
Ein torreicher Nachmittag
Aufstellung: Pahlke- Kerwin (60. Mendes), Schäfer (c), Schannor, Förster- Ebers, Truhe (40. Doil)- Benecke, Sass, Braune (55. Fischer)– P. Nieber
Tore: 1:0 Nieber (23.); 1:1 (27.); 2:1 Schannor( 37.); 3:1 Sass (41.); 3:2 (51.); 4:2 Nieber (60.); 4:3 (70.); 5:3 Nieber (76.); 6:3 Mendes (80.); 7:3 Sass (85.)
Heute empfingen wir den Tabellenletzten der Liga. Mit der Qual der Wahl konnte Coach Pahlke heute eine Truppe zusammenstellen, die den nächsten Sieg einfahren wollte. Leider gab es bereits bei der Aufwärmung allgemeine Hektik und unnötiges Durcheinander. Dieses steckte leider auch unsere Spielweise zu Beginn der Partie an… Nach der starken Vorstellung gegen SSV Germania wollte der FSV wieder sein Spiel spielen und den Gegner kontrollieren. Dies gelang, besonders in der ersten halben Stunde, leider viel zu selten. Die kantige Abwehr der Mediziner entschärfte unsere Offensive erheblich, sodass der FSV zu oft lange Bälle nach vorne schlug. Medizin selber hatten zwei, drei dribbelstarke Spieler, die die Defensive um Schäfer und Schannor auseinanderwirbelten. Trotzdem gelang dem FSV die Führung: Ein Befreiungsschlag von Schannor wurde vom gegnerischen Abwehrspieler so verlängert, dass P. Nieber sich den Ball erlaufen konnte und von links in die lange Ecke schießen konnte. Wenige Minuten später konterten die Gäste aus einem Angriff der Fermersleber mustergültig über links. Die Flanke überraschte wohl jeden und so reagierte der Stürmer wohl am schnellsten und überlistete die Abwehr. Mit dem Ausgleich wurde der FSV aber aktiver und bestimmte das Spiel besser. Durch einen Freistoß im Mittelfeld, getreten von Nieber, konnte Schannor zur erneuten Führung einköpfen. Dabei verletzte sich wohl auch der gegnerische Keeper, der später sogar ausgewechselt wurde. Kurz vor der Pause machte Sass den Sack zu und schob den Ball, nach einer Hereingabe von Braune über links, überlegt in die Ecke. Zur Halbzeit stand es 3:1 und man sollte meinen, dass der Drops gelutscht war. Doch leider wurde es im Laufe der zweiten Halbzeit hektischer und Fermersleben machte sich das Leben selber schwer, denn der Anschlusstreffer folgte kurz nach dem Wiederanpfiff. Resultierend aus einer Ecke konnte wuchtige Gegenspieler sich gegen zwei Spieler durchsetzen und so in der Hektik den Ball glücklich über die Linie bringen. Die Nerven lagen dann etwas blank, denn zu diesem Zeitpunkt standen nur noch 9 Feldspieler für Medizin auf dem Platz. Trotzdem wurde im Mittelfeld versucht Ruhe einzubringen und das tat dem Spielverlauf ganz gut, weil die Gastgeber endlich wieder kombinierten. So konnte man die Lücken und Räume im Mittelfeld ausnutzen und die Stürmer regelmäßig mit Bällen füttern. Nieber war es dann, der das 4:2 schoss. Es folgte wenig später, zu allem Entsetzen, das 4:3 nach einem starken Soloauftritt des Spielmachers der Gäste. Nun mobilisierten die Mediziner ihre letzten Kraftreserven und drängten auf den Ausgleich. Fermersleben stand tief und konnten nun auch besser verteidigen, aber es wäre fast schiefgegangen: ein Rückpass auf Pahlke konnte der agile Stürmer sich erlaufen und war im Duell mit Pahlke, der hervorragend die Nerven behielt. Hinterher erspielte sich die Heimmannschaft etliche Chancen. Entweder man war zu egoistisch vor dem Tor und passte nicht zum Mitspieler oder man scheiterte an sich selber. Sass setzte dann Nieber noch einmal in Szene, der den Ball über den Torhüter lupfte und so seinen dritten Treffer in diesem Spiel erzielte. Danach profitierte Mendes nach einer tollen Hereingabe über links. Er traf zum 6:3. Den Schlussstrich zog Sass mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel. Endstand war dann ein 7:3.
Fazit: Das hätte auch schief gehen können. Das zweite und dritte Gegentor waren Geschenke von uns. Da waren wir zu unkonzentriert und nahmen den Spielverlauf nicht allzu ernst. Wir profitierten teilweise davon, dass die Gäste in Unterzahl waren. Allerdings konnten wir über weite Strecken zeigen, dass wir ordentlich kombinieren können und die gegnerische Abwehr spielend umgehen können. Wir haben unsere drei Punkte eingefahren. Damit haben wir weiterhin eine schöne Bilanz. Nächste Woche spielen wir auswärts gegen SV Inter Magdeburg. Diese Mannschaft ist unberechenbar. Da müssen wir kompakt und clever stehen und unsere Chancen viel besser nutzen. Also, konzentrieren wir uns gemeinsam in der kommenden Trainingswoche auf dieses Spiel. In diesem Sinne…
7.Spieltag 13. 10. 2012 Platz der Freundschaft
Fermersleber SV II - SSV Germania 2:0(1:0)
FSV gewinnt gegen den Spitzenreiter!
Aufstellung: Pahlke- Komm, Truhe, Schannor (87. Kerwin), Förster- Ebers, Pickut (c)- D. Nieber- Doil (85. Benecke), Sass (87. Fischer), D. Nieber - Mendes
Tore: 1:0 Sass (17.); 2:0 Sass (86.)
Bisher waren wir in der Liga ungeschlagen, aber uns fehlte es an Siegen. Und nun stand der Spitzenreiter, SSV Germania, vor der Haustür. Es war ein 6 Punkte Spiel…
Die Heimmannschaft begann sehr konzentriert und störte das Spiel der Gäste sehr früh. Eigentlich kam SSV Germania überhaupt nicht zu einem Torabschluss. Nach 10 Minuten gab es den ersten Aufreger des Spiels. Doil wurde im gegnerischen Strafraum vom Ball weggezogen. Hier hätte man Elfmeter geben müssen. Aber man war sich sicher, dass weitere Chancen kommen. So gab es wenige Minuten später, nach guten Aufbauspiel, das erste Tor des Spiels: Nieber, Komm und Sass kombinieren gut über rechts. Dann spielt Sass den Pass flach und sehr scharf in den Strafraum. Der Torhüter hatte den Ball eigentlich schon in den Händen, als er ihm doch entsprang und der Ball rollt über die Linie. Torwartfehler, aber der FSV ging verdient in Führung, denn bis dahin hatte Germania wenige Akzente nach vorne. Das lag einerseits an dem starken Stellungsspiel der 4er Kette, als auch an dem aggressiven Zweikampfverhalten im Mittelfeld. Das Spiel nach vorne war aber manchmal auch ein bisschen umständlich, denn man stand öfter unnötig im Abseits oder abseitsverdächtig. Ob es nun Abseits war, oder nicht… Das entscheidet der Schiedsrichter und darüber müssen wir uns nicht beschweren. Denn einmal gab es die ausgleichende Gerechtigkeit. Der beste Angriff der Gäste wurde über den Kapitän eingeleitet. Dieser spitzelt den Ball in den Raum. Der Stürmer erlief sich den Ball, jedoch entschied sich der solide Schiedsrichter für Abseits. Glück gehabt, denn die Situation hätte gefährlich werden können. Man ging mit einer 1:0 Führung- und der vielleicht besten Halbzeit der laufenden Saison- in die Pause. Dort beruhigte man einige Gemüter, die sich im Laufe der ersten Halbzeit erhitzt haben. Ansonsten wollte man weiter daran anknüpfen. Dies geschah in der zweiten Halbzeit etwas mäßig. Grund dafür war der Platzverweis eines Gastes nach der 60. Minute. Nach einer Tätlichkeit gegen Nieber sieht der Verteidiger nur gelb. Allerdings beruhigte er sich gar nicht mehr und sah die gelb- rote Karte. Diese Unruhe war ansteckend. Die Gastgeber standen nicht mehr so kompakt beziehungsweise so sicher wie zuvor. Ein wenig spielte auch der gesundheitliche Zustand einiger Spieler mit, denn manche waren entweder angeschlagen oder erkältet. Jedenfalls nahm das gesamte Spiel qualitativ ab. SSV Germania wurde zweimal gefährlich vor dem heimischen Tor. Einmal konnte Pahlke den Ball beim Herauslaufen für sich in Anspruch nehmen und einmal hätte der gegnerische Stürmer schneller schalten müssen, denn die starke Innenverteidigung konnte gemeinsam den Ball noch vom Fuß nehmen. Der eingewechselte Benecke wurde sofort nach der Einwechslung in Szene gebracht: über links wurde er bis zum gegnerischen Strafraum geschickt und dann hatte er alle Zeit der Welt um den Ball auf Sass abzulegen. Er verwandelte mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke. Und damit stand es 2:0 für die Fermersleber.
Fazit: Hut ab! In der ersten Halbzeit haben wir einen schönen Fußball gezeigt. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein wenig Angst ein Gegentreffer zu bekommen und verunsicherten uns im Spielaufbau selber. Nichtsdestotrotz haben wir eine ordentliche Mannschaftsleistung an den Tag gebracht- siehe das Eckenverhältnis, die Gegner hatten keine einzige. So Jungs, die erste Runde ist geschafft und wir sind weiterhin ungeschlagen. Das ist klasse. Und nächste Woche empfangen wir Medizin II. Wir müssen weiterhin für unser Glück arbeiten. Nächste Woche sollen 3 Punkte mehr auf unser Konto stehen. In diesem Sinne…
6.Spieltag, 06.10.12 10.30 Uhr, Sportplatz Olvenstedt
Germania Olvenstedt III - FSV 1895 II 1:1(0:0)
Ein gefühlter Sieg!
Aufstellung: Pahlke- Kerwin, Schäfer, Truhe, Göttel- Ebers, Pickut (c)- Braune (46. Doil), Neuendorf (78. Maedicke), Komm - P. Nieber
Tore: 1:0 (54.); 1:1 Truhe (80.)
Mit einigen Ausfällen trat die FSV Reserve auswärts gegen den Tabellenführer aus Olvenstedt an. 13 Mann, darunter drei angeschlagene Spieler, vertraten Fermersleben. Und die Taktik war aufgrund der dünnen Personaldecke von Anfang an klar: wir wollten erst ab der Mittellinie angreifen und kompakt stehen. Schnell stand fest, wer das Spiel an dem Samstag machen wird: Germania Olvenstedt. Die Truppe hatte es aber von Beginn an schwer, denn der FSV setzte den vorgegebenen Plan um. Die starke Innenverteidigung gewann nahezu jeden Kopfball. Das Mittelfeld machte die Räume geschickt zu, so dass Olvenstedt gezwungen war, lange Bälle nach vorne zu schlagen oder hintenherum zu spielen. Schließlich konnten sie uns dort nicht gefährlich werden. Hin und wieder kamen die Gegner über außen durch, jedoch fing der starke Pahlke jeden Ball ab und bewies seine Fähigkeiten. Olvenstedt verzweifelte an unserer Mauertaktik. Wenn der FSV in die Offensive ging, dann um das Duo Nieber und Neuendorf. Nennenswerte Torchancen gab es auf der Gäste- Seite eher nicht. Zu erwähnen ist vielleicht einen starken Pass aus dem Mittelfeld, den Braune nur knapp nicht erlaufen konnte. Kurz vor der Pause gab es dann eine Schrecksekunde für die Fermersleber: Pahlke klärte beim Herauslaufen den Ball und der lauernde Mittelfeldspieler hatte aus ca. 20 Meter ein freies Tor vor sich. Allerdings traf er es nicht…Zur Halbzeit stand es 0:0. Bisher verteidigte man sehr gut. Die zweite Halbzeit war dann schon brisanter, denn nun bemühte sich auch der FSV in der Offensive. Germania hielt uns allerdings mit Pressing hinten. So entstanden in der 54. Minute Unsicherheiten in der Abwehr von Fermersleben. Ein missglückter Rettungsversuch ermöglichte den Gastgebern die Führung. Die Defensive war also gebrochen, aber das Kämpferherz wuchs und wuchs… Der FSV versuchte nach vorne zu spielen und teilweise ergaben sich auch gute Kombinationen im Mittelfeld. Torchancen ergaben sich daraus aber nicht. Erst als der Coach Truhe zusätzlich in den Sturm schickte- und Pickut in die Verteidigung rückte- gab es eine Überraschung, an die wohl kaum einer mehr gedacht hätte: ein Tor für den FSV! Doil gewann den Zweikampf im Mittelfeld und Nieber legte den Ball für Truhe ab. Er behielt die Nerven und offenbarte seine versteckten Torjägerqualitäten. Olvenstedt war geschockt und wütete herum. Der Schiedsrichter hatte es an diesem Tag überhaupt nicht leicht. FSV verteidigte mit Mann und Maus das Tor. Zweikämpfe wurden gewonnen, taktische Fouls wurden gespielt, die Bälle nach vorne geschlagen… Hauptsache weg vom Tor, so dass der FSV sich einen glücklichen Punkt erkämpfen konnte.
Fazit: Es fühlt sich wie ein Sieg an. Wir können auf die Leistung stolz sein, denn wir haben als ein Team zusammen gekämpft und geackert. Wir sind weiterhin ungeschlagen und haben den Anschluss zur Tabellenspitze auch nicht verloren. Nächste Woche spielen wir endlich wieder zu Hause und da MÜSSEN gegen SSV Germania drei Punkte her. Wenn wir heute etwas gelernt haben, dann das wir uns niemals aufgeben sollten. In diesem Sinne…
5:spieltag, 29. 09. 2012, 11.00 Uhr Post Sportplatz
Post SV - Fermersleber SV 1895 II 1:1 (0:0)
Ein hart umkämpftes Duell!
Aufstellung: Bohne- Thoebes, , Pickut (c), Truhe, Förster- Ebers, Doil (70. Göttel)- Sass (75. Kerwin), Mendes, D. Nieber - P. Nieber (60. Ruppel)
Tore: 1:0 (47.); 1:1 P. Nieber (55.)
Wir traten heute auswärts gegen den Tabellenzweiten der Liga an: Post SV. Es war ein 6- Punkte- Spiel für uns. Gewinnen wir, dann festigen wir uns oben. Verlieren wir, dann ist der Anschluss zu den Aufstiegsplätzen weg. So feuerte uns Coach Pahlke motivierende Wort in der Kabine zu. Die erste Halbzeit gehörte uns. Wir hatten den Gegner von Beginn an in der Hand. Selten gelang Post SV eine gefährliche Offensive. Die neuformierte Innenverteidigung richtete die gesamte Mannschaft nach ihren Gegner. Die Kommunikation auf dem Platz war nach langer Zeit endliche wieder zufriedenstellend. Recht früh kämpften beide Mannschaften um jeden Ball. Die Zweikämpfe waren sehr oft zu brutal geführt. So mussten Mendes und Ebers bereits früh behandelt werden. Das Spiel nach vorne ging meist mit langen Bällen, weil dort die schnellen Stürmer vom FSV lauerten. Aber erst der Freistoß von Truhe wurde für die Gastgeber gefährlich. Der Torhüter lenkte den Ball zur Ecke. Im gegnerischen Strafraum fummelten die Gäste noch ein wenig zu sehr herum. Ansonsten erspielte man sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Wenn dann mal Post SV gefährlich wurde, dann über die Zwillinge. Diese dribbelten sich regelrecht durch die Männer und waren meist nur durch ein Foul zu stoppen. Bohne war sehr aufmerksam. So lief er bei gefährlichen Szenen immer wieder heraus um den Ball abzufangen. Zur Halbzeit stand es 0:0 und wir wollten dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Leider kassierten wir nach einem Durcheinander in der Abwehr das Gegentor. Hinterher musste sich der FSV erst einmal kurz sammeln und vor allem Ruhe bewahren. Das gelang uns auch. Wir pushten uns bei jeder Szene gegenseitig auf. Nach einem Konter der Gäste schlug die FSV Abwehr den Ball nach vorne. Nieber nutzte dies. Er erlief sich die Kugel und hebt den Ball herrlich über den Torhüter. Ausgleich! Und der FSV war wieder am Drücker. Wenig später hatten Ruppel und Mendes sehr gute Chancen zum Ausgleich: Ruppel konnte sich den Ball- Höhe des 16m Raumes- erkämpfen, aber leider bekam er keinen richtigen Druck dahinter. Mendes schoss aus spitzem Winkel die Kugel in Richtung Tor und rollte nur knapp vor der Linie. Das Spiel wurde immer ruppiger. Unter anderem musste das Förster in der zweiten Halbzeit auch nochmal spüren. Post SV gewann im Laufe der zweiten Halbzeit immer mehr Zweikämpfe und erspielten sich Chancen. So hatte der FSV etwas Glück, weil den einen oder anderen Ball hatte man schon im Kasten gesehen. Hin und wieder konnten die Gäste noch einige Angriffe starten. So setzte sich Ruppel dabei im Laufduell mit dem Libero ab, jedoch klärte der herauslaufende Torhüter den Ball. Das Spiel endete mit einem hart umkämpften 1:1.
Fazit: Die erste Halbzeit war richtig stark von uns! Da haben- auch wenn es weh tat- aktiv verteidigt und ließen wenige Chancen zu. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas an Leistung abgenommen, waren aber immer noch sehr gut im Spiel und hätten die Chancen nutzen müssen. Wir hatten auch ein wenig Glück, dass die Gegner ihre Chancen auch nicht nutzten. Immerhin konnten wir gegen diese Truppe einen Punkt gewinnen, aber auch da war mehr drin! Nichtsdestotrotz… wir sind weiterhin ungeschlagen und nun sollte endlich wieder einen Dreier her. Und den holen wir uns im nächsten Spiel!!! In diesem Sinne…
Testspiel, 26. 09. 2012, ; 19.30 Uhr, Sportplatz Olvenstedt
Germania Olvenstedt AH vs. FSV 1895 II 4:0(1:0)
Viele Chancen für den FSV
Aufstellung: Truhe, Thoebes, Schäfer, Komm, Förster, Ebers (46. Menecke), Doil, D. Nieber(c), Mendes (46. Münzel), Ruppel, P. Nieber
Tore: 1:0 (44.); 2:0 (50.); 3:0 (53.); 4:0 (60.)
Dieses Testspiel wurde organisiert um die spielerischen Elemente aus dem Training zu verinnerlichen. Das Ergebnis stand eher im Hintergrund, auch wenn wir uns im Nachhinein über dieses Spiel ärgern werden… Die Partie begann zu Gunsten der Gäste. FSV erspielte sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Auch wenn es unspektakulär war, spielte man sich den Ball oft durch die eigenen Abwehrreihen. So verlagerte man in aller Ruhe das Spiel und die Außenverteidiger starteten meist die Offensive. Aber die Alten Herren standen clever und fingen die meisten Bälle frühzeitig ab. Das Umschalten in die Defensive der Fermersleber war entweder vorbildlich oder Mangelware. Vorbildlich, weil der FSV manchmal frühzeitig das Aufbauspiel störte und Mangelware, weil die Mannschaft nicht immer nach hinten arbeitete und so stand die Defensive nicht nah genug am Mann und lief unnötige Wege. Fermersleben erspielte sich in der ersten Halbzeit sehr viele Chancen: z.B. scheiterte Nieber im Duell gegen den Keeper… Doil konnte die Kugel- nach schöner Hereingabe über rechts- leider nicht mehr über die Linie bringen… Der Schuss von Ebers wurde vom Keeper doch noch aus der Ecke gekratzt oder Mendes, der leider auch mehrmals an dem herausragenden Keeper scheiterte… Viele Chancen, die leider nicht verwertet wurden. Kurz vor der Pause bekamen die Gastgeber einen Eckstoß. Der Stürmer setzte sich durch und wuchtete den Ball in die gedeckte, kurze Ecke… In der zweiten Halbzeit agierten die Herren aus Olvenstedt: mit der Erfahrung und der Übersicht waren sie recht früh erfolgreich. Der Ball wurde flach in die Schnittstelle der Abwehr gespielt und der Stürmer versenkt den Ball. Dieses frühe Gegentor war ein Schock. Und nach dem dritten Gegentor- wieder durch einen starken Pass in die Tiefe- sank die Moral und es staute sich viel Frust auf dem Platz auf. Zählbare Torchancen entstanden für den FSV nur noch außerhalb des 16m Raumes: z.B. parierte der Keeper zwei starke Distanzschüsse von Förster. Das Spiel endete aufgrund eines Stromausfalls bereits nach 75 Minuten.
Fazit: Wir haben uns teilweise sehr schön die Chancen herausgespielt. Mit einem gepflegten Kurzpassspiel konnten wir uns sogar gegen die erfahrene Abwehr durchsetzen. Das Spiel über außen funktionierte vor allem in der ersten Halbzeit. Als dann Olvenstedt ihre Qualitäten unter Beweis stellten, agierten wir leider weniger als Team. Denkt dran: Wir sind eine Mannschaft. Einer für alle, alle für einen.
3.Spieltag 16.09.12, 14.00 Uhr Bodestr.
MSC Preussen - Fermersleber SV 1895 II3:3(2:2)
Da war mehr drin!!
Coach Pahlke hatte ein gutes Team an diesem herrlichen Sonntagnachmittag zusammen. Es sollte der nächste Dreier her und man wollte damit zumindest für eine Woche die Tabellenführung übernehmen. In den ersten Minuten sah das noch ganz gut aus. Der MSC kam kaum über die Mittellinie. Allerdings konnte man sich auch keine zwingenden Chancen erarbeiten. Die Preussen merkten irgendwann, hier geht was und starteten erste Offensivaktionen. Zuerst prüfte der heute unglücklich spielen Martin seinen Keeper mit einem Kopfball, den dieser mit einer unglaublichen Reaktion noch über die Latte lenkte. Was auffiel, dass wir uns in den Zweikämpfen sehr oft auf deutsch gesagt "richtig glatt" anstellten und somit zahlreiche Freistöße in Strafraumnähe produzierten. Die Preußen hatten einen starken Linksbeiner in ihren Reihen. Der hämmerte den ersten Freistoß sauber ins Eck. Christopher hatte keine Chance an den Ball zu kommen und es stand 1:0. Kurz danach konnte Andy per Kopf den Ausgleich erzielen. Alles wieder im Lot. Dann wieder so dummes Foul und wieder nimmt der Mann mit der linke Klebe Maß. Diesmal klatscht der Ball an den Bügel. Denis reagiert zu langsam und der Stürmer der Preußen drückt den Ball über die Linie. Aber zumindest auf Andy war Verlass. Der zeigte, dass auch er Freistöße schießen kann und überraschte den Keeper mit einem Aufsetzer! Rums 2:2! In der zweiten Halbzeit kam von den Preußen nicht mehr viel. Carsten und Schanni hatten jetz hinten alles in Griff. Bei uns stimmte allerdings bei einigen die Laufbereitschaft nicht. Der unbedingte Wille, den Meter der weh tut noch mal zu gehen, fehlte. Gefährlich wurde es dann, wenn Andy mal an den Ketten zerrte. Aber insgesamt sieht schöner Fussball anders aus. Zwar gingen wir dann durch Kalle in Führung, aber trotzdem war das insgesamt zu wenig. Nachdem Tommes wegen Meckerns schon Gelb gesehen hatte, langte er unnötig nochmal zu! Gelb Rot! Ein guter Schiri sagt: Noch einmal dann bist du unten! Ein weniger guter Schiri reagiert so wie dieser! Wobei Tommes wohl selber weis, dass er sich nach Gelb zurückhalten muss. Also knapp 20 Minuten in Unterzahl. Jetzt hieß es noch mehr laufen! Leider pennten wir dann doch einmal hinten und die Preussen nutzten, wenn ich mich Recht erinnere, ihre einzige Chance zum Ausgleich. Okay! Jungs, ihr seid immernoch ungeschlagen. Aus solchen Spielen kann man nur lernen!
Fazit: Wenn alle an einem Strang ziehen, ist das Ziel Aufstieg durchaus drin! Aber heute darf sich jeder einmal hinterfragen, habe ich wirklich alles gegeben! Einige werden feststellen! Leider "Nein"!
II.Hauptrunde Krombacher Stadtpokal 08. 09. 2012, 12.00 Uhr Platz der Freundschaft
Fermersleber SV II - USC Magdeburg 1:2(1:1)
Eine knappe Niederlage!
Aufstellung: Bohne- Kerwin (35. Benecke), Schäfer, Schannor, Förster- Fieber (46. Pahlke), Pickut (c)- Mendes, Ebers, D. Nieber - P. Nieber (46. Doil)
Tore: 1:0 Nieber, P. (13.); 1:1 (34.); 1:2 (80.)
Heute empfang der FSV in der zweiten Pokalrunde die Spieler vom USC. Jene Mannschaft scheiterte im Vorjahr erst gegen den Pokalgewinner. Aus diesem Grunde- und da sie eine Liga höher spielen- gingen sie als Favorit in die Partie.
Von der ersten Minute an waren beide Teams wach und sorgten für ein dichtes Mittelfeld. FSV verteidigte dabei geschickter und hatte die nötige Ruhe am Ball. Die Abwehr spielte den Ball dabei sorgenfrei in den eigenen Reihen und schlug dann zu, wenn eine Lücke auftrat. Bereits früh entwickelten sich Chancen für den Gastgeber. Ungefähr nach 13 Minuten durfte das Team jubeln: Fieber spielte zu Ebers, der den Ball flach und diagonal in die Lücke der Abwehr spielte und so P. Nieber bedienen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war vom USC wenig zu sehen. Hin und wieder gelang ein langer Ball der Gäste in den Rücken der Abwehr, jedoch entschärfte meistens das Stellungsspiel der FSV- Abwehr den Angriff. Mit der Führung im Rücken spielte man munter nach vorne. Beste Chance hatte Fieber: nach einer Ecke köpfte er den Ball gegen die Latte. Vielleicht war diese Aktion ein Weckruf für USC. Ab der 30. Minute waren sie wach. Sie gingen aggressiver zum Ball und drängten nach vorne. Das Tor erzielten sie nach einem langen Ball aus deren Abwehr. Bohne hielt den Schuss glänzend, konnte den Ball aber nicht mehr unter Kontrolle bringen. Der heraneilende Stürmer witterte die Chance und war ein Schritt schneller als die Hintermannschaft des FSV und schoss das Tor. In der Halbzeit sprach der Coach die richtigen Worte aus: es stand zwar 1:1, aber es war nichts verloren, denn wir waren die bessere Mannschaft. Die zweite Halbzeit war schon ausgeglichener. Die Heimmannschaft wurde etwas nervöser und ruppiger. USC schoss einige Freistöße in vielversprechender Position und drückte über außen erheblich mehr als in der ersten Halbzeit. Trotzdem blieben die Chancen für den FSV nicht aus. Mendes vergab nur knapp das Tor nachdem er sich über links außen durchtanken konnte. Oder der eingewechselte Doil wirbelte die Abwehr durcheinander und suchte oft den Abschluss. Die größte Chance war ein überraschendes Zufallsprodukt im 5m Raum des Gegners: Schannor konnte den Ball leider nicht mehr über die Linie bringen. USC versuchte es immer wieder auf Konter. Und leider durften sie dann doch jubeln: Nach einem Eckball für den FSV bediente der Keeper den Stürmer. Dieser lief bis zur Grundlinie und spielte Ebers, als letzten Mann- aus. 1:2… und danach versuchte man den Ausgleich zu finden. Leider ließen die Kräfte in den letzten Minuten zu sehr nach, sodass keine nennenswerten Chancen entstanden.
Fazit: Beide Mannschaften hatten ihre Hochs und Tiefs. Wenn man allerdings den Schlussstrich zieht, muss man ehrlich sagen, dass der FSV die bessere Mannschaft im Spiel war. Nur leider fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Wir haben gekämpft und brauchen uns für die gegebene Leistung nicht schämen. Unser Blick sollte also nicht auf den Gegner gerichtet sein, sondern immer auf uns selber. Wir spielen unser Spiel und dann sind wir nächste Woche auch erfolgreich! In diesem Sinne…
2.Spieltag 12.30, Platz der Freundschaft
FSSV 1895 - SV Inter 3:1(2:1)
FSV mit einer tollen Mannschaftsleistung!
FSv: Pahlke, Thoebes, Schäfer, Schannor, Kerwin- Ebers, Pickut (c) (46. D. Nieber)- Förster, Mendes (88. Göttel), Sass - P. Nieber (66. Doil)
Tore: 1:0 Mendes (10.); 1:1 (15.); 2:1 Nieber,P. (30); 3:1 Sass (70.)
Der erste Sieg sollte her. Jeder war sich einig, dass wir gegen SV Inter MD nicht verlieren durften. Auch die Gäste wollten nach dem ersten Spieltag wieder etwas gut machen. Das Spiel begann sehr ausgeglichen. FSV drängte nach vorne und die Gäste verteidigten sicher und versuchten mit ihrem Sturm die Abwehr durcheinander zu bringen. Besonders die Einzelaktionen mancher Inter Spieler wurden gefährlich. Jedoch traf der FSV- mit einem sehr überlegten Schuss durch Mendes- in einer Drang Phase der Gäste das Tor und so bauten sich die Gäste immer mehr auf. Der Ball wurde in der eigenen Hälfte munter hin und her geschoben. Man lauerte auf Lücken des Gegners. Bei einem erneuten Spielaufbau des Gastgebers konnte der gegnerische Mittelfeldspieler den Ball erobern und seine Flanke landete unglücklich ins Tor. Somit stand es 1:1, aber man ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Mannschaft war der Star. Man baute sich- wie vom Trainer gewünscht- gegenseitig auf und man spielte miteinander Fußball. In der vergangenen Woche war man mit dem Passspiel noch überhastet und ungenau. In diesem Spiel ließ man den Ball auch gerne laufen. Man schickte die lauernden Stürmer. Einige Versuche waren notwendig bis endlich P. Nieber- nach schöner Kombination von außen- den FSV in Führung brachte.
In der Halbzeitpause war man sich einig, dass man bloß nicht überheblich werden darf. In der zweiten Halbzeit wollte man die Führung ausbauen. Von Inter kam im Laufe des Spiels immer weniger, denn der FSV konnte ihre Leistungsträger gut aus dem Spiel nehmen. Mitte der zweiten Halbzeit gab es die größte Drangphase der Gastgeber. Viele Spieler versuchten aus sämtlichen Positionen das Tor zu erzielen. Nachdem D. Nieber sich auf rechts durchtanken konnte und passte, konnte Sass im zweiten Versuch einnetzen. Das dritte Tor war eine große Erleichterung und die Mannschaft hatte Spaß am Spiel. Weiterhin versuchte man ein Tor zu erzielen, aber man blieb ohne Erfolg. Zum Ende des Spiels konnte sich der gegnerische Kapitän noch einmal durchtanken. Er hatte die letzte Chance in diesem Spiel. Verschweigen wollen wir nicht zwei Pfostenknaller der Gäste!
Fazit: Es war eine klasse Mannschaftsleistung. Ob auf dem Platz oder neben dem Platz…man präsentierte sich als ein Team. Hin und wieder konnte man auch schöne Spielzüge erkennen. Darauf bauen wir auf und sollten auch abgezockter vor dem Tor sein. Nächste Woche spielen wir gegen den USC Magdeburg im Pokal. Wenn wir unsere Chancen besser verwerten und mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung auftreten, bin ich überzeugt, dass eine kleine Pokalüberraschung für uns möglich ist. In diesem Sinne…
1.Spieltag 25.08.12 13. 00 Uhr, Stadion Neue Welt
HSV Medizin II- FSV 1895 II 1:1(0:0)
FSV besiegt sich selber!
Aufstellung: Pahlke- Thoebes, Schäfer, Truhe (15. Förster), Bertram (70. Fischer)- Ebers, Pickut (c)- D. Nieber (65. Kerwin), Doil, Mendes- P. Nieber
Tore: 1:0 (16.); 1:1 (80. P.Nieber)
Nach einer durchwachsenden Vorbereitung reiste man zum Stadion der neuen Welt um eine Saison mit einem Sieg zu beginnen. Vor dem Spiel heizte uns der Coach noch einmal ordentlich ein, sodass wir hochmotiviert in die Partie gingen. Es schien, als konnte man diese Umsetzen. Die ersten 15 Minuten im Spiel gehörten ganz klar den Gästen. Der FSV konnte die langen Bälle der Gegner gut abfangen und über außen die schnellen Leute schicken. Jedoch nahm die Qualität der Gäste schnell ab. Es wurde versucht mittels langgeschlagenden Bällen das Mittelfeld zu überbrücken um dann die Stürmer zu füttern. Leider ging die Rechnung mit den hochgewachsenen Abwehrspielern von Medizin nicht auf. In der Defensive stand man nicht mehr an den Leuten und ließ sie immer mehr Raum. Das baute die Gastgeber auf und so geschah es, dass ein verlängerter Kopfball im Zentrum- vor dem 16m Raum- nach außen gespielt wurde. Der Stürmer legt den Ball schön auf, jedoch konnte er den Ball nicht kontrollieren und verzettelte sich. Leider pfiff der Schiedsrichter nach einem kleinen Hieb des Keepers berechtigterweise einen Foulelfmeter für die Gastgeber. Nachdem dieser verwandelt wurde, konnten sich die Gäste nicht mehr befreien. Jeder lief nur noch hinterher und man spielte nicht mehr miteinander. Medizin traf zum Ende der zweiten Halbzeit den Pfosten. Jeder war froh, dass die erste Halbzeit vorüber war. In der Halbzeitpause machte uns der Coach Feuer unter dem Hintern. Nach einer Wutrede wurde jedem bewusst, dass man wach werden muss. Und man tat es auch...
FSV war nun taff und begab sich auch in die Zweikämpfe. Man lief mehr und kämpfte füreinander. Zwar scheiterte man oftmals an sich selber oder an einer abseitsverdächtigen Position, aber man war bemüht auszugleichen. Je mehr gespielt wurde, desto bemühter wurde man, aber es kam zu selten zu Torchancen. Daher stellte man die Mannschaft immer offensiver ein. Erst löste man die vierer Kette auf, dann war nur noch ein Sechser vor der Abwehr. Die Bemühungen haben sich auch gelohnt: Nach einer Balleroberung passte Förster in den Raum. P. Nieber erlief sich den Ball und netzte überlegt ins Tor ein. Ausgleich! Und man merkte, dass Medizin geschockt war. Die letzten Minuten waren ein Kampf auf die Knochen. FSV drängte mit allen Mitteln auf den Siegtreffer, der jedoch ausblieb. Viele Abseitsentscheidungen seitens des Schiedsrichters waren nicht korrekt. Fairerweise muss man auch sagen, dass er das Spiel mit einer konsequenten Linie durchzog und sich dabei selber treu blieb.
Fazit: Es ist verdient. Jede Mannschaft hatte seine kleinen Fehler und seine großen Chancen. Sicherlich war der Einbruch von Fermersleben nach dem Führungstreffer fatal, aber besonders ab der 70. Minute erkannte man doch den Willen der Mannschaft. Spielerisch muss man einiges nachholen, denn man sah selten einen Doppelpass beziehungsweise wurden lange Bälle zum allgemeinen Mittel, die schnell verloren gingen. Nun steht SV Inter MD vor der Tür und da muss ein Heimsieg her! In diesem Sinne...