Spielberichte Saison 2013-14
FSV 1895 II - Post SV 0:2(0:1)
Meister empfangen…
Anfangsaufstellung: Göttel- Pickut, Kerwin (c)- Komm (61. Nalesny), Förster, Ebers- Schmidt- D. Nieber- Ludwig (65. Truse)- Mendes- Firchow (75. Fiebig)
Tore: 0:1 (29.); 0:2 (63.)
Post SV hat den Aufstieg verdient. Das muss bereits an dieser Stelle geschrieben. Glückwunsch! Deren Angriffstrio ist im Magdeburger Raum gefürchtet. Deswegen dachte sich Coach Thomas Becker eine besondere Taktik aus. Zu Beginn waren die Gastgeber so ruhig, sodass sie sich den Ball in den eigenen Reihen zuspielen konnten. In der 10. Minute unterlief den Fermerslebern einen individuellen Fehlpass. Göttel verhinderte das Tor. Bis dato hatte Post SV keine Torchance. Durch die erste Chance wurden sie aktiver und pressten die Fermersleber bis zum eigenen Strafraum ein. Das offensivstarke Trio wurde aus dem Spiel genommen und die Gäste setzten nur durch Fernschüsse Akzente. In der 29. Minute fiel dann doch noch das Tor. Ob es nun ein Stürmerfoul war oder nicht, sei an dieser Stelle dahingestellt. Fakt ist, dass Post SV ein Tor erzielte. Hinterher wollten sie die Führung ausbauen, aber sie bissen sich an der Abwehr die Zähne aus. Die einzelnen Offensivaktionen der Fermersleber endeten spätestens am Strafraum. So ging es mit einer knappen Führung für die Gäste zur Halbzeit. Lange Zeit passierte nichts. Das Spielgeschehen spielte sich in der Mitte des Spielfeldes ab. Die Fermersleber konnten keine Akzente nach vorn setzen. Firchow war die meiste Zeit auf sich allein gestellt. Die Außenbahnspieler waren sowohl offensiv als auch defensiv gefordert. Post SV wusste, wie die Bälle verlagert werden, sodass die Fermersleber- Zentrale am Laufen war. In der 63. Minute kassierte die Heimmannschaft ein Gegentreffer. Ausgangspunkt war ein Fehlpass im Spielaufbau. Nach der Balleroberung bewiesen die Gäste, warum sie so torgefährlich sind. Die Abwehr hatte keine Chance an den Ball zu kommen. Der Stürmer spitzelte den Ball an Göttel vorbei und das Spiel war ebenso zu Ende. Zwar versuchten die Gäste ein weiteres Tor zu erzielen, aber sie nagten sich die Zähne an der Abwehr aus. Für die Fermersleber gab es keine Chance ein Tor zu erzielen.
Fazit: Es war eine ansehnliche Leistung des FSV. Durch die schwachen Offensivaktionen der Fermersleber war ein Anschlusstreffer wohl zu viel des Guten. Für die Sensation hat es nicht gereicht. Letztlich verkauften wir uns trotzdem ordentlich…
26.Spieltag 17.05.14
Lok Südost - FSV 1895 II 6:3(2:0)
Offener Schlagabtausch
Anfangsaufstellung: Göttel- Komm (46. Nagel), Kerwin (46. Truhe), Schannor (6. Nalesny), Ebers-Schmidt, Förster- Firchow, D. Nieber, Mendes- Truse
Tore: 1:0 (5.); 2:0 (13.); 2:1 Firchow (53.); 2:2 Ebers (FE/ 57.); 3:2 (FE/ 61.); 4:2 (63.); 4:3 Truse (83.); 5:3 (90.); 6:3 (90.+2)
Die ersten 5 Minuten des Spiels begannen sehr gut. Die Gäste nutzten den großen Platz aus um sich mit einem ansehnlichen Offensivfußball nach vorn zu bewegen. Durch den großen Platz waren die Rückwärtsbewegungen des Mittelfeldes mühselig. So spielten die Gastgeber immer wieder mit langen Bällen auf den torgefährlichen Dittmann, der die FSV Abwehr schwindelig spielte. LSO nutzte eine große Lücke, um einen langen Ball auf den Stürmer zu spielen, der ohne Mühe einnetzen konnte. Wenige Minuten später gab es eine ähnliche Situation: der Abstand zwischen Abwehr und Mittelfeld war teilweise zu groß, sodass Dittmann wieder bedient wurde. Von diesem frühen Rückstand mussten sich die Fermersleber erholen. Wobei sie selten bis zum gegnerischen Strafraum kamen. Das lag an den berechenbaren Angriffsversuchen und am Frust mancher Spieler, die nicht mehr den Willen zum Tor hatten. Die beste Möglichkeit war eine Flanke von rechts. Mendes verfehlte den Ball um eine Haareslänge. Nachdem Göttel einen Elfmeter gehalten hat, gab es noch einmal frischen Wind in der Mannschaft. Jedoch kam es zu keinen Torchancen. Der Fußball wurde aber wieder besser. Demzufolge waren alle optimistisch, dass dieser Rückstand zu begleichen war. So war es auch. Truse bediente Firchow, der nach der Pause zum 2:1 traf. Wenige Minuten später erhielten die Fermersleber einen Elfmeter, der von Ebers sicher verwandelt wurde. Danach gab es einen offenen Schlagabtausch und es war klar, dass es einen Sieger geben wird. LSO stand sehr tief und schlugen lange Bälle. Die Fermersleber überraschten mit einem sicheren Kombinationsspiel. Allerdings pfiff der Schiedsrichter einen weiteren Elfmeter. Den kann man pfeifen, muss man aber nicht. Dafür hat er später ein klares Foul nicht anerkannt. So ist Fußball eben! Es gleicht sich alles aus… Durch den Elfmeter waren die Gastgeber wieder in Führung. Wenige Minuten trafen sie erneut. Die kleingewachsenen Abwehrspieler hatten in dem Luftduell keine Chance und so köpfte der Spieler zum 4:2. Der gegnerische Torhüter hatte einen schwerwiegenden Fehler. Dadurch rollte Truses Schuss ins Tor. Nun stand es 4:3 und die Zeit lief davon. Deswegen wurde erneut umgestellt. Firchow hatte das 4:4 auf dem Fuß. Schade! Als die Fermersleber die absolute Brechstange auspackten, wurden sie durch den Stürmer erneut ausgekontert. Das 6:3 war nur noch ein Tor für die Statistik. Zu dem Zeitpunkt waren die Beine schwer und die Moral am Boden. Leider wurde diese Aufholjagd nicht mehr belohnt.
Fazit: Hätte, wenn und wäre… Dummerweise bekamen wir zwei frühe Gegentore, die wir eindrucksvoll aufholten, aber die Konzentration reichte nicht aus. Wir schmissen zum Ende hin alles nach vorn. Da fehlte uns das bisschen Glück und die Lebensversicherung der Gastgeber nutzte beide Konter aus. Wir haben trotzdem Charakter und Moral gezeigt. Wenn wir uns die aneignen, holen wir uns nochmal wichtige Punkte.
25.Spieltag 10.05.14
FSV 1895 II - MSC Preussen 1:1(1:1)
Erneutes Remis!
Anfangsaufstellung: Göttel- Firchow (58. Komm), Kerwin, Ebers- Förster, Schmidt- D. Nieber, Sass, Naujocks, Mendes-P. Nieber (61. Ludwig)
Tore: 1:0 Sass (26.); 1:1 (45.)
Die erste Mannschaft des FSV hatte spielfrei und so konnte Coach Thomas Becker die Reservemannschaft mit Bammel, Sass und Kalle verstärken. Vielen Dank für den Einsatz, Jungs!
Dieses Trio machte sich frühzeitig bezahlt. Sie kurbelten die gesamte Offensivbewegung an und integrierten dazu jeden Spieler, sodass auch aus der Abwehr heraus gespielt wurde. Die nötige Ruhe am Ball entwickelte sich im Laufe der Halbzeit. Förster übernahm die Manndeckung des starken Fabers. Normalerweise geht das Spiel nur über ihn. Dementsprechend war diese Manndeckung der Schlüssel zum Erfolg. Generell spielten beide Mannschaften einen guten Fußball. Es wurde meistens flach kombiniert, aber beide Mannschaften entwickelten kaum Torchancen. Faber hatte zwei gute Gelegenheiten, aber gemeinsam scheiterte er. Im Gegensatz dazu hatte Mendes und P. Nieber gute Chancen. Als Sass den Ball im gegnerischen Strafraum bekommt, dribbelt er gegen fünf oder sechs Spieler und setzt sich durch. Ein bärenstarkes Tor! Ansonsten nutzten die Fermersleber die eklatanten Fehler des gegnerischen Torhüters nicht aus. Kurz vor der Pause setzte sich Faber gegen die gesamte Abwehrreihe durch. Ob er nun dabei seine Ellbogen regelwidrig einsetzte oder nicht spielt nun auch keine Rolle mehr. In der zweiten Halbzeit wurde der FSV hinten hineingedrängt. Die Abwehrspieler hatten sehr viel zu tun. Das lag auch daran, weil die Gäste sehr viel Platz im Mittelfeld hatten. Plötzlich gestalteten andere Preußen-Spieler das Spiel. Somit spielten die Gäste aus der Tiefe heraus, aber kamen selten zu Chancen. Sie erzwangen sich drei, vier Chancen. Göttel reagierte vorbildlich und hielt Fermersleben im Spiel. Ansonsten hatten Sass, Naujocks und Ludwig gute Einzelaktionen. Naujocks Kopfball landete gegen das Aluminium. Kurz vor Schluss standen die Gäste einem 1:2 extrem nahe, aber die Fermersleber konnten in diesem anstrengenden Spiel einen Punkt gewinnen.
Fazit: Wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Für einen Sieg haben wir offensiv zu wenig gemacht. Die Gäste ärgern sich über dieses Remis sicherlich mehr als wir.
24.Spieltag 03.05.14
Besiegdas 03- FSV 1895 II 0:0
Gerechtes Remis
Anfangsaufstellung: Göttel- Kerwin, Schannor, Komm (c) (69. Thiemann)- Förster, Schmidt- D. Nieber, Ludwig, Firchow, Mendes (88. Benecke)- Nagel (69. Fiebig)
Die Gastgeber wurden favorisiert und die Fermersleber waren wieder einmal die Underdogs. Das Spiel begann verhalten. Besiegdas nutzten das spielstarke Mittelfeld aus, um mit einem flachen Kombinationsspiel die FSV-Abwehr auszuhebeln. Sie blieben ungefährlich, wobei das anfangs am eigenen Unvermögen lag. Die Fermersleber standen vor allem im Mittelfeld zu weit von ihrem Mann weg. FSV 1895 versuchte mit kleinen Nadelstichen die großgewachsenen Abwehrspieler zu überrennen. Die beste Chance hatte Förster mit einem Kopfball. Der Torhüter stand bei der Situation eigentlich falsch, aber das half ihm diesen Kopfball abzuwehren. Aber auch Besiegdas neutralisierten die Angriffe, sodass sich das Spiel im Mittelfeld abspielte. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen nicht. Beide Teams glichen sich aus und das Spiel verlief wie ein klassisches 0:0. Die beste Chance hatten die Gastgeber nach einer Ecke: Der Angreifer traf den Ball hervorragend. Die Fermersleber hatten Glück, denn der Ball landete gegen die Latte. Wenige Minuten später stand Schannor freistehend vor dem Torhüter, aber er verfehlte das Tor um wenige Zentimeter. Kurz vor dem Ende landete Kerwins Distanzschuss an die Latte. Spätestens in diesem Moment war klar, dass der FSV näher an einem Tor dran war, als Besiegdas. Deren Stürmer stand in der letzten Sekunde freistehend vor Göttel, aber sein Schuss war schwach und verfehlte das Tor um mehrere Meter. Letzten Endes geht das Unentschieden aber auch in Ordnung.
Fazit: Das Spiel hat bewiesen, dass wir auch mal zu Null spielen können. Das Quäntchen Glück hat uns vor dem Tor gefehlt. Ansonsten können wir mit diesem Spiel zufrieden sein. Jetzt dürfen wir nicht nachlassen! Gegen MSC Preußen müssen wir die verlorenen Punkte aus der Hinrunde zurückholen.
23.Spieltag 26.04.14
FSv 1895 II - SV Arminia II 2:2(1:0)
Starke Leistung …und nur mit einem Punkt belohnt
Anfangsaufstellung: Köllner- Ebers, Kerwin, Komm (c)- Schmidt, Förster, Pickut- Mendes, Ludwig (88. Nagel), Firchow- Sass (46. Benecke)
Tore: 1:0 Sass (43.); 2:0 Firchow (47.); 2:1 (89.); 2:2 (90.)
Wieder einmal mussten die Fermersleber viele Ausfälle ausgleichen. An dieser Stelle müssen wir uns bei Basti, Justin und Carsten bedanken, die uns helfen konnten. Auch wenn die oben ausgeführte Aufstellung eigentlich ganz normal erscheint, hat sich Coach Becker einiges einfallen lassen, um die spielstarken Gäste außer Kraft zu setzen. Es war nicht ganz im Chelsea-Stil, aber die Gastgeber waren schon sehr defensiv eingestellt und das gelang auch in der Offensivbewegung. Aus der Abwehr heraus konnte mit aller Ruhe das Spiel aufgebaut werden. Die Gäste agierten offensiv. Deren Waffe war die Dribbelfähigkeit mehrerer Spieler. Umso besser war die Entscheidung auf Rasen zu spielen. Im Spiel wurden viele Zweikämpfe geführt, die sich meistens im Rahmen des Fair-Plays befanden. Leider fand der Schiedsrichter keine gerechte Linie und bestrafte zwei Fermersleber, um das Spiel „zu beruhigen“. Das Spiel blieb hitzig und hart, aber es wurden keine weiteren Karten vergeben. Arminia MD rannte immer wieder gegen die Wand und schossen selten auf das Tor. Die Fermersleber waren hierbei effizienter. Drei gute Torchancen und Sass verbuchte ein Tor auf sein Konto. Nach der Halbzeit nutzte Firchow einen Torwartfehler aus und köpfte den Ball ins Tor. Mit dieser Führung wurden die Fermersleber immer souveräner und spielten die Zeit herunter bis sie endlich einen Elfmeter bekamen. Ludwig trat an und vergab. Das war eine Wende im Spiel, weil Arminia plötzlich wieder den gewohnten Fußball spielte. In der 89. Minute schoss Arminia ein Tor und witterten die Chance auf mehr. Als es einen Freistoß für den FSV gab, wurde dieser abgewehrt und sie wurden (einmal mehr) ausgekontert. Das Resultat: 2:2. Ohne Worte… aber trotzdem können kleine Brötchen gebacken werden. Wer hätte schon gedacht, dass der FSV gegen SV Arminia einen Punkt gewinnt?
Fazit: Zwei Punkte verschenkt und trotzdem können wir auf diesen Punkt stolz sein. Die Mannschaft konnte die taktischen Vorgaben überwiegend umsetzen. Spielerisch haben wir uns diesmal besser präsentiert. Hier war zu erkennen, dass wir doch die Ruhe am Ball haben. Aber wieso reicht uns nie eine 2:0 Führung aus???
22.Spieltag 12.04.14
FSV 1895 - USC Magdeburg 2:1 (1:0)
Glück im Kellerduell
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor, Komm (c)- Schmidt, Kerwin (65. Benecke)-Förster, Ludwig, Mendes (80. Köllner)-Truhe, Truse
Tore: 1:0 Truse (18.); 2:0 Truse (48.); 2:1 (75.)
Im Kellerduell empfingen die angeschlagenen Fermersleber die Unikicker. Beide Mannschaften spielten unter ähnlichen Bedingungen: sie mussten viele Rückschläge hinnehmen und mussten an diesem Tag viele Ausfälle kompensieren. Gegen USC MD taten sich die Fermersleber schon immer schwer, aber davon war in der ersten Halbzeit wenig zu spüren. Bereits in der ersten Minute begannen die Fermersleber das Spiel zu dominieren. Ein Pass wurde in die Schnittstelle der Abwehr gelupft und USC musste ins Seitenaus klären. Die ohnehin offensive Taktik ging damit auf. Die Heimmannschaft verteidigte hoch, aber es gab einen Haken: Die Zuordnung passte nicht. Es wurde frühzeitig angegriffen, sodass die gegnerische Abwehrkette vielleicht erfolgreich gedeckt wurde, aber dementsprechend standen ein, zwei Spieler in der Offensive blank. Nicht nur einmal musste FSV in Unterzahl den Ball zurückerobern. Oftmals wurden die Angriffe gut unterbunden, aber die Konter waren mangelhaft. Nach der Balleroberung gab es erneut viele Ballverluste. So schleppte sich das Spiel ein bisschen hin bis Komm Schmidt schickte, der für Truse ablegte. Es war die wichtige Führung für Fermersleben. Bis zur Halbzeit blieb USC MD in der gegnerischen Hälfte ungefährlich. USC MD verschuldete sich stattdessen sieben, acht Eckstöße hintereinander. Leider wurden deren Fehler nicht ausgenutzt. Eine weitere Situation ergab sich wieder für den FSV: ein indirekter Freistoß. Nur mit Mühe konnte USC den Nachschuss abwehren. In der zweiten Halbzeit trafen die Fermersleber erneut. Schannor gewann einen wichtigen Zweikampf und bediente Truse mit einem langen Ball. Der übermotivierte Torhüter verlor den Überblick und Truse musste nur noch einschieben. Beide Mannschaften verloren ein wenig den Faden, weil der Schiedsrichter einige Fehler gemacht hat. Er verlor vor allem bei den vielen Abseitsentscheidungen den Überblick. Das war bedauerlich, weil sich daraus zwei, drei potenzielle Torabschlussmöglichkeiten ergaben. An dieser Stelle müssen alle beteiligten Personen einen Gang zurückschalten: der Schiedsrichter hatte sein erstes Spiel auf Großfeld gepfiffen. Es sollen alle locker bleiben und Fehler tolerieren. Aus den Erfahrungen lernen alle. Außerdem betrafen beide Mannschaften diese Fehlentscheidungen. Der Anschlusstreffer hätte möglicherweise gar nicht zählen dürfen. Es gab vor dem Gegentreffer fragwürdige Zweikämpfe, die hart an der Grenze waren. Jedenfalls trudelte der Ball aus einem Tumult von Spielern ins Tor. Hinterher wurden die Fermersleber wieder einmal nervös und die letzten 15 Minuten war ein Spiel auf Messers Schneide. Göttel wurde im 5 Meter Raum waghalsig angegriffen und der Stürmer schoss auf das leere Tor. Das Tor hätte gezählt, wenn der Ball drin gewesen wäre. Ein Abwehrspieler grätschte den Ball noch von der Linie ab. Wenige Minuten später rettete Förster den Ball mit dem Kopf auf der Linie. Das Spiel hätte also auch ganz anders ausgehen können. Kurz vor Schluss ergaben sich für Truhe und Köllner zwei gute Torchancen, die ungenutzt blieben, aber die immerhin für Entlastung sorgten. So pfiff der Schiedsrichter endlich ab.
Fazit: Wir hatten heute mehr Glück als Verstand, aber das haben wir uns nach den vielen Niederlagen auch verdient. Das Spiel war wahrlich nicht perfekt. Von daher sollten wir den Ball flach lassen und uns für den Endspurt vorbereiten.
Frohe Ostern!
21.Spieltag 06.04.14
SV Beyendorf - FSV 1895 II 3:1(2:0)
Am Boden…
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Kerwin (c), Truhe (71. Komm), Nagel (38. Benecke)- Truse, Schmidt-Firchow, Sass, Förster- P. Nieber
Tore: 1:0 (2.); 2:0 (16.); 2:1 Benecke (51.); 3:1 (90.+1)
Der Plan war ein Sieg, um nicht den Anschluss zu verlieren. Dafür war ein starker und breiter Kader geplant. Im Endeffekt standen dann doch nur 13 Leute auf dem Zettel. Warum? Zum einen eine Verkettung unglücklicher Umstände und zum anderen wegen der Unzuverlässigkeit einiger Spieler. Trotzdem gingen die Fermersleber optimistisch in dieses Spiel, denn mit dem vorhandenen Kader war sehr viel möglich. Die Euphorie wurde in der zweiten Minute gestoppt, denn da viel das erste Tor. In der Sportschau wäre das ein Favorit für die Kategorie „Tor des Monats“. Der Schuss kam aus dem nichts und hatte eine ungewöhnliche Flugkurve. Der Ball zappelte im Netz und da waren die meisten baff. Danach mussten sich die Fermersleber erst wieder finden und standen zu weit vom Mann weg. Die meisten Angriffe wurden von den Beyendorfer frühzeitig gestoppt, sodass die Gäste keine Gefahr ausstrahlten. Die Heimmannschaft spielte clever und kräfteschonend. Sie schickten die Offensivkräfte mit langen Bällen. Einmal agierten sie dabei erfolgreich. Der wendige Mittelfeldspieler tanzte die FSV- Abwehr auseinander und flankte zum (Fast) freistehenden Stürmer. Als die Fermersleber wieder einmal einen Rückstand hinterherliefen, wachten die meisten auf und das Team spielte besser. Sass´ Heber verfehlte das leere Tor nur um Zentimeter. Schade, denn das wäre enorm wichtig gewesen. Die Beyendorfer ruhten sich auf ihre Führung aus und taten das nötigste. Der Schiedsrichter gab korrekterweise den Fermersleber kein Tor, weil ein Fermersleber im passiven Abseits stand und so die Sicht des Torhüters behinderte. Es gab auf beiden Seiten weniger Torchancen und zum Ende der ersten Halbzeit waren die Gäste die dominierende Mannschaft. In der zweiten Halbzeit erzwangen sie den Anschlusstreffer. Der eingewechselte Benecke konnte endlich seine Torpremiere feiern, nachdem er in typischer Manier den Ball mit der Hacke/ Außenriss traf. Der Torhüter war so überrascht, dass er in dieser Situation wenig machen konnte. Hinterher drängten die Gäste auf den Ausgleich ohne dabei so richtig gefährlich zu werden. Die beste Chance kam von einem Beyendorfer. Er lenkte den Ball mit dem Oberschenkel ans eigene Gehäuse. Ansonsten gab es nicht viel zu berichten. Das Spiel wurde etwas härter, aber der kompetente Schiedsrichter hatte immer ein Überblick. Um den Druck zu erhöhen, wurde taktisch umgestellt, aber es brachte keinen Erfolg mehr. In der Nachspielzeit machten die Gastgeber den Sack zu.
Fazit: Große Klappe, wenig dahinter… So könnten wir uns heute beschreiben. SV Beyendorf hat verdient gewonnen. Natürlich ist es nicht einfach auf dem Platz zu spielen, aber die Grundtugenden fehlten. Wir müssen dringend die Kurve bekommen, um die Saison halbwegs passabel zu beenden.
20.Spieltag 29.03.14
FSV 1895 II - HSV Medizin II 2:3(0:2)
Enttäuschend!
Anfangsaufstellung: Göttel- Förster, Schannor (c), Ebers, Nagel (70. Hintze)- Pickut (21. Komm), Truse-Fiebig (56. Kerwin), Schmidt, Mendes-Ludwig
Tore: 0:1 (44.); 0:2 (59.); 0:3 (65.); 1:3 Ludwig (67.); 2:3 Schannor (73.)
Die Fermersleber hatten ihr erstes Pflichtspiel zu Hause zu bestreiten und wollten ihren Aufwärtstrend fortsetzen, um das Saisonziel zu erreichen. Dafür musste ein Sieg gegen einen Tabellennachbarn her: HSV Medizin II.
Die erste Halbzeit war ein ansehnliches Spiel beider Mannschaften. HSV Medizin II versuchten mit kurzen Pässen die FSV- Abwehr auszuschalten und die Fermersleber agierten mit langen Bällen, um die schnellen Offensivleute in den Mittelpunkt zu rücken. So hatte Ludwig zu Beginn ein, zwei Chancen im gegnerischen Strafraum. Fiebig konnte sich im Duell mit dem Torhüter nicht behaupten und vergab wohl die beste Chance in der ersten Halbzeit. HSV Medizin II war vor Göttels Tor selten gefährlich. Leider verletzte sich Pickut und musste ausgewechselt werden. Dann wurden die Fermersleber nach einem Eckball ausgekontert, weil es nicht geschafft wurde den Ball im Rückraum zu behaupten. Komm schaffte es in Kooperation mit dem Torhüter das Gegentor zu verhindern. Wenige Minuten später schlugen die Gäste trotzdem zu. Ein Einwurf im Mittelfeld wurde mit dem Kopf in den Strafraum verlängert. Die Stürmer schirmten den Ball geschickt ab, sodass ein weiterer Mediziner blank stand und das Tor erzielte. Das war ein psychologischer Rückschlag mit dem die Fermersleber in der Kabine umgehen mussten. Die zweite Halbzeit war so, dass sich die Mediziner taktisch umstellten und die Gastgeber hatten einen größeren Anteil am Spielgeschehen. Dennoch waren es die Gäste, die das Spiel entschieden, weil der FSV die berüchtigten Aussetzer in wenigen Minuten hatten. In der 59. Minute nutzten die Mediziner einen Fehler im Spielaufbau seitens der Fermersleber aus und waren plötzlich mit vier Spielern im Strafraum in Überzahl. Der Nachschuss wurde entscheidend abgefälscht. Wenige Minuten später hatte die Heimmannschaft einen Einwurf in der gegnerischen Hälfte. Dieser Ball konnte nicht behauptet werden, der Stürmer schnappt sich den Ball und eilte bis zur Grundlinie, um dann zu flanken. Der lauernde Stürmer hatte kaum Probleme den Ball ordentlich zu treffen und so stand es 0:3. Hinterher waren die Fermersleber auf einmal wach und aggressiver. Mendes trat zum Eckball an und fand den langen Ludwig. Er erzielte den Anschlusstreffer. Nun hing Medizin II in der Luft. Dann gab es einen Freistoß aus dem Mittelfeld. Schannor konnte den Ball annehmen und mit einem sehenswerten Seitfallszieher das 2:3. Für die letzten 15 Minuten holte Fermersleben die Brechstange heraus und Medizin II verteidigte mit Mann und Maus. Es gab Chancen… So gab der Schiedsrichter beispielsweise einen indirekten Freistoß für die Fermersleber. Mendes, Ludwig und Förster hatten eine Chance im Strafraum, aber es nützte alles nichts. HSV Medizin II behielt die knappe Führung bis zum Schlusspfiff.
Fazit: Ohne Tore können wir kein Spiel gewinnen und wenn wir dann wieder diese Aussetzer haben, ist es immer schwer ein Spiel zu drehen… HSV Medizin II waren uns ebenbürtig, aber sie haben die Tore gemacht und sind so die verdienten Sieger. Jetzt dürfen wir den Kopf nicht hängen lassen. Nächste Woche spielen wir gegen SV Beyendorf. Da holen wir uns den Sieg!
19.Spieltag 22.03.14
FC Zukunft II - FSV 1895 II 1:2(1:0)
Eine saustarke Kampfleistung!
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers (88. Truhe), Schannor (c), Kerwin, Nagel- Schmidt, Ludwig-Förster, Truse, Mendes (75. Fiebig)-Hintze (60. Ruppel)
Tore: 1:0 (10.); 1:1 Eigentor (49.); 1:2 Förster (61.)
Nach dem tollen Erfolg gegen Germania Olvenstedt III waren die Fermersleber erneut Gast. Diesmal ging es zu der spielstarken Truppe aus Lemsdorf, die sich still und heimlich auf den dritten Platz fest etabliert haben. Coach Thomas Becker hatte seit langer Zeit wieder die Qual der Wahl. Die erste Halbzeit ist schnell zu erzählen: beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und das Spiel fand im Mittelfeld statt. Es gab kaum Torchancen und ein Unentschieden wäre zur Halbzeit verdient gewesen, aber es muss das Tor erwähnt werden: In der 10. Minute machten die Gastgeber das Spiel einmal schnell und überliefen die Abwehr, indem sie das Spiel breit gemacht haben. Vor allem verschob sich deren gesamte Mannschaft, sodass FC Zukunft das in Überzahl war und der Nachschuss war für den heraneilenden Mittelfeldspieler einfach. Fermersleben agierte hinterher etwas unsicher, aber schöpften aus den Fehlern des gegnerischen Torhüters jede Menge Mut. Hintze zog in einer 1:1 Situation leider den Kürzeren. In der Halbzeitpause stellten die Fermersleber fest, dass hier mindestens ein Unentschieden drin ist. So kamen die Gäste auch aus der Kabine. FC Zukunft spielte sich in den eigenen Reihen den Ball flach zu und warteten erst einmal ab. Nach wenigen Minuten musste also frühzeitig angegriffen werden. So kamen die Gastgeber schlechter ins Spiel und Fermersleben drängten auf den Ausgleich. Nach einem Eckball von Mendes waren sich Abwehrspieler und Torhüter nicht einig beziehungsweise bedrängten sich gegenseitig, sodass daraus ein Eigentor resultierte. Dieser Ausgleich erhöhte den Druck auf FC Zukunft. Sie spielten offensiver und wurden nicht belohnt, denn es fehlte entweder das Glück und vor allem verteidigte die Abwehr im Kollektiv clever. Der Schiedsrichter hatte übrigens jederzeit eine gute Übersicht und kontrollierte das Geschehen. In der 61. Minute konnten die Fermersleber erneut jubeln. Nach schönen Kombinationen vollende Förster diesen Angriff. Hinterher war es ein offener Schlagabtausch, wobei FC Zukunft mehr Ballbesitz hatte. Die Abwehr war immer im Einsatz und Göttel hielt Fermersleben im Spiel. Mit der Ungeduld der Gegner wuchs die Anzahl der überhasteten Angriffe. Die Gäste ließen sich davon nicht anstecken und behielten einen ruhigen Kopf, sodass auch manchmal an Zeit gewonnen wurde, es wurden taktische Fouls begangen und die langen Bälle sollten der Erholung dienen. Im Laufe der Halbzeit wurde die Mannschaft taktisch umgestellt, sodass der ruhige Spielaufbau der Gastgeber gestört wurde. Die letzten Minuten war es eine Abwehrschlacht. Im Nachhinein können wohl doch alle Beteiligten sagen, dass sich der FSV diese Punkte erarbeitet hat.
Fazit: Hut ab! Es geht doch. In diesem Spiel haben wir bewiesen, dass wir doch nicht so grün hinter den Ohren sind. Wir haben gekämpft und uns dafür belohnt. Nun spielen wir nächste Woche gegen HSV Medizin II zu Hause. Ein Sieg ist wichtig, um diese Mannschaft auf Abstand zu halten.
Nochmal herzlichen Glückwunsch an Tony und seiner kleinen Familie!
18.Spieltag 08.03.14
Germania Olvenstedt III- FSV 1895 II 1:3 (0:1)
….Es geht doch!
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor, Kerwin (c), Nagel- Schmidt, Komm-Fiebig (74. Thiemann), Truse, Mendes (87. Benecke)-Hintze (79. Truhe)
Tore: 0:1 Hintze (26.); 0:2 Ebers (51./ FE); 1:2 (54.); 1:3 Eigentor (77.)
Durch die vielen Rückschläge war das Ego der Mannschaft am Boden. Zudem hatten die Fermersleber wieder Personalprobleme, jedoch bissen die verletzten Spieler auf die Zähne und so waren die Gäste- mit Unterstützung von Thiemann, 15 Leute. Germania Olvenstedt III feierte in der Rückrunde die gewonnenen Punkte und wollten weitere Punkte einsammeln.
Das Spiel begann ruhig. Beide Mannschaften tasteten sich ab. Die Gäste agierten in der Vorwärtsbewegung umständlich. Sie wollten mit Kurzpassspielen erfolgreich sein. Die gegnerische Abwehr wusste sich damit zu helfen und stand sehr tief und kompakt. Die Olvenstedter versuchten das Spiel über die Außenbahnen aufzubauen. Sie hatten die ersten Chancen im Spiel, wobei keine höherwertigen Torchancen dabei waren. Der Schiedsrichter behielt seine Linie und pfiff kleinlich, wobei er dabei keine Mannschaft benachteiligte. Nur reagierten die Olvenstedter falsch und kassierten gelbe Karten. Das Spiel verflachte und war im Mittelfeld hart umkämpft. In der 26. Minute zeigten die Gäste, dass Fußball manchmal so einfach sein kann: Ebers schippte den Ball über das Mittelfeld, Fiebig musste den Ball nur mit dem Kopf sachte verlängern, sodass Hintze sich den Ball erlaufen konnte und den Ball reinschob. Die Gastgeber waren nur bei Freistößen gefährlich. Die Fermersleber verhielten sich im Zweikampf teilweise dumm. Vor allem da bekannt war, dass der Schiedsrichter wenig zuließ. Nichtsdestotrotz ließen die Gäste in der ersten Halbzeit wenig zu, sodass es mit einer knappen 0:1 Führung in die Pause ging. In der zweiten Halbzeit drängte Fermersleben auf ein weiteres Tor. Truse organisierte das Spiel. Hintze wurde dann in der 51. Minute im Strafraum gefoult. Es gab berechtigterweise Elfmeter und Ebers verwandelte diesen souverän. Wer nun glaubte, dass das Spiel vorbei war, hat sich getäuscht, denn die Olvenstedter wollten das so nicht hinnehmen. Sie wurden offensiver und erzielten wenige Minuten später den Anschlusstreffer. In der Zwischenzeit waren die Gäste nicht mehr so aggressiv im Mittelfeld. Göttel hielt, was er halten musste und Schannor half ihm dabei zwei Mal vor der Linie. Olvenstedt III ließen keine Ruhe bis die Fermersleber dann einen Konter zu Ende spielten: Schmidt spielte in die Spitze und Hintze ließ nicht locker, sodass der Abwehrspieler den Ball ins eigene Tor schoss. Mit dem 1:3 war das Spiel endlich für sich entschieden. Jedoch muss zugegeben werden, dass die Olvenstedter etwas Pech hatten. Wie bereits gesagt, rettete Schannor den Ball zwei Mal vor der Linie und einmal konnte Ebers den Ball vor der Linie wegköpfen. Thiemann hatte kurz vor Schluss das 1:4 auf den Füßen, aber er traf nur das Außennetz. Letztlich ist dieses Ergebnis gerecht. Die Fermersleber präsentierten sich seit langem wieder als eine kompakte Mannschaft. Das dies ein dreckiger Arbeitssieg war, muss nicht verheimlicht werden.
Fazit: Wie wir solche Erfolgserlebnisse vermisst haben…! In der Not konnten wir uns endlich zusammenraufen und haben füreinander gekämpft. Die Gastgeber waren dafür der perfekte Gegner. Nun konnten wir wieder punkten und die Moral sollte gestärkt sein. Meiner Meinung nach tut uns das spielfreie Wochenende gut. So haben wir diesen Erfolg im Hinterkopf und können darauf zwei Trainingswochen bauen, um dann gegen Zukunft II zu punkten.
17.Spieltag 01.03.14
SV Seilerwiesen- FSV 1895 II 7:0 (4:0)
Tiefpunkt!
Anfangsaufstellung: Köllner- Thiemann, Ebers, Kerwin, Förster- Schmidt- Komm (c), Truse, Göttel (65. Nagel)- Rasche, Fiebig (46. Hintze)
Tore: 1:0 (8.); 2:0 (12.); 3:0 (38.); 4:0 (41.) 5:0 (48.); 6:0 (71.); 7:0 (89.)
FSV 1895 II muss zur Zeit viele personelle Ausfälle aushalten. Spieler sind gesperrt, verletzt oder stecken in einem Formtief. Rasche und Thiemann halfen gegen SV Seilerwiesen aus. Vielen Dank dafür. Aber das is keine Entschuldigung dafür, wie sich die Fermersleber am 01.03 präsentierten. Was war da los? Um es kurz zu halten, waren die ersatzgeschwächten Fermersleber von der ersten Minute an überfordert. Zu Beginn ließen die Gastgeber den Ball rollen und warteten ab, wie die Gäste darauf reagieren. Da die Fermersleber nicht aggressiv verteidigten, konnte Seilerwiesen einzelne Angriffe durchführen. Meistens wurden lange Bälle auf die bullige Offensive geschlagen. Die neuformierte Abwehrkette hatte ausreichend viel zu tun. Wenn die Angriffe unterbunden wurden, gab es keine Entlastung. Der Ball kam schnell wieder zurück und ein erneuter Angriff ließ nicht lange auf sich warten. Es dauerte 8 Minuten bis das erste Tor fiel: ein langer Ball wurde im Mittelfeld geschlagen. Der Stürmer setzt sich gegen die Verteidiger durch und trifft. Wenige Minuten später konnte ein weiterer Angriff zwar vereitelt werden, aber die zweite Reihe der Seilerwiesener rückte auf. Es war immer einer freistehend, der den Ball wiederum verteilte. Teilweise konnten sie sich den Ball munter im Strafraum hin und her spielen. Die Defensivleute waren überfordert und mussten sich teilweise vom Mann lösen, um den ballführenden Spieler zu attackieren. Somit war es ein Teufelskreis. Die Gegentore summierten sich und Fermersleben wusste sich nicht zu helfen. So fielen die Tore zwei und drei, weil Fermersleben scheinbar mit 10 Mann und Seilerwiesen mit 12 Mann spielten. Das vierte Tor war ein Foulelfmeter, nachdem der Stürmer unnötigerweise mit einer Grätsche gestoppt wurde. Die Fermersleber hatten eine starke Minute, als das Spiel einmal von hinten ruhig aufgebaut wurde. Die Mittelfeldspieler kombinierten sich durch und Rasche kam zum Schuss. Das war wohl die einzige Torchance für Fermersleben. Jeder war wohl froh, dass die Halbzeit zu Ende war. Schlechter ging es eigentlich nicht mehr… Aber in der zweiten Halbzeit wurde es nicht besser. SV Seilerwiesen blieben offensiv und nutzten das schlechte Defensivverhalten aus. Es wurde nicht nachgerückt und es gab keine Entlastung. Köllner und die Fermersleber Defensive hatten so viel zu tun wie noch nie. Es gab individuelle Fehler, die mit einem Tor bestraft wurden. Allerdings fielen auch Tore, die nicht zu verteidigen waren. So führte der bullige Stürmer den Ball mit sich und nahm ihn Drop- Kick aus einem schwierigen Winkel. Vor dem Abpfiff traf ein Mittelfeldspieler nach einer Ecke aus dem Rückraum. Es kann nicht viel mehr über dieses Spiel berichtet werden. Das Ergebnis sagt eigentlich alles aus.
Fazit: Es kann nur besser werden. So schlecht waren wir noch nie! Jeder Spieler hatte seine Aussetzer, seine Fehler und war an diesem Tag nicht tauglich für die Liga…
16.Spieltag 22.02.14
SV Inter Magdeburg - FSV 1895 II 3:2 (2:1)
Schwein gehabt!
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c), Fiebig- Kerwin (61. Komm), Schmidt- Ruppel, Truhe (75. Nagel), Braune (53. Benecke)- Truse, Mendes
Tore: 1:0 (2.);1:1 Mendes (27.); 2:1 (33./ FE); 2:2 Truse (79.); 3:2 (90.)
Am 22.02.14 war Rückrundenstart und es ging gleich heiß her. Es gab einen Platzderby zwischen Fermersleben und dem Untermieter SV Inter MD. Das Spiel begann rasant. Die Gastgeber, diesmal SV Inter MD, griffen die Fermersleber bereits während des Spielaufbaus an. Die Fermersleber verloren den Ball sehr schnell und die flinken Interisti- Stürmer nutzten so etwas aus. Über links kam die Flanke und der groß gewachsene Mittelfeldspieler konnte einnicken. Dieser Treffer fiel in der zweiten Minute. Hinterher waren die Fermersleber etwas unorganisiert. Die Offensive kam nicht ins Spiel und in der Defensive standen die Fermersleber zu weit weg. Die Gäste wachten erst dann auf, als Kerwin einen langen Ball zu Mendes schlug. Dieser nutzte den Torwartfehler aus und traf zum Ausgleich. Nun waren die Fermersleber aktiver und erspielten sich einige Möglichkeiten. Dann wurden die Fermersleber ausgekontert, wobei Schannor den Ball im Strafraum mit einer harten, aber fairen Grätsche retten konnte. Es gab trotzdem einen Foulelfmeter. Dieser wurde verwandelt und die Fermersleber hinkten wieder hinterher.
Zur zweiten Halbzeit drängten die Gäste auf den erneuten Ausgleich. Die Gastgeber beschränkten sich auf das Kontern und standen im Mittelfeld kompakt. Die Femersleber Abwehrkette hatte damit weitaus weniger Probleme und konnte das Spiel besser aufbauen. Truse schoss ein Traumtor und die Fermersleber waren wieder euphorischer. Es wurde taktisch umgestellt, um einen Sieg zu erzwingen. Es wurde nur noch auf ein Tor gespielt. SV Inter MD hatten noch eine hochkarätige Chance. Jedoch wurde der Schuss abgefälscht und der Ball traf den Pfosten. Alle anderen Aktionen entschärften die Feldspieler oder der wachsame Göttel. Je näher die 90. Minute rückte, desto offensiver wurden die Fermersleber. Dies wurde ausgenutzt und ein herrlicher Pass wurde in die Tiefe gespielt. Ob es nun abseits war oder nicht, spielt keine Rolle. SV Inter MD nutzte die Chance aus und traf zum 3:2 Endstand. Dann verletzte sich Mendes am Kopf. Die Fermersleber hatten eine vielversprechende Freistoßsituation. Alle Fermersleber waren im Strafraum. Der Ball wurde abgeblockt und es gab einen Eckball, der wieder nichts brachte. Damit endete eine hartumkämpfte Partie mit 3:2.
Fazit: Das war ein enttäuschendes Spiel. Viele schieben die Schuld auf den Schiedsrichter, aber das sollten wir nicht tun. Es lag an uns, dass wir verloren haben… Letztlich ist diese Niederlage verdient…Es war ein Spiel, indem jeder auf die Zähne beißen musste. Jeder muss mehr aus sich herausholen!
Gute Besserung an Edu. Werde schnell wieder gesund!
15.Spieltag 07.12.13
SG Handwerk II - FSV 1895 II 3:0(1:0)
Kalt erwischt...
Anfangsaufstellung: Köllner- Firchow, Schannor (c), Kerwin, Ebers- Stein (75. Hintze), Schmidt- Förster (75. Fiebig), Doil, Mendes (75. Nagel)- P. Nieber
Tore: 1:0 Gregor (7.); 2:0 Wienbeck (66.); 3:0 Daniel (71.)
Am letzten Spieltag der Hinrunde waren die Fermersleber zu Gast bei Handwerk II. Das Wetter spielte noch ganz gut mit. Unter der zarten Schneedecke versteckte sich kein Eis. Für Coach Thomas Becker war das ein besonderes Spiel, da er zur alten Spielstätte zu Gast war. Um die Bedeutung des Spiels zu erkennen, musste man nur die Aufstellung sehen. Die Reservemannschaft von Fermersleben war- bis auf den fehlenden Göttel und D. Nieber- in Bestbesetzung. Zu Beginn des Spiels drückte die Heimmannschaft auf den ersten Treffer und Schannors Abwehrkette hatte in den ersten Minuten einiges zu tun. Handwerk agierte mit langen Bällen, die von dem geschickten Stürmer aufgefangen wurden und irgendwie versuchten sie den Ball in die Lücken der Abwehr zu bringen. Meistens ohne Erfolg und dann geschah doch das Missgeschick: ein Kopfball rutschte unglücklich- vielleicht der Nässe bedingt- ins Tor. Damit waren die Fermersleber früh im Rückstand und starteten die Aufholjagd mit guten Kombinationen im Mittelfeld. SG Handwerk stand nicht immer optimal zum Gegenspieler, sodass man sich bis zum gegnerischen Strafraum durchkombinieren konnte, aber dann war Schluss. Es gelang selten eine wahre Torchance zu produzieren. Die besten Chancen hatten Schannor und Kerwin durch die vielen Schüsse aus der zweiten Reihe. Der Torhüter hatte des Öfteren Schwierigkeiten den Ball unter Kontrolle zu bringen, aber leider nutzte keiner diese Schwäche aus. P. Nieber versuchte aus spitzen Winkel den Ball über den Torhüter zu lupfen, aber auch dieser Versuch scheiterte. Im Laufe der ersten Halbzeit wurden die Fermersleber immer souveräner und spielbestimmender. Jegliche Kontermöglichkeiten wurden frühzeitig im Keim erstickt. Das einzige Problem bestand darin ein Tor zu erzielen. In der zweiten Halbzeit behielten die Gäste ihre Form und spielten einen gepflegten Fußball. Die Kombinationen im Mittelfeld waren okay und Handwerk hatte keine Chance. Allerdings verteidigten sie tapfer gegen den Ball und spätestens beim Libero war Schluss. Wieder einmal waren die Schüsse aus der zweiten Reihe die besten Möglichkeiten. Stein konnte sich einmal durchsetzen und konnte im gegnerischen Strafraum frei zum Schuss kommen. Leider war der Torhüter in diesem Moment souverän genug. Dann fingen sich die Fermersleber das zweite Gegentor. Der unplatzierte Schuss landete auch mit viel Glück ins Tor und so begann die Talfahrt... Hinterher ließen viele die Köpfe hingen und waren demotiviert. Somit gab es keine Trotzreaktion und SG Handwerk wurde etwas stärker. Das dritte Gegentor entstand nach einem missglückten Freistoß. Der abgeprallte Schuss landete auf den Fuß des Stürmers, der scharf und platziert ins lange Eck ging. Die letzten Minuten waren nicht sehenswert ...
Fazit: Was für eine Schande... Wir haben es nicht geschafft ein Tor zu erzielen und schenkten Handwerk zwei Tore. Es fehlte irgendwann die gewisse Kreativität um in den gegnerischen Strafraum zu gelangen bzw. um überhaupt eine richtige Torchance zu produzieren. Das einzig positive ist vielleicht, dass wir auf dem rutschigen Boden überwiegend einen guten Fußball gespielt haben, aber gut...das Ergebnis zählt und das ist schlecht.
Die Halbserie ist damit beendet und wir sollten die Pause bewusst nutzen um die Kräfte zu sammeln. Wir stehen schlechter dar, als wir sind! In der Vorbereitung haben wir einiges zu verbessern. Bis dahin wünsche ich allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
14.Spieltag 30.11.13
FSV 1895 - MSV Börde III 2:4(2:1)
Verspielt...
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c), Kerwin- D. Nieber, Schmidt- Förster (70. Benecke), Hintze (46. Fiebig), Stein, Mendes (82. Nagel)- P. Nieber
Tore: 0:1 Gröbel (13.); 1:1 P. Nieber (20.); 2:1 Förster (41.); 2:2 Rümpler (69.); 2:3 Krüger (77.); 2:4 Kuhlgatz (90.)
Kurz vor der Winterpause sollte noch ein richtiger Kracher zu Gast sein: MSV Börde III. Die haben sich irgendwie auf Platz drei gekämpft. Sie bestehen aus vielen alten Spielern, die die pure Erfahrung ausstrahlen und aus individuellen Leistungsträgern. Um diese Mannschaft zu besiegen, sollte eine ähnliche Taktik wie gegen Post SV her. Deren starker Stürmer, der fast alle Tore geschossen hat, sollte wieder von D. Nieber- mit Erfolg- gedeckt werden. Ansonsten waren die Fermersleber sehr offensiv eingestellt. Der Regen machte beide Mannschaften zu schaffen, aber die Gäste kamen besser ins Spiel. Sie waren reaktionsschneller und die Fermerlsleber hatten größere Probleme den Ball unter Kontrolle zu bringen. Des Öfteren trafen sie den Ball nicht richtig und verschätzten sich. MSV Börde III erspielte sich recht früh ein Übergewicht im Mittelfeld. Nachdem ein langer Ball unglücklich verlängert wurde, rutschte dieser irgendwie zum gegnerischen Spielmacher, der vielleicht selber etwas überrascht war, aber ihm genügte eine Körperdrehung um ein Traumtor in den Winkel zu schießen. Hinterher drängten die Fermerlsleber auf den Ausgleich und wurden stärker. Die Antwort kam, als P. Nieber den Ball vom gegnerischen Abwehrspieler stahl und ein schönes Tor mit dem Vollspann erzielte. Die Börde- Kicker waren etwas baff und versteckten sich in der eigenen Hälfte. Stein konnte kurz vor der Pause den Ball in den 5m Raum passen und Förster rutschte in den Ball hinein. Damit konnte die Heimmannschaft in Führung gehen. Pünktlich zur zweiten Halbzeit fing es wieder an zu regnen und die Fermersleber hatten dieselben Probleme wie zu Beginn der ersten Halbzeit, aber sie fingen sich und konnten die Angriffe unterbinden. Erst als das Spiel ruppiger wurde und der Schiedsrichter kleinlich pfiff, verloren die Fermersleber ihre Konzentration. Dann musste die Heimmannschaft nach einer Tätlichkeit in Unterzahl spielen und das machte sich zwei Minuten später bemerkbar. Börde schoss das 2:2. Wie Fortuna so wollte, hatten die Fermersleber immer weniger Glück. Der Schiedsrichter pfiff eher für Börde und genehmigte ein Abseitstor und erkannte das Foul vor dem 2:4 nicht an. Nach einer Ecke wäre der Ball fast ins Tor gekullert, das wäre das 3:3 gewesen. Hinterher gelang den Fermerlsleber aber keine wirkliche Chance mehr...
Fazit: Eine bitterböse Niederlage, die uns nicht gut tat. Wir haben es wieder einmal nicht geschafft 90 Minuten lang konzentriert zu sein. Nächste Woche spielen wir gegen Handwerk III. Dort müssen wir gewinnen...
13.Spieltag 23.11.13
Post SV- Fermersleber SV 1895 II 2:0 (0:0)
Diszipliniert verteidigt...
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c), Kerwin (83. Truhe)- D. Nieber, Schmidt- Fiebig, Komm (64. Benecke), Ruppel, Mendes- Hintze
Tore: 1:0 Le Quan(75.),0 2:0 Weißer(79.)
Was wurde nur im Vorfeld alles befürchtet und besprochen?! An diesem Samstagvormittag konnte Coach Thomas Becker nur 12 Mann- später noch Nico Truhe- zum Spiel begrüßen. Es war von vornherein klar, dass das keine gute Voraussetzung war, aber dadurch entstand vielleicht diese „jetzt- erst- recht“ Reaktion... Mit einer cleveren Taktik und einem ständigen Raum- und Manndeckungssystem sollten die Fermersleber Post SV nerven. Das taten sie! Von der ersten Minute an versuchten die Gastgeber ein Tor zu erzielen. Die Gäste saugten jeden Angriff ab, sodass Göttel nur einmal den Ball halten musste. Hintze machte als alleinige Spitze ordentlich Stimmung und zwang den Torhüter zu einer gefährlichen Situation, die vielleicht ins eigene Tor hätte enden können. Ein Tor gegen den haushohen Favoriten wäre zu dem Zeitpunkt zu schön gewesen. Stattdessen verteidigten die Gäste prima. Schannor organisierte seine Vorder- und Nebenmänner. Kerwin und Ebers wechselten sich fehlerfrei als Mann- und Raumdecker ab, Schmidt half- wie die gesamte offensive Viererkette- immer wieder aus und D. Nieber kümmerte sich 90 Minuten lang um den berüchtigten Stürmer. Es funktionierte deswegen, weil jeder hochkonzentriert war und für die Mannschaft spielte. Im Laufe der ersten Halbzeit bemerkte man, dass Post SV ungeduldiger wurde und sie versuchten es des Öfteren aus der zweiten Reihe. Einmal wurde es dabei gefährlich, als sie die Latte trafen. Ansonsten war das 0:0 zur Halbzeit verdient. Es war nun klar, dass die Gastgeber noch offensiver spielen wollten. Das taten sie, denn deren Verteidigung stand sehr hoch und leiteten das Spiel ein. Deren 3-4-3 System änderte sich zwar nicht, aber die Stürmer spielten sich frei und kombinierten öfter. Dennoch war meistens am 16m Raum Schluss. Die Ungeduld der Postler machte sich in den Zweikämpfen bemerkbar. Es blieb meistens im fairen Rahmen, aber es wurde ordentlicher zugelangt, sodass auch die Stimmung aufbrodelte und die üblichen Fermersleber Spieler- ohne dabei Namen zu nennen- konzentrierten sich nicht mehr auf das Spielgeschehen. Innerhalb weniger Sekunden kann das gesamte Spiel gedreht werden, wenn einer oder mehrere nicht mehr aufpassen. Aus einem Einwurf heraus erspielten sich die Postler ihr Tor des Tages über rechts: der Mittelstürmer konnte den Moment der Unachtsamkeit nutzen und jede Grätsche oder jedes Dazwischenschmeißen kam zu spät. Er traf aus spitzen Winkel. Da die Fermersleber enttäuscht waren, drängten sie auf den Ausgleich und vergaßen teilweise die Defensivarbeit. Wenige Minuten später konnte der gegnerische Spieler im 5m Raum frei zum Kopfball kommen. Hinterher hielt Göttel mit zwei, drei Paraden das Ergebnis fest und Ruppel hatte nach der ersten Ecke die Chance auf den Anschlusstreffer. Sein Dropkickschuss wurde hervorragend abgewehrt. Letztlich war es aber jedem klar, dass das Spiel nicht mehr gedreht werden konnte, denn Post SV war einfach zu stark dafür.
Fazit: Respekt! Teilweise haben wir die Niederlage wie ein Sieg gefeiert. Das ist ungewöhnlich und gar nicht unserer Mentalität entsprechend, aber wir haben hochkonzentriert gespielt und können auf diese Leistung stolz sein. Wenn wir in den letzten beiden Hinrundenspiele auch so kompakt stehen und in der Offensive wieder mehr Luft haben, erwarte ich zwei Siege. Lasst uns die holen!
12.Spieltag 09.11. 2013
Fermersleber SV 1895 II- ESV Lok Südost 1:1 (1:0)
Starkes Spiel und doch nur Remis...
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c), Kerwin (76. Benecke)- D. Nieber, Stein- Komm (73. Fiebig), Braune, Schmidt, Ruppel- Mendes (46. P. Nieber)
Tore: 1:0 Ruppel (41.); 1:1 (55.)
Es war Derbyzeit: Die Reserve von Fermersleben begrüßten die Sportskameraden aus Westerhüsen. Die zahlreichen Duelle Fermersleben- LSO geschahen früher in ganz anderen Ligen und an diesem Tag waren die Gäste Favorit. Diese Rolle wurden sie über weite Strecken des Spiels nicht gerecht, denn die Fermersleber waren von Anfang an spielbestimmend und dominant. In der ersten Halbzeit spielten die Gäste gegen den Wind. Dies spielte sicherlich eine große Rolle, obwohl man zugeben muss, dass die Gastgeber stark verteidigten. Göttel hatte in dieser Halbzeit kaum etwas zu tun. Coach Thomas Becker setzte auf ein kompaktes Mittelfeld. Dadurch hatten die Fermersleber auch mehr Ballbesitz. Die Gäste haben in ihrem Kader drei, vier Spieler, die das Spiel ganz schnell für sich bestimmen können. Allerdings taten sich diese Spieler gegen die Abwehrreihe um Schannor sehr schwer. Mendes hatte in dem Spiel die erste Großchance, als sich der gegnerische Torhüter verschätzte und unter den Ball sprang. Mendes versuchte einen Heber, jedoch wurde dieser auf der Linie von einem Feldspieler abgewehrt. Als Stein durch ein Foul gestoppt wurde, traten Braune und Ruppel zum Freistoß an. Ruppel schoss den Freistoß und der gegnerische Kapitän fälschte den Ball unhaltbar ab. Die Fermersleber waren kurz vor der Halbzeitpause in Führung. In der Kabine erinnerte man sich an die Niederlage gegen MSC Preußen. Anscheinend können einige Spieler mit einem Lob nicht umgehen und heben ab, denn in der zweiten Halbzeit bauten viele Spieler leistungsmäßig rapide ab. Lok Südost kam besser ins Spiel und nutzten die Lücken im Mittelfeld aus. Göttel, sowie die Abwehrspieler, mussten hellwach sein. Hin und wieder wurde erfolgreich auf Abseits spekuliert. Der Schiedsrichter hatte- wie Fermersleben- einige schwache Minuten. Auf Zurufe der Gäste piff er des Öfteren ab. Solche Entscheidungen erhitzten das Spiel. In der 55. Minute nutzten die Gäste den Eckball aus. Der lange Pfosten musste aufgelöst werden, aber die Fermersleber gingen nicht konsequent mit dem Gegner mit. Der Flügelspieler konnte seinen Kopfball in die lange Ecke platzieren. Hinterher drängte LSO auf einen zweiten Treffer und die Fermersleber waren taktisch unsortiert. Erst ab der 75. Minute waren wieder alle konzentriert und witterten die Chance auf das 2:1. P. Nieber hatte das 2:1 auf den Füßen, allerdings schoss er den Torhüter direkt an. Wenige Minuten später verschätzte sich wieder der gegnerische Torhüter und das Tor stand frei. Stein bekam den Ball und hätte aus ca. 30 Meter abziehen müssen, stattdessen dribbelte er noch und schoss so den Keeper an. Kurz vor dem Ende hatte P. Nieber wieder die Chance, die vereitelt wurde. Sein anschließender Pass landete zu Braune, der einen halben Meter vor dem Torhüter den Ball nicht mehr unter Kontrolle bringen konnte. Schade!
Fazit: Es war- besonders in der ersten Halbzeit- ein starkes Spiel. Allerdings verschenkten wir wieder einmal Punkte. Teilweise spielten wir naiv und dumm. Die Mannschaftsmoral ließ wieder einmal zu wünschen übrig, weil einige ihr Ego nicht unterordnen können. Das müssen wir abstellen. Solche Spiele müssen wir gewinnen, aber letztlich haben wir immerhin einen Punkt gewonnen. Glückwunsch! Darauf können wir trotzdem aufbauen.
11.Spieltag 03.11. 2013
MSC Preußen 1899- Fermersleber SV 1895 II 2:1 (0:1)
Zu früh gefreut...
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Kerwin, Schannor (c), Komm (86. Benecke)- Schmidt, Stein- D. Nieber (73. Fiebig), Sass, Mendes (61. Ruppel)- P. Nieber
Tore: 0:1 P. Nieber (27.); 1:1, 2:1 Hasenkrug (82., 85.)
Um sich in der Tabelle fest im Mittelfeld zu etablieren, musste auch mindestens ein Punktgewinn gegen einen direkten Konkurrenten her. Die kleinen Preußen haben einige Spieler in den Reihen, die schon einmal höherklassig gespielt haben, aber deren Goalgetter, Maxim Faber, fehlte. So spielte die Heimmannschaft mit einem 4-3-2-1 System und kam besonders über die Außenbahnen. Die ersten 10 Minuten war es noch ein Spiel auf Augenhöhe. Durch die defensive Variante des MSC konnten sich die Fermersleber schnell ein Übergewicht im Mittelfeld erspielen. Dabei gab es immer wieder hartgeführte Zweikämpfe zum Leidwesen der Heimmannschaft, die immer wieder protestierten. Selten kamen die Spieler von Preußen gefährlich vor das Tor. Einmal hätte es eventuell einen Elfmeter für sie geben müssen, aber der Schiedsrichter entschied sich dagegen. Immer wieder versuchten die Fermersleber das Spiel auf dem kleinen Platz mit langen Bällen schnell zu machen, jedoch wurde jeder Ball- bis auf eine Ausnahme- abgefangen. Diese Ausnahme war in der 27. Minute. Ein langer Ball wurde vom Innenverteidiger verlängert und P. Nieber lauerte. Er traf aus spitzen Winkel das Tor und danach waren die Preußen Spieler etwas geschockt. Jedenfalls dominierte der FSV II wie in guten, alten Zeiten und der Ball lief wunderbar. Es wurde kombiniert, die Seiten wurden verlagert, aber es kamen keine guten Torchancen heraus. Im Grunde genommen war Niebers Tor die einzige hochkarätige Chance. Dafür stimmte bei allen der Wille, die Laufbereitschaft und die gesunde Zweikampfhärte. Kaum einer ließ sich von den Provokationen auf- und besonders neben dem Platz- hinreißen. Psychologisch betrachtet konnten die Fermersleber mit breiter Brust in die Kabine gehen, aber vielleicht lag hier der mentale Fehler: die meisten Spieler haben sich schon als Sieger vom Platz gehen sehen. Natürlich war das eine starke Halbzeit, aber es gehören immer zwei zu einem Spiel. So änderte sich das Spielgeschehen dahingehend, dass die Preußen ihre Formation änderten und die Brechstange herausholten. Fortan spielten sie immer wieder in Richtung des Gästetores, aber es gelang ihnen- bis auf einen Distanzschuss- nichts. Die Fermersleber Defensive stand kompakt, aber die Offensive konnte für keine Entlastung sorgen. So versuchten Göttel und seine Abwehrleute die Angriffe abzuwehren und ein bisschen auf Zeit zu spielen. Das gelang auch sehr gut. Dennoch wackelten die Fermersleber ab der 70. Minute und Preußen wurde gefährlicher. Sie spielten sich die Bälle flach zu und hofften auf eine wunderbare Aktion ihrer Einzelkönner. In der 82. Minute fiel dann doch der glückliche Treffer für die Gastgeber. Ebers foulte seinen Gegenspieler um den Angriff zu verhindern. Der unnötige Freistoß fand dann doch irgendwie den Weg ins Tor. Ein bitterer Fehler, aber noch war nichts verloren... Ein Punktgewinn wäre gegen diese Mannschaft generell ein Erfolg gewesen, aber die Fermersleber wollten kurz vor Schluss mehr. Sowohl die Gäste, als auch die Gastgeber spielten auf Sieg. Die Fermersleber bekamen in der 85. Minute einen Eckball. Dieser wurde abgefangen und der Mittelfeldregisseur konterte mit seinen Dribblings alle aus. Er schoss die Preußen in Führung. Hinterher spielten die Fermersleber mehr oder weniger mit einer zweier Kette und hatten mit hohen Hereingaben über links und rechts gute Kopfballmöglichkeiten zum Ausgleich. Dennoch wurde die Gier nach einem Sieg bestraft und die Fermersleber verloren das Spiel.
Fazit: Wir haben das Spiel innerhalb von fünf Minuten verloren- anders kann man es nicht sagen. Die erste Halbzeit war bärenstark. In der zweiten Halbzeit kam offensiv sehr wenig, aber trotzdem hatten wir das Spiel im Griff. Allerdings können Kleinigkeiten das Spiel schnell entscheiden... Wir dürfen uns niemals zu selbstsicher sein und vor allem müssen wir uns manchmal mit dem zufrieden geben, was wir bereits erreicht haben.
Nachholespiel vom 4.Spieltag 31.10.13
SSV Germania- Fermersleber SV 1895 II 2:5 (1:4)
Pflichtaufgabe erfüllt
Anfangsaufstellung: Köllner- Ebers, Kerwin, Schannor (c), Komm (46. Ruppel)- Truse, Schmidt- Braune (60. Fiebig), D. Nieber, Mendes-P. Nieber (85. Münzel)
Tore: 0:1 Mendes (1.); 0:2 Braune (17.); 0:3 P. Nieber (21.); 0:4 Truse (44.); 1:4 (45.); 2:4 (76.); 2:5 Ruppel (87.)
Um an den wichtigen Sieg gegen SSV Besiegdas Magdeburg anzuknüpfen, musste der nächste Sieg gegen SSV Germania her. Dieses Spiel fand damals nicht statt, weil der Schiedsrichter nicht anwesend war. Diesmal wurde dieses Match von einem sehr souveränen Schiedsrichter gepfiffen. Auch in dieser Partie fiel ein frühes Gegentor, jedoch waren endlich die Fermersleber auf der glücklichen Seite. Braune kombinierte sich mit seinen Mitspielern auf der rechten Seite durch und brachte den Ball halbhoch für Mendes in den Strafraum, der die Kugel ins Netz drosch. Auch hinterher strahlten die Außenspieler links und rechts die größte Gefahr aus und belohnten sich letztlich mit den Toren, denn Braune schoss aus halbrechter Position ein wunderschönes Tor. Der Ball hatte eine schwer einzuschätzende Flugbahn und senkte sich im richtigen Moment, sodass die Fermersleber erneut jubelten. In diesem Moment waren alle beflügelt und wollten ein Schützenfest erleben. Von SSV Germania kam bisher sehr wenig. Die einzige Möglichkeit hatten sie, als der Ball zufällig zum Stürmer sprang. Köllner machte sich lang und hielt. Generell kam von den Gastgebern sehr wenig. Zwei, drei Gegenspieler machten im Mittelfeld ordentlich Betrieb und die Fermersleber ließen dies manchmal zu. Im Mittelfeld muss viel aggressiver verteidigt werden, sonst rächt sich das gegen stärkere Mannschaften. Auf dem Friedensweiler Platz konnte man keinen gepflegten Ball spielen, sodass die Fermersleber gezwungen waren lange Bälle zu schlagen. P. Nieber nutzte diese Gelegenheit aus und konnte zum 0:3 erhöhen. Truse dribbelte sich in der 44. Minute durch und schoss mit viel Präzision ins kurze Eck. Nur eine Minute später konnte SSV Germania den Anschlusstreffer erzielen, als ein Spieler aus zweiter Reihe frei zum Schuss kam. Das Tor war ärgerlich, denn natürlich war der Treffer nicht unbedingt verdient. Zur Halbzeitpause stellte der Coach Thomas Becker die Mannschaft um, da er an dem Tag die Gelegenheit zum experimentieren hatte. Vielleicht war es nicht gut, dass die Fermersleber frühzeitig so hoch führten, denn in der zweiten Halbzeit stellte man den Fußball ab. Jeder wollte zwar ein Tor schießen, aber man vergaß die Rückwärtsbewegung, sodass wieder große Lücken im Mittelfeld waren. Dennoch hatte wohl niemand das Gefühl, dass SSV Germania etwas erreichen würde. Dafür waren sie zu unorganisiert und zu harmlos. Es ergaben sich zahlreiche Chancen: D. Nieber, P. Nieber, Ruppel, Truse oder Fiebig scheiterten entweder am Torhüter, an sich selber oder aus egoistischen Gründen. Dabei hätte alles so einfach sein können, wenn man gemeinsam gespielt hätte und vor dem Tor gepasst hätte. Wobei man auch zugeben muss, dass eine Menge Pech dabei war: unter anderem scheiterte P. Nieber am Pfosten. Köllner hielt über die gesamte Partie sehr gut, aber in einem Moment konnte er den hohen Ball nicht einschätzen und vergriff sich. Das Gegentor war eigentlich sinnbildlich für die enttäuschende Halbzeit, aber kurz vor Ende konnten die Fermersleber nach einem Freistoß doch noch jubeln. Der eingewechselte Münzel setzte seinen Körper geschickt ein, damit der Ball zu Ruppel springen konnte. Erneut erzielte er ein Jokertor. Eventuell hätte der Schiedsrichter kurz vor dem Abpiff einen Elfmeter für SSV Germania pfeiffen können. Die Situation war strittig, aber danach kräht kein Hahn mehr.
Fazit: Wir haben unsere Aufgabe erfolgreich erfüllt und hätten eigentlich viel höher gewinnen müssen. Die Gier nach einem Kantersieg war wohl nicht so groß und alle Spieler standen nicht mehr unter Spannung. Dann plätschert ein Spiel schnell vor sich hin. Normalerweise darf uns das nicht passieren, aber egal... Drei Punkte sind im Sack und nun werden wir am Sonntag gegen MSC Preußen spielen. Um die Woche perfekt zu machen, muss auch dort ein Sieg her.
10.Spieltag 26.10.13
Fermersleber SV 1995 II - SSV Besiegdas 03 2:1(0:1)
Ein überzeugender Sieg
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Kerwin, Schmidt, Komm (c)- Truse (87. Truhe), Stein- Braune (76. Fiebig), D. Nieber, Mendes (70. Hintze)-P. Nieber
Tore: 0:1 (5.); 1:1 P. Nieber (60.); 2:1 P. Nieber (69.)
Um es vorweg zu nehmen: Glückwunsch an die gesamte Mannschaft. Nach den derben Rückschlägen aus den vergangenen Wochen haben sich die Fermersleber trotz frühen Rückstand zurückgekämpft. Und ja, es fiel wieder ein frühes Gegentor... Coach Thomas Becker musste an diesem Tag die Vierer Kette erneut verändern, sodass Schmidt sich als Innenverteidiger ausprobieren durfte und Komm wich nach links aus. Diese neue Konstellation rächte sich in der 5. Minute, als der linke Außenspieler einen schönen Lupfer über die Innenverteidigung spielt. Der agile Stürmer konnte sich gegen Kerwin und Schmidt durchsetzen. Es war wie ein Deja- vú... Die Fermersleber gerieten wieder in den Rückstand und wussten in dem Moment gar nicht, wo vorn und hinten ist. Nach dem Gegentreffer brauchten alle zwei, drei Minuten um sich wieder zu fangen und dann begann die Aufholjagd. Die Gäste beschränkten sich auf schnelle Konterspielzüge. Ausschlaggebender Spieler war der gegnerische 7er. Er war Dreh- und Angelpunkt des gesamten Spiels. So wurden immer wieder die Außenbahnspieler versucht anzuspielen oder direkt in Richtung des starken Stürmers. Jedoch wurden die Fermersleber immer souveräner. Spätestens als D. Nieber von links nach rechts zieht und der Schuss wunderbar pariert wird, war klar, dass die Heimmannschaft das Spiel drehen kann. Fortan bemühten sich die Fermersleber um den Ausgleichstreffer, aber ihnen gelangen keine gefährlichen Torschüsse. Die Gäste bekamen auch Probleme und standen viel zu weit weg vom Spieler. Gut für den FSV, denn sie nutzten die Räume im Mittelfeld. Zwar lag man zur Halbzeitpause noch im Rückstand, aber die Euphorie und die Moral waren innerhalb der Mannschaft schon lange nicht mehr so gut. Zu Beginn der Zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber jedoch eine Menge Glück, als der Stürmer nur den Pfosten traf. Als dann in der 60. Minute P. Nieber den Ball vom Einwerfer bekommt und diesen zu Mendes spielt, bekommt er den erneuten Pass und verwandelt sicher zum 1:1. Ohnehin lag der Ausgleich schon längst in der Luft. Nun waren alle zusätzlich motiviert die beliebten drei Punkte einzufahren. Wenige Minuten später bediente Kerwin P. Nieber mit einem langen Ball erneut. Diese Chance ließ er sich nicht nehmen und verwandelte zum umjubelten 2:1. SSV Besiegdas II landete auf den Boden der Tatsachen. Sie wachten erst zum Ende des Spiels wieder auf und hätten durch ein Kopfball fast wieder in Führung gehen können. P. Nieber drosch wenige Minuten später den Ball an den Pfosten und vergab hinterher eine weitere Großchance. Die Fermersleber spielten diesmal clever und gönnten sich ruhige Sekunden zwischendurch. Wobei sie wieder nicht optimal agierten, wie man es verlangt: der Schiedsrichter ließ eine Minute nachspielen. Die Fermersleber bekommen einen Freistoß im Mittelfeldund anstatt sich Zeit zu lassen, wurde dieser schnell ausgeführt und SSV Besiegdas konnte einen Konter fast zu Ende spielen.
Fazit: Wir haben uns diesen Sieg verdient. Die Abwehrkette wurde immer stärker und das Mittelfeld war wesentlich organisierter. Allerdings müssen wir das Spiel noch ruhiger beenden lassen. Dennoch können wir uns auf die Schultern klopfen und nun auf das kommende Spiel, am Donnerstag, blicken. SSV Germania hat heute auch gewonnen und sind sicherlich ebenfalls motiviert daran anzuknüpfen.
9.Spieltag 19.10. 2013
SV Arminia Magdeburg- Fermersleber SV 1895 II 3:1 (2:0)
Peinlicher Auftritt
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c) (63. Truhe), Komm- Schmidt, D. Nieber- Stein, Truse, Nagel (32. Hintze)-P. Nieber, Mendes (67. Fiebig)
Tore: 1:0 Nass (2.); 2:0 Böhlmann (4.); 3:0 Traore (69.); 3:1 P. Nieber (83.)
Nach dem starken Spiel gegen Polizei SV waren die Fermersleber nun zu Gast bei ihrem Rivalen SV Arminia Magdeburg. Es war Derbytime und beide Mannschaften nahmen sich viel vor. Diesmal war der Kader nicht überdimensional groß, sodass alle Spieler zum Zuge kamen. Aber erst einmal chronologisch: Das Spiel gegen SV Arminia MD konnte nicht schlechter beginnen. Von der ersten Sekunde an, war die Raumaufteilung im Mittelfeld- später auch in der Abwehr- eine Katastrophe. Die Gastgeber stießen mit 4 Spieler in die Spitze, sodass die Dreierkette und die beiden Sechser normalerweise hellwach sein müssten. Aber das waren sie nicht: Aus dem tiefen Zentrum heraus wurde ein Ball in die Gasse gespielt und niemand fühlte sich verantwortlich den Gegenspieler anzugreifen. Die Dreierkette, sowie Göttel waren in dieser Situation machtlos. Wer glaubt, es ginge nicht schlechter, irrte sich, denn zwei Minuten später gab es dieselbe Situation. Der Gegenspieler konnte ohne Bedrängnis in die Mitte spielen und sein Mitspieler hatte wieder keine Gegenwehr, sodass dieser mit einem satten Spannschuss das 2:0 schoss. In beiden Situationen war die Fermersleber Zentrale nicht anwesend. Danach war das grausam. Die gesamte Mannschaft erholte sich von beiden Rückschlägen nicht und konnten sich nicht verbessern. Die Raumaufteilung war schlecht und die Kommunikation untereinander bestand aus verärgerten Zurufen. Taktisch betrachtet, war dies wohl die schlechteste Leistung. In der Offensive gelang den Fermersleber keine gute Aktion. Schannor schoss einen Freistoß aus ca. 40 Meter gegen die Latte. Schmidt hatte auch noch eine gute Chance, als er einen misslungenen Schuss direkt nimmt, aber der dieser war zu unpräzise. Die Gastgeber spielten einen guten Ball. Allerdings bedienten sie dabei selten die Außenspieler und kamen immer wieder durch die Mitte. Normalerweise hätten sie die Überlegenheit mit weiteren Toren unterstreichen müssen, aber dazu kamen sie nicht. Entweder war noch ein Bein eines Abwehrspielers dazwischen oder Göttel hielt den Ball fest. Zu allem Überfluss verletzte sich Nagel und musste ausgewechselt werden. Für alle Fermersleber war der Halbzeitpfiff ein Segen, denn schlimmer ging es eigentlich nicht mehr. In der Kabine war es so still, weil man sich so peinlich gegenüber des Gegners präsentierte. Zur Zweiten Halbzeit mussten alle besser werden. Schlechter ging es, wie gesagt, nicht mehr und in der Tat sah man eine kleine Steigerung zur Zweiten Halbzeit. P. Nieber versuchte es hin und wieder aus der zweiten Reihe und so bekamen die Fermersleber auch Eckbälle. Schmidt kam einmal zur Gelegenheit und köpfte Richtung Tor- dies war allerdings schon zum Ende des Spiels. Zuvor gab es einen großen Aufreger, als der gegnerische Stürmer Ebers zu Boden reißt und damit zum Kopfball kommt. Es war ohne Frage ein Foul, nur leider hat der Schiedsrichter nicht seinen besten Tag gehabt. Allerdings muss sich keiner um ihn aufregen! Die Niederlage haben sich die Fermersleber selber zu verdanken. Nach dem 3:0 waren die Fermersleber etwas aggressiver und zeigten dies auch in den Zweikämpfen. Leider verletzte sich dabei Fiebig und musste ca. 5 Minuten nach seiner Einwechslung ausgewechselt werden. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings alle drei Wechsel schon getätigt, da auch Schannor verletzungsbedingt vom Spiel ging. Truhe setzte als letzter Mann die Stürmer mit langen Bällen hin und wieder in Szene. Kurz vor dem Ende konnte P. Nieber mit einem langen Ball- nach Balleroberung- ein Tor erzielen. In dieser Situation konnte er seine Schnelligkeit endlich ausnutzen. Aber da war das Spiel auch vorbei. Mit einer 3:1 Niederlage waren die Fermersleber sogar ganz gut bedient.
Fazit: Das war totaler Mist. Ein kollektives Versagen und kaum einer fand annähernd seine normale Form. Zwischen dem Spiel gegen Polizei SV und dem heutigen Spiel liegen Welten. Das ist unfassbar, wie stark und wie schwach wir sein können. Mehr schreibe ich darüber nicht, weil mir auch etwas die Worte fehlen... Ich wünsche allen verletzten Spielern eine gute Besserung!
Stadtpokal 2.Runde 12.10. 2013
Fermersleber SV 1895 II- Polizei SV 2:3 (2:1
Ein starkes Spiel!
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c) (46. Sass), Kerwin- D. Nieber, Stein- Firchow, Doil, Nagel- Mendes (81. Truhe), Fiebig (73. Braune)
Tore: 1:0 Schannor (10.); 2:0 Mendes (23.); 2:1Karg (43.); 2:2 Feuerstack (64.); 2:3 Middendorf (71.)
Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen USC Magdeburg richteten die Fermersleber ihren Fokus auf das Pokalwochenende. Der Gegner hieß Polizei SV. Eine gestandene Stadtoberligatruppe mit viel Erfahrung und bulligen Spielertypen. Da die Heimmannschaft nichts zu verlieren hatte, organisierte Coach Becker die Startaufstellung sehr offensiv. Wenn sich einer an dem Tag blamieren könnte, dann wäre es Polizei SV. FSV 1895 II waren nur die krassen Außenseiter, aber so präsentierten sie sich überhaupt nicht. Polizei SV übernahm zwar die Kontrolle des Spiels, aber die Fermersleber griffen- wie besprochen- ab der Mittellinie an, sodass die Gäste frühzeitig den Ball wieder verloren. Meistens endete deren Ballbesitz ca. 20 Meter vor Göttels Tor. Jeder Spieler war konzentriert und kämpfte für die Mannschaft. Dies fing bei dem starken Mendes im Sturm an und endete bei der konzentrierten Abwehrleistung. Die spielstarken Gäste fanden nicht ins Spiel und die Fermersleber setzten kleine Nadelstiche nach vorn. Als dann eine Standardsituation für den FSV gepfiffen wurde, kam die Heimmannschaft überraschenderweise in Führung. Schannor sorgte im gegnerischen 5 Meter Raum für Unordnung und lenkte den Ball ins Tor. Mit dieser 1:0 Führung wurde die Brust nur breiter und Polizei SV ließ die Köpfe hängen. Sie versuchten es besonders über deren rechten Seite, aber verlagerten durch deren Defensive auch gekonnt das Spiel. Hin und wieder kam dann die Situation, dass die Fermersleber sich nicht rechtzeitig verschoben und so entstanden kleine Lücken, die die Polizei aber auch nicht nutzte. Vorweg genommen, muss bereits hier erwähnt werden, dass fast alle Abstöße von Göttel keinen Abnehmer fand, weil sich keiner zum Ball bewegte. Das war ein großes Defizit, denn in der 23. Minute sah man, warum man ballorientiert zum Kopfball gehen sollte: Göttels Abstoß wurde von Stein verlängert und die Abwehrreihe pennte. Mendes witterte die Chance und ließ dem Torhüter in dieser Situation keine Chance. Dieser Moment war genial, denn Polizei SV wusste gar nicht, was auf dem Platz der Freundschaft passierte und die Fermersleber bauten sich immer mehr auf. Dieses Selbstbewusstsein wurde leider in der 43. Minute zerstört, als der Polizei- Stürmer den Ball über Göttel lupfte. Vielleicht erinnern sich manche an Mandzukics Tor am Anfang der Saison. Dieser stand offensichtlich im Abseits, aber der Schuss prallte vom Torhüter ab und plötzlich war die Abseitsregel nicht mehr aktiv. So war es auch hier: Göttel lenkte den Ball zur Seite und damit entstand eine neue Spielsituation. Eine unnötige Regel, aber dagegen kann man leider nichts machen und so etwas zu verteidigen, ist auch schwierig. Leider sank nach dem Anschlusstreffer die Moral, aber umso besser war es dann, dass der souveräne Schiedsrichter zur Pause bat. Zur Zweiten Halbzeit wurde die Mannschaftsaufstellung etwas verändert, aber vorerst änderte sich das Spielgeschehen nicht: Die Fermersleber verteidigten leidenschaftlich und die Polizei fand keine Mittel dagegen. Sass hatte sogar bei einem Duell mit dem Torhüter die Chance auf das 3:1, aber leider behielt der Keeper die Nerven und ließ sich nicht ausdribbeln. In der 64. Minute wurde es im heimischen Strafraum zum ersten Mal richtig chaotisch, weil sich das Spiel auf links verlagerte: Die Fehlerkette begann bei einem Ballverlust von Nagel. Firchow hätte den Ball klären müssen, aber versuchte es elegant zu lösen und scheiterte leider, sodass dieser Spieler nach rechts spielen konnte. In diesem Moment versagte eben auch die Rückwärtsbewegung der Fermersleber und der angespielte Mittelfeldspieler konnte clever Göttel überwinden. Mit dem Ausgleich war aber nicht alles verloren und Mendes hätte eine gute Chance aus der Distanz gehabt, wenn er sofort geschossen hätte. Das 2:3 war allerdings für die bisherige Saison stellvertretend: Bei gegnerischen Standardsituationen waren- wie so oft- einige nicht bereit ihren Gegenspieler zu begleiten. Der große Stürmer konnte den Ball locker- und ohne Bedrängnis (!) ins Tor schieben. Noch einmal versuchten die Fermersleber alles den Ausgleich zu erzielen, aber sie scheiterten. Dennoch musste sich keiner für die gebotene Leistung schämen. Wir konnten mit erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen.
Fazit: Respekt! Wer hätte gedacht, dass Polizei SV mit uns so viele Schwierigkeiten haben wird? Wir haben uns in der Ersten Halbzeit sehr gut verkauft. In der Zweiten Halbzeit mangelte es etwas an der Konzentration. Wir waren der Sensation so nahe, aber altbekannte Fehler schlichen sich ins Fermersleber Spiel. Schade! Dennoch können wir über diese Leistung stolz sein und wenn wir diese abrufen, fahren wir auch überzeugende Siege in unserer Liga ab. Wir müssen immer so konzentriert und mannschaftsdienlich spielen. Auf gehts...!
8.Spieltag 05.10. 2013
USC Magdeburg- Fermersleber SV 1895 II 2:2 (1:1)
Ein derber Rückschlag
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c), Komm, Nagel (74. Truse)- Schmidt, Stein- D. Nieber (62. Ruppel), Truse (62. Fiebig), Mendes (85. Braune)-P. Nieber
Tore: 1:0 Wenig (34.); 1:1 P. Nieber (35.); 1:2 Ruppel (70.); 2:2 Eisemann(85.)
An dem Samstagspiel des 5.10.13 standen sich die Fermersleber den Sportlern des USC gegenüber. Dieses Duell gab es vor einem Jahr im Pokal bereits und dort dominierte der FSV 1895 II und verlor unglücklich. A propos unglücklich verloren... Am Donnerstag bewiesen die Fermersleber gegen SV Beyendorf, dass in dieser Mannschaft Potenzial steckt. Jeder wollte gegen USC Magdeburg gewinnen- am liebsten haushoch. Möglicherweise haben die Gäste USC Magdeburg zu sehr unterschätzt, denn nur so kann man vielleicht die Anfangsphase erklären. Die Gastgeber kamen sofort ins Spiel und waren im Mittelfeld, besonders über außen, aktiver und wacher. Immer wieder versuchten sie es mit langen Bällen in die Spitze. Als die erste Angriffswelle verebbte, waren die Fermersleber dann auch im Spiel angekommen. Es dauerten ca. Zehn Minuten bis der FSV 1895 II das Spiel in die Hand nahm. Fortan wurden besonders lange Bälle geschlagen, da die USC Abwehr sehr wacklig stand. P. Nieber hatte die erste Chance des Spiels. Es zeigte sich auch früh, dass der gegnerische Torhüter mit dem Festhalten Probleme hatte. Mendes oder P. Nieber versuchten es aus der zweiten Reihe. Leider konnte keiner die zahlreichen Abpraller abstauben. Truses Schuss aus 30 Meter berührte noch die Latte. Trotz der vielen Aktionen im Mittelfeld fehlte es an Abstimmung und Präzision. Die Pässe kamen bei keinem bestmöglich an und nur wenige Male kombinierten sich die Fermersleber durch das Mittelfeld zum Strafraum. Man passte sich dem Niveau der Gastgeber an, die jedoch durch ein billiges Freistoßtor in Führung gingen. Aus 18 Meter trat der Schütze an, während sein bulliger Mannschaftskollege die Mauer auseinanderdrängte. Ausgerechnet diese Lücke nutzte der Schütze mit einem schwachen Schuss aus. Diesen Rückschlag verarbeiteten die Fermersleber sehr gut und P. Nieber glich sofort aus. Nach diesem Ausgleich wollte Fermersleben mehr und wurde offensiver. Jedoch vergaßen viele die schnelle Rückwärtsbewegung und manchmal wurde es in der eigenen Hälfte brenzlig. USC Magdeburg drängelte sich irgendwie vor dem Strafraum von Göttel durch, aber sie waren im Abschluss zu harmlos. Dadurch hatte Göttel- besonders in der Zweiten Halbzeit- viele Abstöße. Diese Abstöße fanden vor allem in der Zweiten Halbzeit kaum noch Abnehmer. Zwar hat USC Magdeburg große Spieler in den eigenen Reihen, aber die Fermersleber sollten eigentlich den Anspruch haben auch solche Herausforderungen zu meistern. Durch die gewonnenen Bälle mussten die Abwehrkette des Öfteren Bälle herausschlagen um sich zu befreien. Das förderte natürlich den Spielaufbau überhaupt. An diesem Tag war generell der Aufbau des Spieles so schlecht wie noch nie. Das lag vielleicht auch zum Teil an der Aufteilung im Mittelfeld, da man sich an diesem Tag nicht so präsent zeigte. Die Außenverteidiger sollten sich eigentlich an der Offensive beteiligen, aber daraus wurde selten etwas. Wie sich schon herauslesen lässt, war die Form jedes Spielers unter seinem Niveau. Aber Alex Ruppel bewies seine Jokerqualitäten und schoss die Fermersleber wieder in Führung. Er fasste sich ans Herz und schoss aus ca. 25 Meter. Ein schönes, wohltuendes Tor, dass allerdings nicht das letzte sein sollte. Mit der Führung im Rücken versuchte man zeitweise auch auf Zeit zu spielen. Einwürfe oder Abstöße dauerten wichtige Sekunden länger, aber im wesentlichen gewann man im Spiel keine Zeit. USC Magdeburg witterte noch die Chance des Ausgleichs und übten ein gutes Pressing aus, sodass wieder einmal die Abwehrkette keine Ruhe ausstrahlen konnte und Bälle klären musste. Die Gastgeber waren vor allem durch Standardsituationen gefährlich. Leider deckten manche Spieler nur auf Alibi und ließen ihre Gegenspieler frei laufen. So auch beim Ausgleichstreffer. Mendes hatte zwei Gegenspieler gegen sich. Einer davon nutzte die Chance aus einem spitzen Winkel zum Nachschuss. Der Ball war drin und damit war Ärger vorprogrammiert. Die Fermersleber hingen danach etwas in der Luft, aber hatten den Willen erneut zu treffen. Nur um es einmal zu verdeutlichen: nach dem 2:2 hatten die Gäste 3;4 Eckbälle in kürzester Zeit und vor dem Ausgleich höchstens zwei in der Zweiten Halbzeit. Aber ein Spiel dauert nun einmal 90 Minuten und die waren um. So endete die Partie 2:2.
Fazit: Die Enttäuschung ist groß und vielleicht findet man für dieses Spiel eh nicht die richtigen Worte, weil man es sich nicht selber erklären kann, warum es 2:2 ausging. Auch wenn manche Spieler in einigen Situationen stark waren, so versagte letztlich die Mannschaft. Die Abstände auf dem großen Platz waren manchmal zu groß und das geforderte Spiel über außen wurde nicht umgesetzt. Das größte Problem besteht aus unserer Chancenverwertung. Allerdings dürfen wir jetzt nicht den Teufel an die Wand malen. Aus dem Spiel müssen wir lernen. Es geht eben weiter! Nächste Woche spielen wir im Pokal gegen Polizei SV und danach geht es mit dem Ligabetrieb weiter. Also haben wir zwei Wochen Zeit um uns zu verbessern. Also, jeder arbeitet an sich und jeder packt mit an. Dann werden wir auch wieder gewinnen.
7.Spieltag 03.10.13
Fermersleber SV 1895 II- SV Beyendorf 0:1 (0:1)
Ein zähes Spiel
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c), Kerwin, Nagel (74. Truse)- Schmidt, Stein- Fiebig (59. Braune), D. Nieber, Mendes (59. Ruppel)-P. Nieber
Tore: 0:1Strube (33.)
An diesem sonnigen Feiertag mussten die Fermersleber für die Beyendorfer Gastgeber spielen. Diese Mannschaft hat in dieser Saison herausragende Leistungen abgeliefert und stehen mit einer beeindruckenden Statistik auf dem Zweiten Platz. Natürlich waren damit die jungen Spieler aus Fermersleben Außenseiter, aber man konnte sich auch gegen vermeintliche Favoriten bisher gut verkaufen. Coach Thomas Becker richtete klare Worte an die Mannschaft und gab eine clevere Taktik vor: Unter anderem sollte Kerwin den hochgelobten 10er der Gäste außer Gefecht setzen. In der Ersten Halbzeit spielte sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte der Gastgeber ab. SV Beyendorf bewies zwar, wer als Favorit in die Partie ging und drängten auf das Gehäuse von Göttel, jedoch hielt die gesamte Defensive immer wieder dagegen. Das Spiel wurde immer wieder von den Zurufen der Beyendorfer unterbrochen. Die Spieler von SV Beyendorf ließen sich gern dazu hinreißen laut aufzuschreien um einen Freistoß zu bekommen. Hin und wieder war dieser Aufschrei vielleicht berechtigt, aber überwiegend spielte sich eine Menge Theatralik ab. Leider entschied der Schiedsrichter des Öfteren für einen Freistoß. Die Standardsituationen wurden bis auf eine Ausnahme gut gelöst, jedoch folgt diese Situation etwas später. Während des Spiels konnten sich die Fermersleber nur durch lange Bälle befreien, die nie zu einer richtigen Chance verwertet werden konnten. Im vergangenen Spiel gegen HSV Medizin II wurde auch im Spielbericht erwähnt, dass die Zentrale des FSV nicht präsent war. An diesem Tag war dies nicht der Fehler. Ganz im Gegenteil! Diesmal waren die offensiven Außenspieler nicht präsent, sodass P. Nieber auf sich allein gestellt war. Die vorgezogene Krönung des Spiels fand- im Nachhinein- in der 33. Minute statt. Während eines Eckballs wurde nicht jeder Gegenspieler gedeckt und dies wurde auch bestraft. Der Beyendorfer kam frei zum Kopfball. Ein Kopfball, der harmlos war, aber auf der Linie wurde es noch einmal brenzlig und der Spieler witterte die Chance und netzte ein. Es war wieder ein dämmliches und vermeidbares Tor. Dieses Gegentor erinnerte an dem Treffer von FC Zukunft II. Wenige Minuten später hatte der erwähnte Zehner der Gegner die Chance auf dem Fuß als er auf dem Fehler der Abwehr lauerte und auf Göttel frei zulief. Er vergab und das war für die Fermersleber ganz wichtig. Denn in der Zweiten Halbzeit wollten die Fermersleber auch offensiv Akzente setzen und im Laufe der Halbzeit gab es gute Möglichkeiten. SV Beyendorf schonte zu Beginn der Halbzeit ihre Kräfte und lauerten eher auf Konter. Allerdings konnten sie diese Angriffe auch nie in Torchancen umwandeln. Mit den eingewechselten Spielern wollten die Fermersleber offensiver spielen und wollten den Ausgleich erzielen. Schmidt biss sich einmal durch und kam aus spitzem Winkel zum Schuss. Der Ball flog knapp am langen Pfosten vorbei. P. Nieber versuchte immer wieder mit seinen berüchtigten Soloaktionen durch die Abwehr zu dribbeln, aber es sollte nicht sein. Irgendein Bein war immer wieder dazwischen. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Stein. Freistehend vor dem Torhüter drosch er leider den Ball über das Tor. Trotzdem bewiesen beide Aktionen, dass ein Tor möglich gewesen wäre und die Beyendorfer zu schlagen waren. Ihre Angriffe wurden immer wieder von der Abwehrkette neutralisiert beziehungsweise scheiterten sie an ihrem gesunden Egoismus. Von daher war ein höheres Ergebnis nicht gerecht, auch wenn die Gäste etwas Pech vor dem Tor hatten. SV Beyendorf spielte bei Ballbesitz sehr souverän und wollten weniger riskieren, sodass es leider bei einem 0:1 blieb. Letztlich hat SV Beyendorf mit ihrer Cleverness und diesem Zufallsding zu Recht gewonnen.
Fazit: Die Fermersleber besiegten sich mit ihrer Harmlosigkeit vor dem Tor selber und das Duseltor war vermeidbar. Dieses Spiel erinnerte stark an das Spiel gegen FC Zukunft II mit der Ausnahme, dass beide Mannschaften dynamischer und zweikampfbetonter spielten. Wir hätten gegen diese starke Mannschaft einen Punkt verdient. Leider ist es nicht mehr zu ändern und nun müssen unser Blick auf Samstag richten. Wir spielen gegen USC Magdeburg und sind gezwungen zu gewinnen.
6.Spieltag 28.09.13
HSV Medizin II - FSV 1895 II 0:2(0:0)
Endlich wieder drei Punkte
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers (46. Nagel), Schannor (c), Kerwin, Schäfer-Schmidt, Stein- Mendes (65. Ruppel), D. Nieber, Doil (84. Fiebig)-Förster
Tore: 0:1 Ruppel (69.); 0:2 Nagel (83.)
Es musste unbedingt ein Sieg her und da kam uns die Favoritenrolle gegen HSV Medizin II gerade richtig. Endlich gab es auch genügend Alternativen auf der Bank, sodass der Coach die Qual der Wahl hatte. Die Gäste aus Fermersleben waren von der ersten Minute an wach und konsequent. Die Gastgeber wurden in der eigenen Hälfte zurückgedrängt und sie hatten kaum Anspielsituationen. Die taktische Vorgabe wurde sehr gut umgesetzt, sodass auch die Außenverteidiger offensiv mit eingebunden wurden. In den ersten 15 Minuten- denn das war die beste Phase der Fermersleber im ganzen Spiel- hätten Tore fallen müssen. Mendes hatte die Gelegenheit dazu oder auch weitere Spieler, die die Chance aus der zweiten Reihe hatten. Dennoch nutzte niemand die Chance. Sei es darum, weil sie sich nicht trauten oder weil der Schuss zu unplatziert war. Dadurch baute man damit vielleicht den Gegner auch etwas auf. Jedenfalls wachte HSV Medizin II ab der 15. Minute auf und die Fermersleber schraubten einen Gang herunter. Obwohl beide Mannschaften fortan keinen schönen Ball mehr spielten, lud man den Gegner immer wieder zu Freistößen ein, weil die Gästemannschaft sich teilweise zu plump anstellten und unnötige Fouls verursachten. Allerdings gab es keine nennenswerte Chance für HSV Medizin. Das lag unter anderem auch daran, weil die Abwehrkette immer wach war und so manch einen Konter zerstörten. Die Fermersleber lösten im Laufe der ersten Halbzeit das Zentrum im Mittelfeld auf. Damit wurde die eigene Offensive entschärft. Die beteiligten Spieler wichen immer wieder nach außen aus, sodass Löcher entstanden und Förster im Stich gelassen wurde. Dennoch hatte er kurz vor der Pause eine gute Chance. Kerwin schlug einen Freistoß auf den langen Pfosten und Förster traf den Ball leider nicht optimal. So, wie die erste Halbzeit offensiv verlief, musste etwas getan werden. Daher gab es eine kleine Umstellung, die sich später auch bezahlt machte. Lange Zeit ähnelte das Spiel dann wie gegen FC Zukunft II, allerdings war das Niveau deutlich schlechter. Es stand lange 0:0... viel zu lange! Denn in der zweiten Halbzeit krochen die Mediziner aus der eigenen Hälfte und die Fermersleber ließen das teilweise zu. Dann netzte Ruppel, der Joker, nach gutem Zuspiel von D. Nieber ein: humorlos und mit Überblick ins lange Eck. Mit dieser Führung im Rücken hätte man meinen können, dass das nun ein Selbstläufer werden könnte, da der Groschen nun gefallen ist, aber bei weitem nicht. Das Spiel verlief unverändert weiter. Mit dem Unterschied, dass HSV Medizin II eine Torchance hatte. Nach einer Ecke gab es eine chaotische Situation im Strafraum, aber Göttel machte sich breit und setzte dem ein Ende. Kurz vor Schluss fruchtete auch Nagels Einwechslung. Er schoss aus ca. 16 Metern mit seinem starken Fuß das Tor.
Fazit: Wir haben uns an dem Tag nicht mit Ruhm bekleckert, aber gewonnen. Dieser Sieg ist tendenziell sehr wichtig, weil wir mit zwei Siegen und zwei Niederlagen bisher typischer Durchschnitt waren. Allerdings müssen wir wieder bessere Leistung zeigen. Am Donnerstag geht es gegen SV Beyendorf. Das wird garantiert härter.
5.Spieltag 21.09.13
Fermersleber SV 1895 II - FC Zukunft II 0:1(0:0)
Pure Enttäuschung...
Anfangsaufstellung: Göttel- Ebers, Schannor (c), Kerwin-Schmidt- Nagel, Stein, D. Nieber, Benecke (62. Mendes)- Braune (75. Truhe), Fiebig
Tore: 0:1 Kreutzer (60.)
Letzte Woche konnten die Fermersleber aufgrund des Nichterscheinens des Schiedsrichters nicht spielen. Umso größer war die Lust auf das Spiel gegen die Jungs aus Lemsdorf. Wieder einmal war die Personaldecke relativ dünn. Von daher musste die Heimmannschaft das beste daraus machen...Und das taten sie. Die offensive Aufstellung fruchtete in jenen Momenten, als der FSV Nadelstiche setzte. Vorweg genommen versuchte es Braune zwei, drei Mal aus der zweiten Reihe zu schießen. Leider ohne Erfolg, obwohl der gegnerische Torhüter des Öfteren den Ball nicht festhalten konnte. Es hätte jemand im gegnerischen fünf Meter Raum lauern müssen! Dennoch... generell hatte FC Zukunft II das Zepter in der Hand und die Fermersleber verteidigten munter in der eigenen Hälfte. Die Gäste strahlten kaum Gefahr aus. Wenn die Spieler von Zukunft vor dem Tor gefährlich wurden, hatte Göttel den Ball sicher oder ein Fermersleber schmiss sich dazwischen. Wobei man zugeben muss, dass Zukunft eine Menge Pech hatte, denn der Schiedsrichter pfiff eine strittige Situation auf Abseits ab und Ebers rettete zwei Bälle vor der Linie. Andererseits hatten die Gäste jede Menge Glück bei den Schiedsrichter Entscheidungen. Der ein oder andere Feldspieler hätte eine gelbe- wenn nicht sogar eine rote(!)- Karte verdient. Nun gut, viel gibt es eigentlich zu der ersten Halbzeit nicht zu sagen. Letztlich opferten sich alle für den anderen. Endlich war wieder Teamgeist in der Mannschaft. Das spürte man auch in der Kabine. Die zweite Halbzeit begann mit einer Sturm und Drang Phase der Gastgeber. Die Fermersleber drängten auf das gegnerische Tor ohne dabei hundertprozentige Chancen zu entwickeln. Das Spiel wurde etwas härter und die Gemüter erregten sich. Im Mittelfeld gab es viele Zweikämpfe. Nach einem Konter hatte Stein den Ball lange am Fuß und hätte in den Strafraum dribbeln können, jedoch entschied er sich leider dafür, dass er das Tempo herausnimmt. Der anschließende Pass kam leider nicht an. Dann schossen die Gäste das “Golden Goal”. Im heimischen Strafraum herrschte Chaos. Der Stürmer schoss freistehend auf das Tor und Göttel hielt hervorragend, jedoch konnte den Ball nicht festhalten und der Stürmer hatte den Nachschuss. Er traf und FC Zukunft Magdeburg II jubelte, denn sie wussten, dass das entscheidende Tor fiel. Das Spiel fand eigentlich auf Augenhöhe statt und beide Teams neutralisierten sich gegenseitig. Ein 0:0 wäre das verdiente Ergebnis gewesen. Nur leider spielte Fortuna nicht mit und gönnte den Gästen das Tor. Hinterher versuchten die Fermersleber den Ausgleich zu erzielen. Truhe erschwischte leider einmal den Ball nicht richtig und verfehlte das Tor nur knapp. Die Brechstange wurde herausgeholt und die Bälle wurden lang geschlagen. Das führte dazu, dass die Fermersleber manchmal ausgekontert wurden, wobei auch diese Angriffe abgewehrt wurden. Kurz vor Schluss hatte Stein nach einer Ecke die beste Chance. Er köpfte leider neben das Tor. FC Zukunft II spielte den Rest mit Zeitverzögerungen, taktischen Fouls usw. souverän herunter.
Fazit: Das war ein verschenkter Punkt! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir ist die Enttäuschung enorm. Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, so wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Das Spiel hätte noch stundenlang gespielt werden können und es wäre kein weiteres Tor gefallen. Es zeichnete sich früh heraus, dass es auf ein 0:0 hinausläuft und falls jemand ein Tor erzielt, wäre dessen Team der Sieger. In der Offensivbewegung müssen wir gewisse Laufrichtungen, wie das Kreuzen, dem Hinterlaufen und das Timing, noch einmal verinnerlichen. Es mangelte einfach an dem Abschluss. Unsere Disziplin und unser Zusammenhalt bis zum Gegentor war sehr gut. Nächste Woche spielen wir gegen HSV Medizin II. Wir müssen unbedingt Tore erzielen und gewinnen.
3.Spieltag 01.09.13
Fermersleber SV 1895 II - Germania Olvenstedt III 4:1 (2:0)
Eindrucksvoller Heimsieg
Anfangsaufstellung: Köllner- Ebers, Schannor (c), Kerwin-Schmidt- Braune, Stein, D. Nieber, Mendes- Nagel (64. Komm), P. Nieber (73. Münzel)
Tore: 1:0 Schannor (2.); 2:0 P. Nieber (41.); 3:0 P. Nieber (55.); 4:0 P. Nieber (69.); 4:1 Behrend (80.)
Nach der bitteren Niederlage gegen SV Seilerwiesen in der vergangenen Woche sollte nun ein Sieg gegen die alten Bekannten aus Olvenstedt her. Da gestern Einschulungstag war, wurde der Spieltag zum größten Teil auf einem Sonntag verlegt. Leider zu einer unmöglichen Anstoßzeit, sodass auch einige Spieler nicht pünktlich erschienen. Aber zum Spiel: Gegen diese Mannschaft tat sich Fermersleben schon immer etwas schwer, weil deren Defensive kaum etwas zulässt. Von der ersten Sekunde an versuchten die Fermersleber die Abwehr unter Druck zu setzen. Nagel wurde in der zweiten Minute, kurz vor dem Strafraum, gefoult und Schannor trat an. Der Ball war noch nicht einmal so geplant, aber es reichte aus, denn die Kugel landete unten links im Tor. Das Tor tat gut, weil die Heimmannschaft schon lange nicht mehr in Führung ging. Hinterher hatte wohl auch jeder Spaß am Fußball. Die Mannschaft wurde vom Coach sehr offensiv aufgestellt, sodass die Partie sich meistens in der gegnerischen Hälfte abspielte. Nur selten marschierten die Gäste tief in der gegnerischen Hälfte ein. Unter anderem, weil die Abwehrkette alles unter Kontrolle hatte und das Mittelfeld gut verteidigte. Die Olvenstedter brauchten schon immer viele Chancen um ein Tor zu schießen. Diesmal gab es kaum Chancen. Sie versuchten es deswegen immer wieder aus der zweiten Reihe, aber Debütant Pascal Köllner war ein sicherer Rückhalt. P. Nieber war es wieder einmal, der fast das zweite Tor im Spiel schoss. Allerdings traf er die Unterkante der Latte und der Ball kam vor der Linie auf und berührte wieder das Aluminium. Eine ungewöhnliche Szene und nett anzusehen. Der Glaube daran mehr Tore zu schießen, ging nicht verloren, denn dafür hatte die Heimmannschaft einfach zu viele Chancen. Durch die offensive Einstellung versuchte man aus der Abwehr heraus die Stürmer mit langen Bällen zu füttern. Es folgten viele Konter, die nur nicht ausgenutzt wurden. Nagel, Braune, Stein oder P. Nieber wurden des Öfteren geschickt. Dennoch standen die Angreifer leider auch zu oft im Abseits. Kurz vor der Pause, in der 41. Minute, erlöste P. Nieber das Warten auf einen weiteren Treffer nach einer schönen Vorlage von D. Nieber. In der Halbzeitpause wollte sich damit auch niemand zufrieden geben. Nicht nur, weil man etwas für die Tordifferenz tun konnte. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spiel eigentlich nicht. Die Fermersleber bekamen sehr viele Eckbälle, die leider nicht verwertet wurden und auch sonst hatte man wieder Chancen. Zum Beispiel hätte P. Nieber- alleinstehend vorm Torhüter einmal D. Nieber bedienen müssen, aber die Gier nach einem Hattrick war vielleicht zu groß. Dies gelang ihm aber! Denn D. Nieber tankte sich über rechts durch und passte uneigennützig zu seinem Bruder, der nur noch einschieben musste. Die Gäste schwächten sich zudem selber, in dem sie gegenüber des Schiedsrichters sich provokant verhielten. Es folgte eine gelbrote Karte. In Unterzahl wurden die Olvenstedter etwas besser und wurden gefährlicher vor dem heimischen Tor. In der 80. Minute dribbelte sich ein Olvenstedter unnötigerweise durch und schoss aus ungefähr 18m auf das Tor. Irgendwie rutschte der Ball doch noch ins Tor und so war dieser Gegentreffer eine Schönheitskorrektur für den Endstand.
Fazit: Zwei Siege und eine Niederlage, so lautet die Bilanz des Saisonauftaktes. Diese Bilanz ist ganz okay, aber unsere Anfangsphase war im Vergleich zu anderen Mannschaften einfach. SV Seilerwiesen brachte uns etwas aus dem Konzept, wobei wir gut mithielten. An diesem Spieltag konnten wir allerdings beweisen, wie viel Erfolg wir haben können, wenn wir Spaß am Fußball haben. Die Defensive ließ sehr wenig zu und stand größtenteils sicher. Die Offensive versuchte schnell zu kombinieren und erspielte sich zahlreiche Chancen. Nur hätten viel mehr Tore fallen müssen und man muss cleverer stehen: der Schiedsrichter pfiff berechtigterweise zu oft Abseits. Nächste Woche haben wir spielfrei und dann sind wir Gast bei SSV Germania. Auch dort müssen wir einen Sieg holen.
2.Spieltag 24. 08. 2013
Fermersleber SV 1895 II - SV Seilerwiesen 0:3 (0:1)
Stark abgebaut
Anfangsaufstellung: Göttel- Komm (c), Kerwin, Truhe (70. Braune), Ebers- Truse, Schmidt- Stein, D. Nieber, Fiebig (53. Ruppel)- Nagel (86. Münzel)
Tore: 0:1 Bruns (44.), 0:2, 0:3 Weidinger (72., 73.)
Mit dem SV Seilerwiesen war eine Mannschaft zu Gast, die sich in den letzten Jahren in der Stadtliga erfolgreich etablieren konnte. Somit waren die Gäste der erste Härtetest für die Staffelsieger aus Fermersleben und klarer Favorit. Der SV Seilerwiesen brachte sofort zu Beginn einen langen Ball nach vorne und der agile Stürmer legte vor dem 5m Raum für seinen Sturmpartner auf, der nur um eine Fußspitze vom Ball entfernt war. Nach dieser Aktion waren die Fermersleber hellwach und das Spiel wirkte ausgeglichen, wenn nicht sogar mit einem kleinen Vorteil für die Heimmannschaft, denn die gesamte Mannschaftsleistung war sehr gut. Es wurde gemeinsam verteidigt, man half sich gegenseitig und die Kombinationen im Mittelfeld konnten sich sehen lassen. Die Fäden im Mittelfeld spinnte diesmal Truse als Passgeber. Vor allem die langen Diagonalbälle waren gefährlich. Die Außenspieler, besonders die Angriffe über links, unterhielten die Abwehr von SV Seilerwiesen. Die neuformierte Abwehrkette funktionierte gut. SV Seilerwiesen versuchten ebenso lange Bälle, die nur selten ankamen, weil die heimische Abwehrkette konzentriert alles abfing. Stein hatte gleich zweimal die Chance auf die Führung. Einmal pennte sogar der gegnerische Torhüter und stand zu weit rechts im Tor- ließ sich ablenken-, aber leider konnte Stein den Ball in diesem Moment nicht platzieren. Nagel hatte die ein oder andere Chance aus dem Rückraum ein Tor zu schießen. Einmal wäre es ihm fast gelungen, aber der Libero schmiss sich dazwischen. Ansonsten hatte Truse kurz vor Schluss einen guten Freistoß geschossen, der nur schwer zu kontrollieren war. In der 44. Minute gab es dann einen Aufreger. Der junge Schiedsrichter, es war sein Debüt auf Großfeld, erkannte einen Treffer an, obwohl der Ball- zum zweiten Mal in kürzester Zeit- von Ebers ganz klar vor beziehungsweise auf der Linie geklärt wurde. Eigentlich war es eindeutig, denn die Flugbahn des Balles, der noch gegen die Latte dabei knallte, ließ nichts anderes vermuten. Schade, denn wenige Sekunden später sah es der Schiedsrichter sogar ein, aber die Entscheidung fiel bereits... In der Halbzeitpause sprach man sich gegenseitig Mut zu, da man gegen die starke Truppe gut gegenhielt und um den irregulären Treffer weinte man keiner Träne nach. Chancen hatte man, die mussten nur endlich genutzt werden und die Defensive stand sehr gut. Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängten die Fermersleber auf den Ausgleich ohne dabei wirklich gefährlich vor dem Tor zu sein. Aus gesundheitlichen Gründen musste Nico Truhe ausgewechselt werden und damit formierte Thomas Becker die Mannschaft offensiver. Man wollte Power geben, aber daraus wurde nichts- ganz im Gegenteil... Plötzlich war das starke Sturmduo von SV Seilerwiesen wieder da. Der eine dribbelte sich gern durch und legte für den heraneilenden Stürmer auf. Er traf zum Beispiel einmal den Pfosten und wenige Minuten später brach er mit seinem Treffer der Heimmannschaft das Genick: Der Stürmer wurde nicht aggressiv genug angegriffen. Jenes Problem erschien besonders im Laufe der Zweiten Halbzeit. Das Zentrum löste sich zusehends auf und war gegenüber des Gegners zu freundlich. Manchmal muss eben jemand ein (taktisches) Foul machen. Das stört den Gegner und entlastet die Abwehr, aber einige Spieler zeigten Ehrfurcht oder Angst vor dem Gegner oder dem Ball. SV Seilerwiesen brauchte nur eine Minute um auf 0:3 zu erhöhen. Wieder dasselbe Bild: der Stürmer über rechts kämpfte sich durch und schlenzte den Ball zum Sturmpartner, der im Abseits stand, aber darüber brauchte sich dann auch keiner aufregen. Sein satter Schuss aus 11m war auch nicht zu halten. Einen 0:3 Rückstand aufzuholen, war wohl an diesem Tag und gegen die starke Abwehr nicht möglich. So versuchten einzelne Spieler sich durchzudribbeln oder Schüsse aus der zweiten Reihe abzufeuern. Braune hatte zum Ende hin die beste Chance doch noch einen Treffer zu erzielen, nach einer Flanke aus dem Rückraum. So blieb es aber bei einem 0:3 für die erfahrene Truppe.
Fazit: Wir haben schon lange kein Tor mehr in einem Spiel geschossen. Das letzte Mal war wohl gegen Post SV in der vergangenen Saison. Allerdings waren wir damals nahezu machtlos. Am 24.08. gab es die Chancen und wenn man die erste Halbzeit- oder die ersten 70 Minuten des Spiels, betrachtet, muss man sagen, dass wir Chancen hatten. Wobei hier der Unterschied zwischen FSV 1895 II und SV Seilerwiesen lag. Wir haben unsere (kleinen) Chancen nicht genutzt. Die Gäste haben das gemacht. Wir müssen auf die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen und uns Fehler aus dem gesamten Spiel eingestehen. Wenn die Abwehrkette um den Abwehrchef- an dem Tag war es Chris Kerwin- etwas sagt, dann haben das alle zu machen und sollen nicht alles besser wissen und diskutieren. Das müssen einige Spieler- und ich hoffe, es fühlen sich auch welche angesprochen(!)- endlich lernen. Wir sind eine Mannschaft und müssen uns so verhalten.
1.Spieltag 17. 08. 2013
Fermersleber SV 1895 II - SV Inter Magdeburg; 3:2 (2:2)
Schwein gehabt
FSV: Göttel- Ebers, Komm (c), Kerwin, Fischer (25. P. Nieber)- Stein, Schmidt- D. Nieber, Truse, Mendes (64. Fiebig)- Nagel (78. Braune)
Tore: 0:1 Fromm (8.); 0:2 Thiele (17.); 1:2 P. Nieber(33.); 2:2 Nagel (45.); 3:2 P. Nieber (80.)
Nach der traumhaften Meisterschaft in der letzten Saison ging es am 17.08.13 für die Fermersleber in eine neue Saison und gleich traf man auf einen altbekannten Gegner: SV Inter MD. Die Mannschaft ist und bleibt eine Wundertüte, die man nie unterschätzen sollte. Sie sind zu allem fähig. Nicht ohne Grund führten sie 0:2. Aber was war da los? Zu Beginn des Spiels waren die Gastgeber nicht- wie in Felgeleben- nervös, aber man fand zu keiner Struktur. Die Abwehrkette um Chris Kerwin wurde nicht entlastet und in der Offensive wurde sich nicht bewegt. Es folgten Befreiungssschläge oder Einzelaktionen, die zu Ballverlusten führten. Die Interisti nutzten die Chance der Orientierungslosigkeit und erspielten sich von Beginn an eine Dominanz im Mittelfeld. Es kam, wie es kommen musste. Der SV Inter ging in Führung, weil der SV Inter MD einfach zu viel Platz hatte. Wenig später- in der Zwischenzeit hat sich der FSV kaum verbessert- stand es 0:2. Vorne gab es für den FSV einfach keine Entlastung und man war zu harmlos gegenüber des Gegners. Göttel hielt den FSV im Spiel und auch Ebers klärte in aller letzter Sekunde den Ball vor dem gegnerischen Spieler. A propos letzte Sekunde... die Anschuldigungen von einigen Interisti Ebers hätte wenige Minuten später eine rote Karte wegen “Notbremse” verdient, ist falsch. Der Stürmer stolperte und dadurch gab es eine Berührung, die nicht Elfmeterwürdig ist. Der Schiedsrichter entschied in diesem Moment richtig. Als Fischer verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, kam Pascal Nieber, der das Spiel lenkte. Mit ihm wendete sich das Spiel, denn er bewegte sich, bot sich an, spielte den Ball und vor allem: schoss ein Tor. Damit war der Wille in der Mannschaft spürbar da. P. Nieber war es dann auch, der den Ball vor dem Torhüter uneigennützig zu Nagel spielte. Er machte den Ausgleich. Mit der Auswechslung änderte sich auch das System zu einer dreier Kette, die das Geschehen dann besser kontrollierte. Das war ein cleverer Schachtzug, weil zum einen die Aufholjagd begann und andererseits, weil die Interisti in der Offensive fahrlässiger wurden und tiefer standen. Nach dem Seitenwechsel war es ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Fermersleber endlich kompakter standen und wenig Chancen zuließen. Wenn einer durchkam, dann war noch ein Bein oder der souveräne Göttel dazwischen. Die Interisti wirkten im Laufe des Spiels müder und so machte sich die harte Arbeit der Fermersleber in der Vorbereitung bezahlt. Sie wirkten frischer und aktiver. Vor allem wurden auch Zweikämpfe angenommen, wobei auch hier nur eine Aktion mit einer gelben Karte bestraft wurde. Der junge Schiedsrichter blieb seiner Linie treu und lag nur selten falsch. Im Laufe der zweiten Halbzeit verloren dann aber auch die Fermersleber Ideen nach vorn und so wurden öfter nur lange Bälle gespielt. Jedoch konnte P. Nieber wieder einmal so etwas verwerten und schoss den FSV in Führung. Kurz nach dieser Aktion sammelten die Interisti noch einmal ihre Kräfte und hatten eine nennenswerte Aktion über die Mitte, sowie eine gute Chance per Freistoß. Es blieb allerdings bei einem glücklichen 3:2 Sieg für die Gastgeber.
Fazit: Wie in der Vorbereitung verpennen wir leider die Anfangsphase. Das liegt daran, weil nicht jeder von Beginn an für den anderen da ist. Es wird auf Sparflamme gespielt- nur das nötigste wird gemacht und im Mittelfeld fehlte es an Aggressivität. Dennoch wir haben uns von den Rückschlägen erholt und sind zurückgekommen. Hut ab vor dieser Moral! Aber solche Spiele gehen nicht immer glücklich für uns aus. Wir haben jede Menge Potenzial nach oben und müssen besser spielen um den nächsten Sieg einzufahren.
10. 08. 2013
Wacker Felgeleben II vs. Fermersleber SV 1895 II 2:2 (1:1)
Glückliches Unentschieden
Anfangsaufstellung: Behrens- Ebers, Komm, Kerwin, Fischer- Stein, Schmidt- Fiebig (30. Braune), Truse, Mendes (30. Göttel)- Nagel (30. Truhe)
Aufstellung zur zweiten Halbzeit: Behrens- Ebers (65. Fiebig), Komm (70. Truhe), Kerwin, Nagel- Stein (65. Schmidt), D. Nieber- Ruppel , Truse (70. Braune), Mendes- Göttel (65. Fischer)
Wie man oben schon erkennen kann, wurde im letzten Testspiel vor dem Saisonbeginn etwas experimentiert und Spieler wurden regelmäßig ausgetauscht. Vielen Dank an unseren Gastspieler Silvio Behrens, der hoffentlich bald zu uns wechseln wird.
Tore: 0:1 Braune (35.); 1:1 (43.); 2:1 (75.); 2:2 Nagel (90.)
Im Vorfeld erfuhren einige Fermersleber, dass der gegnerische Torhüter nur ein Feldspieler ist. Von daher war der Anstoß die erste Chance der Fermersleber. Truses Schuss konnte der Keeper nur im Nachfassen unter Kontrolle bringen. Allerdings änderte sich der Spielverlauf. Fortan erspielten sich die Felgeleber Chancen über Chancen. Es war eindeutig: die ersten 10, vielleicht 15 Minuten waren die Gäste zu unkonzetriert, zu aufgeregt oder zu nachlässig. Immer wieder konnten die Gastgeber sich den Ball im Mittelfeld zurückerobern und hatten alle Zeit der Welt um die Abwehrkette der Fermersleber zu ärgern. Sinnbildlich für die Anfangsphase war ein Angriff über deren rechte Seite. Der Außenspieler konnte mit einem langen Ball das Spiel verlagern und der Stürmer lauerte und war zum Abschluss bereit. Ebers schaffte es noch den Ball zu klären, aber er prallte gegen die Latte. Fast war es ein Eigentor... Im Gegenzug dessen hatte Ebers während eines Konters die Führung eigentlich auf dem Fuß. Jedenfalls erspielten sich die Felgeleber zahlreiche Chancen. Teilweise waren sie zu blind vor dem Tor, andererseits konnten entweder einige Fermersleber in letzter Sekunde den Ball retten oder- jenes war vielleicht für heute ausschlaggebend- war der Fermersleber Gastspieler aus Beyendorf Behrens immer zur Stelle. Nach der ersten Angriffswelle der Gastgeber waren dann die Fermersleber am Zug. Es wurde in der Offensive und in der Rückwärtsbewegung besser. Fiebig, Truse, Mendes und Nagel hatten gute Chancen zum ersten Tor. Aber erst Sven Braune, der Rückkehrer, erlöste die Fermersleber. Er schippte den Ball ins kurze Eck. Wenige Minuten später dribbelte der starke Stürmer die Innenverteidigung aus und glich aus. In der zweiten Halbzeit war es eher andersherum. FSV II begann stark, wurde aber im Spielverlauf etwas schwächer beziehungsweise zu unkonzentriert. Ein Paradebeispiel dafür war das Abwehrverhalten während einer gegnerischen Ecke. Teilweise wussten manche Spieler nicht, wo sie hin müssen oder andere Spieler kommandierten unprofessionell falsch zu. Das führt generell zu Hektik und negativer Kommunikation im Spiel- so war es eben auch hier. Göttel und Ruppel wurden im Strafraum gefoult. Es hätte eigentlich Elfmeter geben müssen, aber der Schiedsrichter erkannte dies nicht an. Was auch nicht schlimm ist, denn das Spiel wurde vom gegnerischen Trainer gepfiffen. Also musste man sich über seine Entscheidungen nicht unnötig aufregen, sondern einfach nur akzeptieren. Immerhin hatte Fermersleben durch Göttel, Ruppel, Mendes oder Truse weitere Chancen auf die Führung. Eine herrliche Flanke über rechts konnte Felgeleben mit einem traumhaften Fallrückzieher verarbeiten. Traumtor und dafür konnte man nur gratulieren. Allerdings glich Nagel in der letzten Minute mit seinem starken linken Fuß aus. In diesem Moment erkannte man, dass der Keeper auch ein Feldspieler war. Leider haben wir dies zu selten ausgenutzt...
Fazit: Ob das Ergebnis verdient war oder nicht spielt an diesem Samstag keine Rolle. Fakt ist, dass wir nur selten geglänzt haben und als Team nicht souverän auftraten. Wir haben kaum etwas umgesetzt, was uns Thomas gesagt hat. Irgendwie fehlte es einfach an einer gewissen Ballsicherheit, der nötigen Ruhe am Ball und der Übersicht im Mittelfeld. Oftmals standen die Abwehrleute allein gegen die Angreifer. Eine erfolgreiche Defensivarbeit beginnt bereits beim Stürmer. Alle müssen konzentriert zu Werke gehen, damit wir die Räume schließen und die Bälle erobern können. Nächste Woche steht unser erstes Spiel gegen SV Inter MD an. Dann werden wir uns zusammenreißen und den ersten Sieg einfahren!
04. 08. 2013: SSV Stern Elbeu II vs. FSV 1895 II 2:1 (0:1)
Auf den Boden der Tatsachen
Aufstellung: Göttel (66. Köllner)- Schäfer (46. Benecke) , Schannor (70. Göttel), Kerwin, Fischer (46. Ebers)- D. Nieber, Schmidt- Neuendorf (30. Fiebig), Sass (46. Naujocks), Nagel (46. Stein)- Truse (46. P. Nieber)
Tore: 1:0 (14.); 1:1 Naujocks (55.); 2:1 (60.)
Eigentlich war es so geplant, dass die Spieler Mitte der jeweiligen Halbzeit ein- beziehungsweise ausgewechselt werden. Leider hatte der Schiedsrichter etwas dagegen und so wurde doch erst nach einer Halbzeit gewechselt, wobei Neuendorf nach einem Foul vorsorglich vom Platz ging. Der Matchplan für dieses Spiel war vom Coach simpel: die Stärken einer Viererkette ausnutzen. Das heißt: das Spiel ruhig aufbauen und vor allem Defensiv sicher stehen. Außerdem nannte Thomas uns gewisse Distanzen zwischen Abwehr, Mittelfeld, Sturm, sowie innerhalb der Spieler. Leider ging dieser Plan nicht auf. Zwar eröffnete die hinterste Reihe der Fermersleber das Spiel, aber im Mittelfeld fehlte es an Präzision oder Abstimmungsproblemen. Das äußerte sich besonders im Kombinationsspiel. Zahlreiche Ideen im Mittelfeld und vor allem in der Offensive waren sehr gut, aber an der Umsetzung mangelte es. Übung macht eben den Meister. Die Gegner stellten sich anfangs noch etwas grün an und konnten aus ihren Balleroberungen nichts nennenswertes machen. Allerdings standen sie auch ziemlich hoch. Einerseits lud das eigentlich auf Konter und langen Bällen ein, aber damit drängten sie die Gäste oft in die eigene Hälfte. So pressten die Gastgeber den FSV während einer eigentlich ruhigen Situation. Dadurch war D. Nieber etwas gezwungen den Rückpass zu Göttel zu spielen, aber der Pass war nicht scharf genug. Göttel musste herauslaufen und versuchte den Ball noch vor dem schnellen Stürmer wegzuschießen. Das gelang fast... nur prallte der Ball am Stürmer ab und er konnte den Ball ins leere Tor schießen. Hinterher waren die Gäste für einen Moment geschockt und spielten nicht so befreit nach vorn wie zuvor. Sass war der auffälligste Spieler und fast hätte er die Leistung mit einem Distanzschuss belohnt. Fiebig hatte zum Ende der ersten Halbzeit auch die Chance über rechts, nur konnte der Keeper den Ball ins aus klären. In der zweiten Halbzeit wurden die Abstände zwischen Offensive und Defensive größer zum Leidwesen der Abwehrkette, die sich immer wieder bemühte Konter zu entschärfen. Manchmal mit fairen Mitteln und manchmal mit kleinen Fouls. Darüber beschwerten sich einige Elbeuer und die Stimmung brodelte etwas. Nach einem kollegialen Querpass von P. Nieber konnte Naujocks den Ausgleich erzielen und hinterher erspielten sich die Fermersleber zahlreiche Chancen: Naujocks, P. Nieber oder Stein hatten richtig gute Chancen. Teilweise waren das hundertprozentige... Leider war die Rückwärtsbewegung und die Abstände zwischen dem Sturm und der Abwehr viel größer, sodass Lücken enstanden, die nicht so einfach zu füllen waren. Im Zentrum hatten die Gastgeber einfach zu viel Platz und so dribbelte der gegnerische Spielmacher sich ohne Gegenwehr frei und schoss aus ca. 18 Meter das Führungstor. Ein tolles Dribbling und ein satter Schuss. Durch die vielen vergebenen Chancen und dem erneuten Rückstand stagnierte die Leistung der Fermersleber. In der Offensive gab es einfach zu wenig Bewegung. Allerdings hätte Schmidt fast doch noch den Ausgleich erzielen können. Sein Ball krachte gegen das Aluminium. Kerwins Schuss konnte der Keeper mit Mühe noch zur Ecke lenken. Es blieb bei 1:2.
Fazit: Die Chancenverwertung war schlecht und die Absprache untereinander wurde immer schlimmer, weil sich manche auf dem Spielfeld einfach nichts sagen lassen wollen. Das müssen wir unbedingt unterlassen! Ich spreche das auch oft genug an... Hoffentlich kommt es irgendwann bei jedem an. Dennoch sollten wir nach diesem Spiel den Kopf nicht in den Sand stecken. Ansatzweise war es ordentlich und letztlich lernen wir daraus. Es war ein Testspiel- nicht mehr, nicht weniger.
20. 07. 2013: SV Groß Santersleben 1924 II vs. Fermersleber SV 1895 II 1:3 (0:1)
Gelungener Einstand
Aufstellung: Stein- Benecke, Schannor, Kerwin, Ebers- Komm, Schmidt- Fiebig, D. Nieber, Nagel- Truse
Vorerst auf der Bank: Fischer, Ruppel, Thiemann
Schannor, Kerwin, Ebers und Schmidt spielten durch. Alle anderen wurden vom Coach Thomas Becker immer in einem Abstand von 20 Minuten durchroutiert. Der Schiedsrichter entschied- mit Einverständnis beider Mannschaften-, dass die einzelnen Halbzeiten 40 Minuten lang sind.
Tore: 0:1 Ruppel (23.); 1:1 (50.); 1:2 Truse (56.); 1:3 Ruppel (76.)
Es ist endlich Sommer und das spürte man heute besonders. Keine Wolke ließ sich blicken und deswegen war die Partie für beide Mannschaften eine echte Herausforderung. Die Fermersleber spielten zu Beginn sehr ruhig und sachte. Der Spielaufbau gelang über die vierer Kette hinweg. Das Spiel konnte so breit gemacht werden und die Offensive fand damit etwas mehr Raum, wobei die Gastgeber vor ihrem eigenen Strafraum gut verteidigten. Die ersten Angriffe von Fermersleben gelangen über die linke Seite, später wurde das Zentrum immer aktiver und bediente die Außenspieler. Um Kräfte zu sparen, versuchten die Gastgeber das Spiel mit langen Bällen zu beschleunigen. Zu dem Zeitpunkt waren sie noch etwas unorganisiert und waren erfolglos, sodass Stein kaum etwas zu tun bekam. Über das Zentrum konnte man dann Ruppel bedienen, der erst den Torhüter anschoss. Zugegeben, dieser Keeper hatte bereits seine Hände am Ball, aber Ruppel stocherte nach und der Schiedsrichter entschied sich für ein Tor. Mit der Führung im Rücken wurde auch alles etwas einfacher. Man spielte befreiter nach vorn und die Fermersleber konnten einige Nadelstiche setzen. Das Team aus Groß Santersleben gelang auch einige Torschüsse, meist aus der Distanz. Die daraus resultierenden Ecken waren ungefährlich. Zur zweiten Halbzeit waren nicht alle Fermersleber von Beginn an wach. Die Rückwärtsbewegung geschah langsamer und die Gastgeber versuchten dies auszunutzen. Mitte der zweiten Halbzeit waren sie ebenbürtige Gegner und verlangten einiges von uns ab. Eine starke Flanke von rechts landete mustergültig auf den freistehenden Stürmer. Stein hatte keine Chance diesen Kopfball zu parieren. Dadurch wurden einige wieder wach und die Offensive erspielte sich einige Chancen. Neuzugang Truse konnte den Keeper mit einem ausgeguckten Schuss überwinden. In der 70. Minute gelang den Gastgebern fast den erneuten Ausgleich. Über links flog eine scharfe Flanke über Freund und Feind. Der gegnerische Mittelfeldspieler reagierte und wuchtete die Kugel ins kurze Eck. Stein parierte glänzend. Ruppel machte daraufhin ein typisches Robben Tor: über die rechte Seite täuschte er an, zog in die Mitte und schoss mit links ins Tor. Kurz danach bekamen die Gastgeber einen Elfmeter. Ob der berechtigt war oder nicht, ist schwierig zu beantworten. Vielleicht wollte der Schiedsrichter mit der Entscheidung den ersten Treffer wiedergutmachen- nach dem Prinzip der ausgleichenden Gerechtigkeit. Jedenfalls war dies letztlich egal, denn der Elfmeterschütze traf nicht einmal das Tor...
Fazit: Wir haben viele gute Abgänge zur ersten, aber auch starke Neuzugänge, aber unsere Truppe muss sich noch finden. Hier und da gab es Abstimmungsprobleme. Insgesamt können wir mit unserer Leistung heute zufrieden sein. Das war aber nicht alles von uns. Wir können mehr und das erarbeiten wir uns fleißig in den nächsten Wochen.